Thema: Medien


2013

  • Flucht und Vertrauen. Yücel Özdemir, Korrespondent von Evrensel, lebt seit 20 Jahren in Deutschland (M - Menschen Machen Medien, August 2013)

  • Ein verdienter Sinkflug. Nachdem die gesamte Redaktion entlassen wurde, muss die "Westfälische Rundschau" jetzt auch noch einen starken Auflagenverlust verkraften (taz, Juli 2013)

  • „Leben TV“ soll sterben. „Hayat TV“ hat umfassend über die Gezi-Park-Proteste berichtet. Nun will die türkische Rundfunkbehörde den Sender schließen – nicht zum ersten Mal (taz, Juni 2013)

  • Das ist kein Liebeslied. 200 Stellen will die Funke-Mediengruppe streichen. Die Zahl der Redakteure hat sich bei einigen Titeln damit seit 2009 halbiert (taz, März 2013)

  • Zensur in eigener Sache. Hunderte demonstrieren gegen die Redaktionsabwicklung der Westfälischen Rundschau. Die Leser der betroffenen Zeitung erfahren davon nichts (taz, Januar 2013)

  • Noch ein Trauerfall. Der WAZ-Konzern schließt die Redaktion der "Westfälischen Rundschau", rund 120 Mitarbeiter sind betroffen. Die Tageszeitung soll aber weiterhin erscheinen (taz, Januar 2013)


2012

  • Die ARD verliert im App-Streit. Die "Tagesschau"-App verstößt gegen den Rundfunkstaatsvertrag, entscheiden die Kölner Richter überraschend. Doch verbieten wollen sie das öffentlich-rechtliche Angebot ausdrücklich nicht (taz, September 2012)

  • Gericht will nur zur Not urteilen. Einigung von ARD und Verlegern wegen "Tagesschau"-App bis 30. August möglich (taz, Juli 2012)

  • Als „Klickhure“ missbraucht. Wie es eine lustige Persiflage auf ein SPD-Plakat auch zum Handelsblatt und der Bild schaffte – und das ganz ungewollt. Unser Autor hat's erlebt (taz online, April 2012)

  • Warum das Volk warten muss. Der Start von Volks-TV, Helmut Thomas bundesweitem Mantelprogramm für Regionalsender, verzögert sich. Es hapert an Finanzierung und Inhalten (journalist, April 2012)

  • Alice Schwarzer hofft vergeblich. "Emma"-Chefin beklagt sich über fehlende Unterstützung für ihr Prestigeprojekt. (taz, Februar 2012)

  • Feministischer Turm in Schieflage. Ausgerechnet drei Ministerinnen kürzen dem Kölner FrauenMediaTurm die Zuschüsse. "Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer, Chefin der Stiftung, der das Archiv gehört, geht auf die Barrikaden (taz, Januar 2012)


2011

  • Im Visier der Verfassungsschützer. Die Berichterstattung über Rechtsextremismus ist sein Spezialgebiet. Ist Kai Budler deshalb ins Visier der Verfassungsschützer geraten? Der journalist sprach mit dem Redakteur vom StadtRadio Göttingen (journalist, November 2011)

  • Ungebetene Studiogäste. PKK-Anhänger besetzen RTL, um die Freilassung ihres Anführers Abdullah Öcalan zu erzwingen (taz, September 2011)

  • Mantelprogramm fürs Volk. Helmut Thoma und Helmut Keiser planen ein bundesweites TV-Mantelprogramm für Regionalsender (Journalist, September 2011)

  • Das Ende des Patriarchats. Wer ist Isabella Neven DuMont, die ihren kleinen Bruder im Vorstand von M. DuMont Schauberg beerbt? (taz, Februar 2011)

  • Die Wölfe und ihre Brüder. Eigentlich ist Muhammed Necati Sasmaz, der in »Tal der Wölfe – Palästina« die Hauptrolle spielt, gar kein Schauspieler. Er soll vielmehr Scheich des Sufi-Ordens der Kadiri werden, wie es die Familientradition will. Die Gruppe hat politische Verbindungen zu den faschistischen Ultranationalisten der Grauen Wölfe (Jungle World, Februar 2011)

