2013
-
Salafist soll hinter Bonner Bahnhofsbombe stecken.
DNA-Spur führt zu Markus G., der auch einen Mord an einem
rechten Politiker geplant haben soll (taz, Mai 2013)
-
Die Spirale des Hasses. Die Polizei findet bei
Salafisten eine Liste mit neun Namen von Funktionären der
rechtsextremen Partei "Pro NRW", eine Pistole und Chemikalien.
Islamfeinde und Islamisten bekriegen sich seit Monaten (taz,
März 2013)
-
KOMMENTAR:
Auch zum Mord bereit. Ja, bei „Pro NRW“ handelt es
sich um rassistische Brandstifter. Das ändert nichts daran, dass
der Staat auch sie schützen muss. Was er auch getan hat (taz
online, März 2013)
-
Geplanter Mordanschlag. Salafisten wollten offenbar
den Chef der rechtsextremen Partei "Pro NRW" töten. Bundesweite
Razzien bei Islamisten (taz, März 2013)
-
Hausbesuch bei den Fanatikern. Sie kämpften für die
Scharia unter dem Deckmantel von Jugendarbeit: Am Mittwoch
wurden mehrere Razzien bei verbotenen Salafisten-Vereinen
durchgeführt (taz online, März 2013)
2012
-
Polizei macht Peace mit Salafisten. Anders als
befürchtet, kam es in Köln nicht zu Ausschreitungen von
Islamisten (taz, Mai 2012)
-
Nächste Straßenschlacht droht. Beim Konflikt
zwischen Islamhassern und Islamisten will die Landesregierung
hart durchgreifen. Mordermittlungen gegen Messerstecher (taz,
Mai 2012)
-
Geplante Aggression im Namen Gottes. Salafisten
reagieren auf gezielte Provokation durch die rechte
Splittergruppe "Pro NRW" mit brutaler Gewalt. 29 PolizistInnen
werden verletzt, mehr als hundert Demonstranten zeitweise
festgenommen (taz, Mai 2012)
2011
2010
-
Die netten Herren von Milli Görüs. Sie galten als
Reformer der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation
IGMG - bis der Innenminister einen anderen Verein wegen Spenden
an die Hamas verbot. Jetzt fragen sich Politik und
Islamexperten: Wie umgehen mit Milli Görüs? (taz, Juli 2010)
-
Schlichtes Weltbild. Necmettin Erbakan, Gründer von
Milli Görüs, ruft in Duisburg die Massen zusammen und wettert
gegen den Westen. Dafür wird er von seinen Anhängern verehrt
(taz, April 2010)
-
Das
Gespenst von einem zweiten 11. September. Gericht
verurteilt verhinderte Attentäter wegen Mitgliedschaft in einer
terroristischen Vereinigung (taz, März 2010)
-
Die
verhinderten Dschihadisten. Die vier Angeklagten
waren gläubig, fanatisch, dilettantisch. Dafür umfassend
geständig. Geht die Strategie der Verteidigung auf? (taz, März
2010)
-
Fast-Attentäter bitten um Milde. Die Verteidiger
der "Sauerland-Gruppe" fordern für den jüngsten Angeklagten
weniger als zehn Jahre Haft. Die Bundesanwaltschaft will ihn für
13 Jahre hinter Gitter bringen (taz, Februar 2010)
-
Hohe Strafen für verhinderte Attentäter gefordert.
Bundesanwaltschaft verlangt 5,5 bis 13 Jahre Haft für vier
Mitglieder der "Sauerland-Gruppe" (taz, Februar 2010)
-
Unbändiger Hass. Der Prozess um die vier
angeklagten Dschihadisten der Sauerland-Gruppe nähert sich dem
Ende. Die Beschuldigten haben umfangreiche Geständnisse abgelegt
(taz, Februar 2010)
2009
-
Mutmaßlicher IJU-Unterstützer
gefasst (taz, August 2009)
-
Terror-Verdächtiger bereut
Anschlagsplan. Zum ersten Mal distanziert sich ein Angeklagter
von den Terrorplänen in Ramstein und Kaiserslautern und
bezeichnet sie als "einen falschen Weg". Er sei froh über die
Festnahme (taz, August 2009)
-
Einfach in den Jihad. Haarklein
beschreiben Fritz Martin Gelowicz und seine Mitstreiter, wie sie
dazu kamen, Anschläge zu planen. Vieles erinnert an die kruden
"Antiimperialistischen Zellen" (Jungle World, August 2009)
-
Redseliger Rädelsführer. Fritz
Gelowicz, der Chef der Sauerland-Gruppe, legt ein Geständnis ab.
