aktuelles, berichte, reportagen, kommentare

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.Dezember 2009

.November 2009

  • Feindbild Islam. »Pro Köln« macht mit angeblicher Israel-Freundlichkeit Politik (Jüdische Allgemeine, November 2009)

.Oktober 2009

.September 2009

  • "Rüttgers-Gate" in NRW. Die CDU in Nordrhein-Westfalen ließ SPD-Spitzenfrau Hannelore Kraft bei öffentlichen Auftritten filmen. Die Staatskanzlei soll verbotenerweise geholfen haben (taz, September 2009)

  • Wagenknecht soll draußen bleiben. Die rechte "Rheinische Post" boykottiert Linke-Direktkandidatin (taz, September 2009)

  • Von Altbier, Kölsch und anderen Mythen (NRZ, September 2009)

  • Kantinenchef mit Knopfleiste. Vom Mittagessen bis zur Urlaubsausrüstung: Eine Messe in Köln zeigt, was man heute alles aus dem Automaten ziehen kann (NRZ, September 2009)

  • Opposition nimmt Rüttgers in die Mangel. SPD, Linke und Grüne attackieren den CDU-Ministerpräsidenten für seine Äußerungen über rumänische Arbeiter. CDU-Fraktionschef Helmut Stahl sieht nur eine "Lawine von Verbalmüll" (taz, September 2009)

  • Die Rechten aus Köln stolpern in die Fläche. Die rechtsextreme "Bürgerbewegung Pro Köln" sowie "Pro NRW" erzielen Erfolge vor allem in ihrer Hochburg Köln - in der Fläche kommen sie meist nur an Mandate, weil es keine Fünf-Prozent-Hürde gibt (taz, September 2009)

  • Ein FDP-Bürgermeister schafft 92,3 Prozent. CDU und SPD fahren in Nordrhein-Westfalen Verluste ein, die Kleinen gewinnen: Die Grünen kommen auf 12 Prozent, die Liberalen auf gut 9 Prozent. Nur die Linke hat arge Probleme (taz, September 2009)

  • 44,4 Prozent am Kölner Dom. Die nordrhein-westfälischen Grünen haben mit 12 Prozent so gut abgeschnitten wie noch nie. In Kölns Innenstadt holten sie alle Direktmandate. Und selbst im Pott legten sie zu (taz Online, September 2009)

  • Ein rot-grüner Wahlsieger (taz, September 2009)

.August 2009

  • SPD noch schlechter, Linke mäßig. Obwohl die SPD die einige Rathäuser zurückeroberte, hat sich ihr Gesamtergebnis weiter verschlechtert. Linke blieb dennoch unter 5 Prozent. Grüne stärker, in Köln gar mit 21,7 Prozent (taz, August 2009)

  • Mutmaßlicher IJU-Unterstützer gefasst (taz, August 2009)

  • Der Ruhrpott wird dunkelroter. Bei den Kommunalwahlen am Sonntag wird die Linkspartei vor allem in den Städten punkten. Die Linken geben sich selbstbewusst. Selbst mit der Union würden sie zusammenarbeiten (taz, August 2009)

  • Ermittlungen wegen Korruption in Köln. Staatsanwaltschaft leitet Verfahren im Zusammenhang mit Neubau der Messehallen ein (taz, August 2009)

  • Terror-Verdächtiger bereut Anschlagsplan. Zum ersten Mal distanziert sich ein Angeklagter von den Terrorplänen in Ramstein und Kaiserslautern und bezeichnet sie als "einen falschen Weg". Er sei froh über die Festnahme (taz, August 2009)

  • Einfach in den Jihad. Haarklein beschreiben Fritz Martin Gelowicz und seine Mitstreiter, wie sie dazu kamen, Anschläge zu planen. Vieles erinnert an die kruden "Antiimperialistischen Zellen" (Jungle World, August 2009)

  • NRW plant Spickmich-Behörde. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sommer findet ehrabschneidend, wie Schüler Lehrer auf spickmich.de bewerten. Deshalb führt sie ein eigenes Portal ein (taz, August 2009)

  • Briefe fallen ins Sommerloch. Montags keine Briefe: Um Kosten zu sparen, schränkt die Deutsche Post im Juli und August ihre Leistungen ein. Zudem sollen Löhne sinken und Arbeitszeiten steigen (taz, August 2009)

  • Gegen "Türkenheere". Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die örtliche NPD wegen Volksverhetzung (taz, August 2009)

  • Zeitverschwendung in Bonn. Nachdem es bei jüngsten Vorverhandlungen keinerlei Fortschritte gab, befürchtet UN-Klimachef Yvo de Boer ein Scheitern des großen Gipfels in Kopenhagen (taz, August 2009)

  • Redseliger Rädelsführer. Fritz Gelowicz, der Chef der Sauerland-Gruppe, legt ein Geständnis ab. Er sagt über das Ziel der Gruppe: "Hauptziel sollten amerikanische Soldaten in Deutschland sein" (taz, August 2009)