  • Wer gehen will, kann gehen. Kurzarbeit und Sendungen aus der Konserve - der Sender NRW.TV steckt in einer tiefen Krise. Trotzdem beteuert der Geschäftsführer, den Sender "wird es weiter geben" (taz, Februar 2011)

  • Gewagte Thesen. Gleichbleibende Qualität trotz 300 abgebauter Stellen? Eine Studie zu den Tageszeitungen der WAZ forscht an der Realität vorbei (journalist, Januar 2011)


2010

  • Haftstrafe für Telekom-Mitarbeiter. Ehemaliger Sicherheitschef übernimmt alleinige Verantwortung für Bespitzelung von Journalisten (taz, Dezember 2010)

  • Showdown in der Telekom-Spitzelaffäre. Die Telekom spähte Aufsichtsräte, Gewerkschafter und Journalisten aus. Nun beginnt der Prozess (taz, September 2010)

  • Zwei Farben Rau. In Nordrhein-Westfalen regieren seit fast 45 Jahren eine rechte Sozialdemokratie und der Filz. Eine kleine Geschichte von Johannes Rau bis Jürgen Rüttgers, die zwangsläufig über Bodo Hombach führt und zu der auch ein Medienkonzern und ein Nachrichtenmagazin gehören (Jungle World, April 2010)

  • Seitenwechsler, Spezis, Abgestrafte. Vor einer Wahl ist das Verhältnis zwischen Journalisten und Politikern besonders delikat (journalist, März 2010)


2009

  • Wagenknecht soll draußen bleiben. Die rechte "Rheinische Post" boykottiert Linke-Direktkandidatin (taz, September 2009)

  • Mehr als ein Beifang. Die Besitzerwechsel von Hamburger Morgenpost und Berliner Kurier standen in den vergangenen Wochen im Schatten des spektakulären Berliner-Zeitungs-Deals. Dabei könnte DuMont gerade auf dem Boulevardmarkt große Pläne hegen (journalist, Mai 2009)

  • Parteien auf'm Pott. Die WAZ-Gruppe versucht Parteien in Nordrhein-Westfalen von Werbung auf "DerWesten.de" zu überzeugen - mit einer zweifelhaften Präsentation (taz, März 2009)

  • Die Kunstfreiheit wiegt schwerer. Ignes Ponto konnte sich vor dem Kölner Landgericht nicht durchsetzen. Gegen den Film "Der Baader Meinhof Komplex" ergeht keine einstweilige Verfügung. Die Witwe des Bankiers Jürgen Ponto hatte sich daran gestört, wie der Film die Ermordung ihres Mannes darstellt (taz, Januar 2009)

  • Kein Abbild der Realität (NRZ, Januar 2009)

  • Patriarch mit eiserner Hand (taz, Januar 2009)

  • Sieg für Broder im Antisemitismus-Streit. Der Publizist Henryk M. Broder darf weiter behaupten, Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, gebe antisemitische Statements ab. Das entschied gestern das Oberlandesgericht in Köln (taz, Januar 2009)


2008

  • Hurra, wir prozessieren! Henryk M. Broder darf Evelyn Hecht-Galinski weiter kritisieren, aber nicht bloß schmähen: Den Vorwurf, sie gäbe antisemitische Statements von sich, hatte er nicht belegt (taz, September 2008)

  • WDRAZ geht auf Sendung. Bald sollen bis zu neun WDR-Beiträge täglich auch im WAZ-Portal "Der Westen" laufen. Bei der Vorstellung der Kooperation grinst aber vor allem einer - NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (taz, März 2008)

  • Das Fernsehen aus der Plastiktüte. Niedersachsens CDU will Ballungsraumfernsehen wie in Nordrhein-Westfalen erlauben, um den "roten" NDR zu ärgern. Das Prinzip: billig, billig, billig. Da kommt auch mal ein entlaufener Köter in die Hauptnachrichten. Die Zeitungsverleger sind dabei (taz Nord, Februar 2008)

  • Die neue Heimat. Privates Lokal- und Regional-TV erlebt an Rhein und Ruhr eine Renaissance: Immer mehr Verlage wittern ein Geschäft und beantragen eine Lizenz. Vorreiter Andre Zalbertus drängt es mit seinem „Heimatfernsehen“ schon über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus (journalist, Februar 2008)