Er sagt über das Ziel der Gruppe: "Hauptziel sollten
amerikanische Soldaten in Deutschland sein" (taz, August
2009)
-
Sauerland-Gruppe lässt Bombe
platzen. Die mutmaßlichen Attentatsplaner machen ihre
Ankündigung wahr und legen umfassende Geständnisse ab. Das
Bundeskriminalamt vernimmt die vier Männer im Gefängnis (taz,
Juni 2009)
-
Prozess endet ohne viel Terror. Alle
vier Angeklagten im Sauerland-Prozess wollen plötzlich
Geständnisse ablegen. Einer der Gründe: Langeweile (taz, Juni
2009)
2008
-
Lebenslang für den Gescheiterten.
Der 24-jährige "Kofferbomber" Youssef El Haj Dib wird in
Düsseldorf wegen vielfachen versuchten Mordes zu lebenslanger
Haft verurteilt (taz, Dezember 2008)
-
KOMMENTAR:
Kein Indiz für
Tötungshemmung. Das Urteil gegen den "Kofferbomber" ist hart,
aber gerechtfertigt (taz, Dezember 2008)
-
Wie man eine Bombe baut.
Die Ökopartei will Routiniers in den Bundestag schicken: Auf dem
Landesparteitag wählen die Delegierten Bärbel Höhn und Volker
Beck auf die ersten Listenplätze. Parteikritiker und
Attac-Mitglied Robert Zion hat keine Chance (taz, Dezember 2008)
-
Wie man eine Bombe baut. Der mutmaßliche
Kofferbomber von Köln beteuerte auf der Anklagebank, es sei nie
seine Absicht gewesen, zu töten (taz, Dezember 2008)
-
Anwalt: Kofferbombe
war Fake.
Im sogenannten Kofferbomber-Prozess fordert die Verteidigung
einen Freispruch. Der Angeklagte habe eine untaugliche Bombe als
"Warnzeichen" in einem Zug platziert (taz, November 2008)
-
Anklage: Kölner Kofferbomber wollten töten. Staatsanwältin
fordert lebenslänglich für den Libanesen, der 2006 in Zügen
Bomben platziert haben soll (taz, Oktober 2008)
-
Haft für Kölner Terrorverdächtige.
Die in einem Flugzeug festgenommenen Männer haben "in naher
Zukunft" einen Anschlag geplant, so der Staatsanwalt. Der
Verfassungsschutz soll ihre Gruppe islamischer Fanatiker
beobachtet haben (taz, September 2008)
-
Ziel Pakistan?
Die Polizei hat auf dem Flughafen Köln/Bonn einen 23-jährigen
Somalier und einen in Somalia geborenen 24-jährigen Deutschen
festgenommen. Sie stünden im Verdacht, sich am "Dschihad"
beteiligen zu wollen. In ihren Wohnungen fand man
Abschiedsbriefe (taz, September 2008)
2007
-
Schon
verurteilt. Zwei Libanesen sind in ihrer Heimat wegen
der gescheiterten Zuganschläge zu Haftstrafen verurteilt worden.
Dschihad Hamad erhielt zwölf Jahre, Youssef Mohamed El Haj Dib
lebenslang - in Abwesenheit: Er steht vor dem Düsseldorfer
Oberlandesgericht (taz, Dezember 2007)
-
Der
große Lauschangriff des Richters. Mehrjährige Haftstrafen
bekamen die Angeklagten des Al-Qaida-Prozesses in Düsseldorf.
Die Urteile beruhen auf Beweisen, die durch Überwachungstechnik
gewonnen wurden. Der Vorsitzende Richter kritisiert das
entsprechende Gesetz als zu lasch (taz, Dezember 2007)
-
Der vierte Mann. In der vorigen Woche wurde in der Türkei
ein viertes mutmaßliches Mitglied der islamistischen
Terrorgruppe verhaftet, die verheerende Bombenanschläge in
Deutschland geplant haben soll (Jungle World, November
2007) -
Um
Ulm und Neu-Ulm herum. Bei Fritz G., Daniel S. und Adem Y., die
Sprengstoffanschläge geplant haben sollen, dürfte es sich um
überzeugte Islamisten handeln (Jungle World, September 2007)
2006
-
Neuer
Verdächtiger. Bei Polizeigroßeinsatz in einem Konstanzer
Studentenheim wurde gestern ein weiterer Verdächtiger im
Zusammenhang mit den geplanten Kofferbombenattentaten vorläufig
festgenommen (taz, August 2006)
-
Gesucht wird ein Terrornetzwerk.