  • Fettiges Fastfood für die Bildung. Mehr als 73.000 Euro gab die Regierung aus, um Schulklassen bei Ausflügen ins Verteidigungsministerium ein McDonald's-Mittagessen zu spendieren. Sie könnten ja Salat wählen (taz, August 2009)

  • Schalke singt munter weiter. Fußball-Bundesligist Schalke ändert seine Vereinshymne nicht. Der von Muslimen kritisierte Propheten-Reim ist in Ordnung, urteilt ein Islamexperte (taz, August 2009)

  • Sozialdemokrat erfreut Rechtsradikale. Bei Köln wirbt ein langjähriger Bundestagsabgeordneter der SPD mit markigen Sprüchen im Kommunalwahlkampf. Dafür schätzen ihn die lokalen Rechten. Die eigene Partei zeigt sich zerknirscht (taz, August 2009)

  • Senioren spüren Lehman-Pleite. Vor allem Ältere haben durch die Pleite von Lehman Brothers ihr Erspartes verloren - so zeigt eine Studie. Meistens gibt es aber eine Chance auf Entschädigung (taz, August 2009)

  • Katholikenbanken unterhöhlen Papstdoktrin. Pax-Bank muss sich für Investments in Waffen und Verhütungsmittel entschuldigen (taz, August 2009)

.Juli 2009

  • Jetzt nur keine Fehler mehr. Der Oberbürgermeister-Wahlkampf in Köln läuft für die SPD glänzend. CDU-Kandidat Peter Kurth – Berliner, schwul und weltoffen – ringt verzweifelt mit dem eigenen Lager (der Freitag, Juli 2009)

  • Ministerium droht Unis mit Rückerstattung. Uni Düsseldorf hortet Gebühren, statt sie für Studium und Lehre auszugeben (taz, Juli 2009)

  • Ein SPD-Kandidat mit Chancen. Bei der Oberbürgermeisterwahl könnte sich Ende August ein sozialdemokratischer Expolizeichef gegen zwei bürgerliche Schwule und einen Rechtsextremen durchsetzen (taz, Juli 2009)

  • KOMMENTAR: In die Falle der CDU getappt. Über die "Kraftilanti"-Kampagne in Nordrhein-Westfalen (taz, Juli 2009)

  • Die Frau mit der Postkarte (taz, Juli 2009)

  • Grün und gelb im Kern. Die FDP und die Grünen sind derzeit die Krisengewinnler. In Umfragen schneiden beide Parteien sehr gut ab, bei den Europa-Wahlen waren sie erfolgreich (Jungle World, Juli 2009)

.Juni 2009

  • Ein scheinbar ungleiches Paar. Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer und Autokünstler HA Schult leiten ein neues Institut der Universität Duisburg-Essen (NRZ, Juni 2009)

  • Die Eltern streiken zurück.Genervte Eltern organisieren in vielen Städten Proteste, weil sie sich über geschlossene Kitas ärgern. Motto: "Kinder weinen still, wenn Ver.dis starker Arm es will" (taz, Juni 2009)

  • Sauerland-Gruppe lässt Bombe platzen. Die mutmaßlichen Attentatsplaner machen ihre Ankündigung wahr und legen umfassende Geständnisse ab. Das Bundeskriminalamt vernimmt die vier Männer im Gefängnis (taz, Juni 2009)

  • Hilfe für Zwangsverheiratete. Wer im Ausland zur Ehe gezwungen wird, hat nur wenig Zeit, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nordrhein-Westfalen will dies jetzt ändern (taz, juni 2009)

  • Regierungsprotest gegen Gemeinden. Bei den Kita-Demonstrationen machen auch Spitzenpolitiker aus Berlin mit (taz, Juni 2009)

  • KOMMENTAR: Wunderkind unter Verdacht. Über die Ermittlungen gegen Thomas Middelhoff (taz, juni 2009)

  • Manager unter Verdacht. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff. Er soll von hohen Mieten für Karstadt profitiert haben. Gehalt des Nachfolgers ist sicher (taz, Juni 2009)

  • Quarantäne zuhause genügt. In der Japanischen Schule in Düsseldorf haben sich mindestens 45 Kinder mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert. Alle stehen unter häuslicher Quarantäne, nur zwei von ihnen sind schwerer erkrankt (taz, Juni 2009)

  • Feuer frei in Nordrhein-Westfalens Schulen. Die schwarz-gelbe Regierung mag Schießstände so kurz vor der Wahl nicht verbieten (taz, Juni 2009)

  • Graue Eminenz der Insolvenz (taz, Juni 2009)

  • Prozess endet ohne viel Terror. Alle vier Angeklagten im Sauerland-Prozess wollen plötzlich Geständnisse ablegen. Einer der Gründe: Langeweile (taz, Juni 2009)

  • Jüdisches Museum auf der Kippe. Die Gründung einer Stiftung, die das Museum finanzieren soll, wird immer mehr verzögert. Der Kölner Stadtrat findet das Museum gut, will aber nicht einspringen (taz, Juni 2009)