2007

  • Bohlen soll Künstler sein. Gericht lässt RTL Beitrag für mutmaßliches Kunstformat "Deutschland sucht den Superstar" nachzahlen (taz, November 2007)


2006

  • „Wahrheiten“ vor Gericht. DuMont und Grundstücksgeschäfte in der Nazizeit (M - Menschen Machen Medien, 11/2006)

  • VOR ORT: Über eine Kölner Familie, die kein "Arisierungsprofiteur" gewesen sein will (taz nrw, November 2006)

  • Expansion mit Abfindung. Das Verlagshaus M. DuMont Schauberg will wieder in seine gut gefüllte Kriegskasse greifen: Der nächste Coup steht offenbar kurz bevor. Ebenso wie ein Stellenabbau am Kölner Stammsitz (taz nrw, September 2006)

  • Mescaleros Herzblatt. Ein kleines Wunder, dieser "größte selbstverwaltete Medienbetrieb in Deutschland": Die Kölner Stadtrevue feiert ihren 30. Geburtstag (taz, September 2006)

  • Schaler Geschmack. Die schwierige Suche nach der historischen Wahrheit bei DuMont Schauberg in Köln – kein Fall des Presserechts (M - Menschen Machen Medien, 07-08/2006)

  • Köln übernimmt Frankfurt. FR-Chefredakteur Uwe Vorkötter könnte endlich den Arbeitgeber bekommen, den er sich gewünscht hat: Der Kölner Verlag M. DuMont steht vor dem Einstieg bei der Frankfurter Rundschau (taz, Juni 2006)

  • KOMMENTAR: Besser als Heuschrecken (taz, Juni 2006)

  • KOMMENTAR: Ehrliche Bestandsaufnahme nötig (taz nrw, Mai 2006)

  • Mit aller Macht fürs rechte Image. Den Vorwurf, seine Familie habe in der NS-Zeit zu den "Profiteuren der Arisierungen" gehört, will Alfred Neven DuMont nicht auf sich sitzen lassen. Der Kölner Großverleger erwirkte einstweilige Verfügungen gegen Journalisten und Verlage. Heute entscheidet das Kölner Landgericht über den Widerspruch eines der "Verleumder" (taz nrw, Mai 2006)

  • Zu gut abgeschnitten. Die Landesregierung hat Probleme mit ihrer Presseschau: Mal werden Artikel passend geschnippelt, mal Werbeanzeigen für redaktionelle Beiträge gehalten. Die Opposition spricht von Manipulation (taz nrw, Mai 2006)

  • Ein in Düsseldorf unerwünschter "Weltmeister-Krimi" (taz nrw, März 2006)

  • Im Schatten des Vaters. Der Kölner Großverlag M. DuMont Schauberg hadert weiter mit der Rolle seines Prinzipals Kurt Neven DuMont im Dritten Reich. Denn per Wehrmachtsabo profitierte der Verlag vom deutschen Angriffskrieg (taz, Februar 2006)

  • Stunker weichgespült. Satire darf doch nicht alles, meint der WDR - und zensiert deshalb einen antiklerikalen Sketch der "Stunksitzung" (taz nrw, Februar 2006)

  • Braune Flecken. Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg will seine Vergangenheit im Nationalsozialismus aufarbeiten lassen (taz nrw, Februar 2006)

  • Zaman NRW’ye geliyor (ZAMAN, Januar 2006)


2005

  • Die "Zeit" kommt nach NRW. Die türkische Tageszeitung Zaman will ihre Berichterstattung an Rhein und Ruhr ausweiten. Eigene Wochen- oder Monatsausgabe des gemäßigt-islamischen Blattes in der Planung (taz nrw, Dezember 2005)

  • Aus der Zeit gefallen. "Monitor" feiert heute 40. Geburtstag. Am Anspruch des Politmagazins hat sich nichts geändert - nur an seinem Einfluss (taz, Mai 2005)


2004


2003

  • Kartellamt will Holtzbrinck stoppen. Die Übernahme der Berliner Zeitung bringe dem Konzern eine marktbeherrschende Stellung in der Stadt, sagen die Marktwächter. Sie sei unzulässig (taz, Dezember 2003)