Das Kölner Studentenwohnheim
von Dschihad H. ist von Polizei und Journalisten
umlagert (taz, August 2006)
-
Nichts
Genaues weiß man nicht. Welche
Kontakte hatten die mutmaßlichen Kofferbomber in NRW? Die
Ermittler tappen im Dunkeln. Polizeigewerkschaft fordert mehr
Migranten-Fahnder (taz nrw, August 2006)
-
Das dubiose Umfeld von Dschihad
H. Die verbotene
Islamistenvereinigung "Hizb ut-Tahrir al-Islami" soll in NRW ihr
Zentrum haben (taz nrw, August 2006)
-
Flugsteuerhilfe fürs iranische
Militär.
Zwei
Düsseldorfer belieferten Teheran mit GPS-Systemen. Iran kann nun
mit deutscher Technik Drohnen lenken (taz, August 2006)
-
Hisbollah-Fans
am Dom. In Köln demonstrieren 250 Menschen mit
fragwürdigen Thesen gegen den Libanonkrieg. Darunter auch
Jamal Karsli, Ex-Grüner und Ex-FDPler. "Wenn es um
Freiheit geht, sind wir alle Hisbollah." (taz nrw,
August 2006)
-
Eine
Versicherung für al-Qaida. Seit gestern stehen drei
Männer arabischer Herkunft in Düsseldorf vor Gericht:
Sie sollen Lebensversicherungen abgeschlossen haben, deren
Auszahlungen al-Qaida zugute kommen sollten. Die
Angeklagten schweigen bisher zu allen Vorwürfen (taz, Mai
2006)
-
Faschistische
"Wölfe" kapern Unterricht. Ein Türkischlehrer
aus Köln ruft um Hilfe. Türkisch-nationalistisch
eingestellte Schüler provozieren im Unterricht mit
antisemitischen Fragen. Die Lehrergewerkschaft berichtet
von ähnlichen Fällen: Lehrer werden bedroht und
angegriffen (taz, April 2006)
-
Muslime
gemeinsam gegen Gewalt. In einem bislang einzigartigen
Schulterschluss zeigen sich die Verbände bestürzt über
die Eskalation des Karikaturenstreits. Gleichzeitig warnen
sie vor einer Stigmatisierung von Muslimen und verurteilen
den umstrittenen Einbürgerungstest (taz, Februar 2006)
-
Islamismus
verliert Schüler (taz nrw, Januar
2006)
2005
-
Tumult
im Düsseldorfer Sicherheitstrakt.
Das
Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilt drei Palästinenser
zu Haftstrafen zwischen sechs und acht Jahren wegen
Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe. Doch ein Angeklagter
geht erst mal nicht ins Gefängnis, sondern stürmt aus dem
Saal (taz, Oktober 2005)
-
Göttliche
Strafe für Islamkritiker erbeten.
Im islamistischen
Internetportal Muslim-Markt wurde dafür gebetet, dass der
Islamkritiker Hans-Peter Raddatz von Allah bestraft werden
möge, falls er ein Lügner sei. Die Staatsanwaltschaft
sieht einen Verdacht auf Aufruf zu Straftaten (taz,
Oktober 2005)
-
Hohe
Haftstrafen für Islamisten gefordert.
Bundesanwaltschaft
hält Terrorpläne der deutschen Al-Tawhid-Zelle für
"in vollem Umfang bestätigt". Jüdische
Einrichtungen in Berlin und Düsseldorf sollten getroffen
werden. 60 Zeugen an 130 Verhandlungstagen angehört.
Kronzeuge umstritten (taz, September 2005)
-
Schily
räumt Redaktion.
Innenminister
verbietet mutmaßlich islamistische Vereine und einen
kurdischen Verlag. Kritik von Journalisten (taz, September
2005)
2004
-
König-Fahd-Akademie
wird per Gericht geschrumpft.
Die
Stadt Bonn erteilt seit Oktober 2003 so gut wie keine
Ausnahmegenehmigungen mehr für den Besuch der Schule. In
drei Fällen bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster
deren Aufhebung. Eltern demonstrieren für die Schule, die
wegen ihrer Nähe zum Islamismus umstritten ist (taz köln,
Juni 2004)
-
Ein
Kaplan zu viel in Köln.