  • Medienpolitische Selbstversenkung. Unter Wolfgang Clement war Nordrhein-Westfalen unangefochtener Medien-Primus unter den Bundesländern. Jetzt ist der Lack ab, und die Übriggebliebenen ziehen die Konsequenzen. Die überflüssige landeseigene Medien GmbH macht dicht (taz, September 2003)

  • Der Raubfisch vom Rhein. "Wir können uns den Luxus von Tarifverträgen nicht mehr leisten", sagt Rhein-Zeitung-Verleger Walterpeter Twer. Deshalb wird sein Blatt seit gut zwei Wochen bestreikt. Zeitungskrise in der Provinz (taz, Mai 2003)

  • Aus dem Streiklokal. Die Rhein-Zeitung wird bestreikt, aber das Koblenzer Blatt erscheint einfach weiter. Wer berichtet eigentlich über den Arbeitskampf bei einer Monopolzeitung? (Jungle World, Mai 2003)

  • Drama um Groschenblätter. Rügen vom Presserat, fallende Auflagen - Boulevard ist hart. Der Kölner Express kriegt einen neuen Chefredakteur und der alte geht zum Berliner Kurier - da sieht's auch nicht viel besser aus (taz, Mai 2003)

  • Gesucht, gefunden - versenkt. Die Süddeutsche Zeitung stellt nach nur 14 Monaten ihren NRW-Lokalteil ein. Am Samstag kommt die letzte Ausgabe. Von der Einstellung betroffen sind 20 Redakteure (taz, März 2003)

  • Leverkusener Rundschau weggebeamt. Verlagshaus M. DuMont Schauberg spart - zum Beispiel den Lokalteil der Kölnischen Rundschau in der Bayerstadt (taz köln, Januar 2003)


2002

  • Ein liberales Haus. Parteien und Gewerkschaften verurteilen DuMont-Verlagspolitik und den Durchgriff beim Express (taz, November 2002)

  • Politische Express-Linie. Weil dem Kölner Verleger Alfred Neven DuMont die politische Richtung seines Kölner Express nicht gefiel, hat er einen Brief an die Blattmacher geschrieben. Sie sollten sich wieder mit der "grundsätzlichen Haltung unseres Hauses" identifizieren (taz, November 2002)

  • Schließen und Auslagern. DuMont will dieses Jahr zehn Prozent Stellen abbauen (taz, August 2002)


2001

  • WDR-ZeitZeichen: 14. November 1876 - die erste Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers erscheint"Sehr ordentlicher, strebsamer Sohn." Ein Marktführer feiert Geburtstag: Am 14. November 1876 erschien die erste Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers. Gedacht war er bloß als lokales Anzeigenblättchen zur Unterstützung der berühmten Kölnischen Zeitung. Doch die lebt heute nur noch als sein Untertitel (taz köln, November 2001)

  • Verpasste Chancen. Aus für die Gratiszeitung 20 Minuten in Köln (M - Menschen Machen Medien, August/September 2001)

  • Leichenfleddern im Zeitungskrieg (taz, Juli 2001)

  • In die Tonne gekloppt. Hinter den Kulissen wurde bereits seit einiger Zeit über die Einstellung der Gratiszeitung 20 Minuten spekuliert. Doch dann kam das Ende für alle schneller als erwartet. Verlierer sind die Mitarbeiter (taz köln, Juli 2001)

  • Kostenlos ist noch zu teuer. Das Gratisblatt 20 Minuten Köln wird nach knapp zwei Jahren eingestellt. Das Konzept soll nun in anderen europäischen Ländern aufgehen. Lachender Dritter ist der Springer Verlag: Sein Abwehrblatt Extra soll als Kaufzeitung wieder auferstehen (taz, Juli 2001)

  • Kostenloses Siegerlächeln. DuMont und Springer haben Grund zum Jubeln (taz köln, Juli 2001)

  • Kommentar: Vom Verlust einer chancenreichen Zumutung (taz köln, Juli 2001)

  • Dubiose Spende. Neben Erich Schumann hat auch WAZ-Boss Günther Grotkamp für Kohl gespendet. Heute sagt er im Bundestagsuntersuchungsausschuss aus (taz köln, Juni 2001)