Die
Bundesregierung, die Opposition und die öffentliche Meinung
sind sich einig, dass Metin Kaplan abgeschoben werden soll.
Wie auch immer die Gerichte entscheiden (Jungle World, Juni
2004)
-
Monate
für Kaplan.
Metin
Kaplan wird laut Innenminister Behrens ein paar Monate
bleiben - bis zum Ende des Gerichtsverfahrens (taz köln,
Juni 2004)
-
"Wir
sind auf dem Weg nach Guantánamo",
sagt Gerhart Baum. Eine Lex Kaplan wäre populistisch und
gefährlich - rechtstaatliche Regeln gelten auch für die
Gegner der Verfassung (taz, Juni 2004)
-
Köln
gegen Kaplan.
Der
"Kalif von Köln", Metin Kaplan, soll so schnell
wie möglich abgeschoben werden: Stadt legt Beschwerde ein (taz
köln, Juni 2004)
-
CDU
fordert Kaplan-Konsequenzen.
Der
CDU Landeschef Jürgen Rüttgers benutzt den "Kalifen
von Köln", um schärfere Gesetze zu fordern (taz köln,
Juni 2004)
-
Liberale
auf der rechten Spur.
Nordrhein-Westfalens
FDP fordert weiter Konsequenzen aus dem Fall Kaplan:
"Innenminister Fritz Behrens ist und bleibt ein
Sicherheitsrisiko." Grüne kritisieren
"Abschiebepolitik mit der Brechstange" (taz köln,
Juni 2004)
-
KOMMENTAR:
Die
Einigkeit lässt frösteln. Der "Fall
Kaplan" (taz köln, Juni 2004)
-
Kalif
ist doch ein kölsche Jong.
Metin
Kaplan befindet sich nach Auskunft seiner Anwältin in Köln.
Am Dienstag will sich Kaplan wieder bei der Polizei melden.
Mit seinem Verschwinden hat der Kalif seine Blitzabschiebung
verhindert. Anwältin setzt auf lange Revisionsfristen (taz,
Mai 2004)
-
"Schlüssel
beim Nachbarn..."
Der
Kalif von Köln hat einen kleinen weißen Zettel an seiner
Wohnungstür hinterlassen - für die Polizei. Wo Metin
Kaplan steckt, steht aber nicht drauf (taz, Mai 2004)
-
Kalif
lief, Polizei schlief.
Festnahme
von Metin Kaplan, dem "Kalifen von Köln",
scheitert. Der Islamistenanführer ist untergetaucht. Jetzt
werden Verantwortliche gesucht. Frankreichs Kalifatschef
abgeschoben (taz, Mai 2004)
-
Kalif
darf Köln verlassen.
Der
islamistische Extremist Metin Kaplan kann in die Türkei
abgeschoben werden. Gericht sieht keine rechtlichen
Hindernisse für Abschiebung. Revision zugelassen (taz, Mai
2004)
-
Unbedingter
Gehorsam stört Ministerin.
In
der König-Fahd-Akademie in Bonn vermitteln die Schulbücher
immer noch eine "fundamentalistische Weltsicht",
sagt NRW-Schulministerin Ute Schäfer (SPD). Sie will jetzt
Genehmigungen für den Besuch der Schule zurücknehmen (taz
köln, Mai 2004)
-
Kein
Kopftuch auf der Richterbank.
Der
Kölner Richterrat sieht durch eine muslimische
Referendarin, die auf ihrem Kopftuch besteht, die Neutralität
des Gerichts gefährdet. Seine Empfehlung ist aber nicht
bindend (taz köln, Mai 2004)
-
Abzocke
im Namen Allahs.
Tausende
gläubige Muslime wollten islamisch-korrekt bei der
Yimpas-Holding Geld anlegen. Dabei verloren viele türkischstämmige
Kölner ihre Ersparnisse. An wen und warum zeigt eine
WDR-Doku (taz köln, Mai 2004)
-
Zukunft
Kaplans unklar.
Gericht
bestätigt Ausweisungsverfügung gegen Islamistenführer.
Zeitpunkt einer Abschiebung bleibt aber ungewiss.
Entscheidung fällt in der nächsten Woche (taz, Mai 2004)
-
Muslim
sucht neue Stelle.
Mitgründer
des islamistischen Internet-Portals "Muslim-Markt"
sieht Uni-Job gefährdet (taz, März 2004)
-
KOMMENTAR:
Grenzen
der Wahrheitsfindung.