  • Schlacht um die Lufthoheit. Zu viel Kirmes, zu wenig Inhalte: Auf dem "Radio Day 2001" übte sich die Branche brav in Selbstkritik - und buhlte trotzdem mit Bodypiercing, Bier und Nenas "99 Luftballons" um Werbetreibende (taz, Juni 2001)

  • 20 Minuten dauern länger. Konkurrenz schadenfroh: Gratiszeitung verschiebt Ausweitung auf andere Städte (taz köln, April 2001)

  • 20 Minuten um Jahr verschoben (taz, April 2001)

  • Gute Zeiten, prima Zeiten. Mit seiner Jahresbilanz verkaufte sich RTL trotz Gewinnwarnungen als Sender der "Rekorde und Millionenerfolge". Doch wo viel Licht, da viel Schatten - die gleichnamige Soap wurde verschoben (taz, März 2001)

  • Umsonst und überall. Die flächendeckende Versorgung mit Gratiszeitungen steht unmittelbar bevor - zumindest in Deutschlands Großstädten. Schibsted und Springer bauen Zentralredaktionen auf, und bei den klassischen Regionalblättern steigt der Innovationsdruck (taz, März 2001)

  • Neue Runde im "Zeitungskrieg" (taz, März 2001)

  • Im Clinch mit dem WDR. Alfred Neven DuMont ist Herr eines beachtlichen Medienimperiums. Und er gilt als wenig zimperlich. Sieht er sein Reich bedroht, reagiert er nicht nur mit harsch formulierten Briefen. (journalist, Januar 2001)


2000

  • Der Letzte lacht das Licht aus. Statt "Danke, Anke" heißt es künftig "Wir danken dir, Annette Frier". Die Kölnerin tritt in die Fußstapfen von Anke Engelke. Komischer werden die mühsamen Gags dadurch leider auch nicht. Aber Brainpool glaubt an die lustige Zukunft (taz, August 2000)

  • Das Ferkelchen. Comedian Ingo Appelt wohnt in Bergisch-Gladbach, sagt ständig "ficken" und kommt ab September einmal pro Woche (taz köln, August 2000)

  • Zoten eines Gewerkschafters. Provokation light: Ingo Appelt sieht sich als Nachfolger des "Literarischen Quartetts" und macht keinerlei Hehl aus seiner Verwurzelung in der IG Metall. Jetzt folgt auch noch die eigene TV-Show (taz, August 2000)

  • Voll witzige Dukatenscheißer. Die Brainpool AG will ab sofort Deutschlands Comedy-Monopolist werden. Dabei ist sie das doch schon längst (taz, Juli 2000)

  • Holtzbrinck will nicht ins Erotik-Geschäft. Der Düsseldorfer Verlagsriese wähnt sich mit dem "Handelsblatt" im ewigen Aufwind und präsentiert seine Wirtschaftszeitung als glasklaren Sieger im Wettbewerb mit dem Neuling "Financial Times Deutschland" (taz, April 2000))

  • Von Menschen und Mäusen. Heute startet "Big Brother" - eine der "umstrittensten Sendungen der Fernsehgeschichte" ("FAZ"). Eine Baracke, zehn Menschen, hundert Tage - und die Kamera von RTL 2 immer dabei. Ist das menschenverachtend oder nur schlechte Unterhaltung? Das wahre Gerammel findet jedenfalls längst woanders statt (taz, März 2000)

  • Tote Hose an der Haltestelle. In Köln kämpfen drei Gratiszeitungen um Leser. Doch leider streikt gerade der ÖPNV (taz, Februar 2000)

  • Zeitungssterben: Zwangspause für Paradiesvogel (taz, Februar 2000)

  • Platzhirsche unter sich. Kölner Zeitungskrieg (SoZ, Januar 2000)

  • Pause nach zwanzig Minuten Zeitungskrieg. Wie viele Gratiszeitungen will eine Stadt? Köln sollte bis vorgestern drei haben. Nun herrscht Druckstille (taz, Januar 2000)

  • Gratiszeitungen: Neue Runde im 20 Minuten-Krieg (taz, Januar 2000)


1999


1998


1997


1995


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