Der
Freispruch Mzoudis ist richtig - aber unbefriedigend (taz,
Februar 2004)
-
Nicht
nur gegen die Kälte.
Über
3.000 Musliminnen und Muslime demonstrieren am Kölner Dom für
das Recht von Frauen islamischen Glaubens, jederzeit
Kopftuch zu tragen. Dies sei keineswegs "Symbol der
Unterdrückung" (taz köln, Januar 2004)
-
KOMMENTAR:
Kein
Symbol für Emanzipation
(taz
köln, Januar 2004)
2003
-
Zeitschriftenleser
unter Verdacht.
Polizisten durchsuchten 1.000 Wohnungen
von Beziehern einer islamistischen Zeitschrift von
Anhängern des verbotenen "Kalifatsstaats".
Bundesanwalt ermittelt gegen vier Männer. Handfeuerwaffen
gefunden. Metin Kaplan wurde verhört (taz, Dezember 2003)
-
Letzte Chance
für König Fahd.
Ein Neuanfang sieht anders aus: Die
Bezirksregierung Köln und Saudi-Arabiens Botschaft
einigen sich auf einen Kompromiss für die Fahd-Akademie (taz,
Oktober 2003)
-
Schulen dürfen nicht abschotten.
Kommentar
zur Nicht-Schließung der Fahd-Akademie (taz, Oktober
2003)
-
Saudische
Schule vor dem Aus.
Die
Kölner Bezirksregierung plant offenbar, die König-Fahd-Akademie
in Bonn wegen islamistischer Tendenzen zu schließen. Das
Bundesinnenministerium unterstützt den harten Kurs. Offen
ist bisher die Zukunft des Berliner Ablegers der Akademie (taz,
Oktober 2003)
-
Saudische
Schule vor der Schließung.
Trotz der Entlassung eines
Islamlehrers wollen Politiker die umstrittene
Fahd-Akademie in Bonn dichtmachen (taz, Oktober 2003)
2002
-
Schilys
letzter Schlag vor der Wahl.
Groß
angelegte Polizeiaktion gegen Islamisten in fünf Bundesländern.
Bundesinnenminister verbietet weitere mutmaßliche
Teilorganisationen des "Kalifatsstaats" und weist
Kritik seines Rivalen Beckstein zurück. Zeitpunkt sei nicht
absichtlich gewählt (taz, September 2002)
-
Wir kriegen sie fast alle.
In Heidelberg wurde
in der vorigen Woche offenbar ein Anschlag islamistischer
Terroristen vereitelt. Ansonsten sind die deutschen
Fahndungserfolge dürftig (Jungle World,
September 2002)
-
Wahn
braucht keine Organisation. Kommentar zu den Festnahmen in
Heidelberg (taz,
September
2002)
-
Im Nebel des
Djihad.
Ob es wirklich eine
Terrorgruppe al-Tawhid gibt, ist auch nach den Festnahmen
der vergangenen Woche unklar (Jungle World, April 2002)
-
Keine
konkreten Pläne für einen Anschlag.
Neun
Islamisten in Haft. Aber Generalbundesanwalt muss einräumen:
Ziele in Deutschland hatten sie nicht im Visier (taz, April
2002)
-
Nichts
Genaues weiß Nehm nicht.
Generalbundesanwalt
Kay Nehm kann auch nach der Festnahme von 13 Terrorverdächtigen
keine Hinweise vorlegen, dass es konkrete Pläne für einen
Anschlag in Deutschland gab. Wer sich hinter der Gruppe
al-Tawhid verbirgt, bleibt weiter unklar (taz, April 2002)
-
Die
deutsche Filiale der Islamisten.
Die
ausgehobene al-Tawhid-Zelle soll logistisch in ein
internationales konspiratives Netz eingebunden sein -
vermutet der Generalbundesanwalt (taz, April 2002)
2001
-
Schily sieht
alles. Der islamistische Kalifatsstaat von Metin Kaplan ist
verboten worden (Jungle World, Dezember 2001)
-
Schlag
am Morgen.
Hilfsverein
für iranische Flüchtlingskinder durchsucht. Verdacht:
Sozialhilfe für politische Zwecke verwendet (taz, Dezember
2001)
-
Kalif
ohne Kalifat. Innenminister Otto Schily verbietet
die islamistische Organisation Kalifatsstaat. Bundesweite
Durchsuchungen. Kalif soll ausgewiesen werden. Türkische
Regierung begrüßt das Verbot (taz, Dezember 2001)
-
"Das
werdet ihr bezahlen!" Ratlos, zornig, aber
ohne Gegenwehr: wie die Anhänger des "Kalifen von Köln"
die Auflösung ihres Staates erleben (taz, Dezember 2001)
-
Verbot rückt
näher.
In NRW wird das Verbotsverfahren gegen die Vereinigung von
Kaplan vorbereitet (taz, Dezember 2001)
-
Kaplan
will im Knast bleiben.
"Kalif von Köln" zieht Einwilligung zu Haftprüfungsverfahren
zurück: Das Gefängnis zieht er einer Abschiebung in die
Türkei vor. Dort ist er wegen Hochverrats angeklagt (taz,
November 2001)
-
Bin
Laden über den Weg gelaufen.
Delegation
des radikalislamischen "Kalifatstaats" hat
Talibanführer 1996 in Afghanistan "zufällig"
getroffen (taz, November 2001)
-
Wer
Deutscher ist, darf bleiben.
Auch mit dem "Sicherheitspaket II" zur Terrorprävention
der Bundesregierung können islamistische Extremisten
nicht generell ausgewiesen werden (taz, November 2001)
-
Kaplan
soll abgeschoben werden.
Das hatte die CSU zur Bedingung ihrer Zustimmung zum
Sicherheitspaket II gemacht. Voraussetzung: Die Türkei
soll "verbindlich" zusichern, dass weder Folter
noch Todesstrafe droht. Kaplans Schwippschwager wieder auf
freiem Fuß (taz, November 2001)
-
Schläfer
des Kaplans.
In der vorvergangenen Woche wurde ein Mitglied des Kölner
"Kalifatstaates" verhaftet, das Utensilien für den
Djihad mit sich führte (Jungle World, Oktober 2001)
-
"So
dumm, das ist nicht vorstellbar."
Anwalt
des verhafteten Islamisten aus Köln bestreitet Terrorpläne.
Schily will "Kalifatstaat" noch intensiver
beobachten (taz, Oktober 2001)
-
Der
Vertraute des "Kalifen".
Verhafteter Islamist wollte mit ABC-Schutz nach Teheran.
Sein Anführer Kaplan sitzt in Deutschland im Knast und
hatte sich gerade vom Terrorismus distanziert - um
vorzeitig entlassen zu werden (taz, Oktober 2001)
-
Glauben
bewegt.
Milli Görüs stellt sich als gemäßigte islamische
Vereinigung dar. Doch die Verflechtungen mit dem radikalen
Islamismus sind nicht zu übersehen (Jungle World, Oktober
2001)
-
Knotenpunkt
Hamburg.
Bei der Vorbereitung der Terroranschläge soll Mohammed
Atta eine Schlüsselrolle gespielt haben (taz, September
2001)
-
"Muslime
stehen leicht unter Generalverdacht."
Mehmet
Erbakan, Vorsitzender von Milli Görüs, der größten
islamistischen Gruppe in Deutschland, über ein
"Sicherheitsbündnis" mit dem Staat (taz,
September 2001)
-
Noch
keine Spur zu Bin Laden.
Bundesanwaltschaft
hat noch keine Hinweise, dass die drei vermutlichen Attentäter
aus Deutschland im Auftrag des von den USA gesuchten
Islamisten handelten (taz, September 2001)
-
Gemischte
Reaktionen auf Schilys Islamistenverbot.
Die
vom Innenminister geplante Streichung des
Religionsprivilegs im Vereinsgesetz löst Zweifel bei Grünen
und PDS aus. Grüne warnen vor pauschaler Diskriminierung
des Islam. Der CDU-Politiker Rupert Scholz unterstützt
Schily und spricht von einer "vernünftigen
Klarstellung" (taz, September 2001)
-
Schily
plant Islamistenverbot.
Innenminister will Vereinsgesetz ändern.
Fundamentalistische Vereinigungen sollen sich nicht als
Religionsgemeinschaft "tarnen" dürfen. Im
Visier: antiisraelische Vorbeter islamischer Zentren (taz,
September 2001)
2000
1999
-
Islamische
Traditionen auf Deutsch.
Duisburger
Modellversuch: Um keine Schwierigkeiten mit
islamistischen Gruppen zu bekommen, wird
Islamkunde als eigenständiges Fach angeboten -
auf Deutsch (taz, November 1999)

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