  • 1.100 Unternehmen wollen Staatshilfen. Die Bundesregierung hat den Wirtschaftsfonds Deutschland aufgelegt, um Kredite und Bürgschaften zu vergeben. Die Hilfen für Firmen sind an bestimmte Kriterien geknüpft - eigentlich (taz, Juni 2009)

  • Hass, Hetze, Schlagermusik. Die rechtsextreme "Bürgerbewegung Pro Köln" blamiert sich mit ihrem zweiten "Anti-Islamisierungs-Kongress" erneut (StadtRevue, Juni 2009)

  • "100 Prozent für den NS-Staat." Wie ein liberaler Verlag seine braune Vergangenheit zurechtlog, bis er sie von einem Historiker weißwaschen ließ (Konkret, Juni 2009)

.Mai 2009

  • NRW wählt nicht zur Bundestagswahl. Kommunalwahlen im August müssen nicht verschoben werden. Das könnte der FDP nutzen (taz, Mai 2009)

  • DIHK zu umweltfeindlich und konservativ: Ich will hier raus. Chef einer Umweltenergie-Firma will per Klage aus dem Dachverband der Handelskammern (taz, Mai 2009)

  • Integrationsräten droht das Aus. Eine Novelle der Gemeindeordnung gefährdet kommunale Migrantenvertretungen in NRW (taz, Mai 2009)

  • Finanzaufsicht warnt vor verfrühter Hoffnung. Bafin-Chef Sanio hält den Umfang von kommenden Kreditausfällen für nicht absehbar (taz, Mai 2009)

  • Böse Fundis. Das Wahlprogramm der Linkspartei ist das Produkt linker Sozialdemokraten. Die internen und externen Reaktionen erinnern dagegen vor allem an das, was bei den Grünen vor 1998 passierte (Jungle World, Mai 2009)

  • Kölner CDU findet doch noch Kandidaten. Ehemaliger Berliner Finanzsenator Kurth soll Kölner Rathaus erobern (taz, Mai 2009)

  • 50-Jahres-Tief beim Stahl. Die Unternehmen der Stahlindustrie leiden unter der Flaute bei den Auto- und Maschinenbauern. Allein bei ThyssenKrupp geht es akut um bis zu 2.000 Arbeitsplätze (taz, Mai 2009)

  • Souverän gegen rechts. Die Rechtsextremen von "Pro Köln" hatten 2.000 Teilnehmer an ihrem "Anti-Islamisierungskongress" angekündigt. Da waren nur knapp 200. Und die waren nicht zu hören - zu laut waren die Gegendemonstranten (taz, Mai 2009)

  • "Eine neue Protestkultur." Die Organisatoren des Bündnisses gegen "Pro Köln" sind mit ihrer Strategie des Abpfeifens zufrieden. Reiner Schmidt über die Gegendemo und die Angst der Polizei vor Protestkultur (taz, Mai 2009)

  • Levve un levve losse. Erstaunlich geeint protestieren an diesem Wochenende erneut viele tausend Kölner gegen rechts (taz, Mai 2009)

  • KOMMENTAR: Kriminalisierung abpfeifen (taz, Mai 2009)

  • Mit Wasserwerfern gegen linke Trillerpfeifen. Ausschreitungen gegen den "Anti-Islamisierungskongress" in Köln will die Polizei mit einem massiven Einsatz verhindern. Nur "friedliche" Gegner sollen durch die Schleusen kommen (taz, Mai 2009)

  • Engagement: überdurchschnittlich. Das Rheinische Zentrum für Massenentsäuerung von Archiv- und Bibliotheksgut beschäftigt Behinderte - mit guten Erfahrungen (NRZ, Mai 2009)

  • Aufmarsch der Moscheehasser. Wieder einmal versuchen Rechtsextreme eine islamfeindliche Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Ein Bündnis vieler Organisationen will dies ein zweites Mal kläglich scheitern lassen (taz, Mai 2009)

  • Mehr als ein Beifang. Die Besitzerwechsel von Hamburger Morgenpost und Berliner Kurier standen in den vergangenen Wochen im Schatten des spektakulären Berliner-Zeitungs-Deals. Dabei könnte DuMont gerade auf dem Boulevardmarkt große Pläne hegen (journalist, Mai 2009)

.April 2009

  • Streit am Rhein. Finanzierung des Jüdischen Museums in Köln nicht gesichert? (Jüdische Allgemeine, April 2009)

  • CDU sucht opferbereiten Parteisoldaten. Verzweifelte Suche nach einem Kandidaten: Fast einen Monat nach dem Verzicht von Oberbürgermeister Schramma braucht die Kölner CDU dringend einen Nachfolger. Doch von Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach bis zu den Enkeln Konrad Adenauers hagelt es bisher nur Absagen (Spiegel Online, April 2009)

  • "Ich kannte ihn gar nicht." Zwölf Stunden Folter, anschliessend Mord. Nun steht Pascal I. für seine Taten in der JVA Siegburg erneut vor Gericht. Ihm droht Lebenslänglich und Sicherheitsverwahrung (taz.de, April 2009)

  • "Pro Köln" versucht's noch einmal. Nachdem ihr "Anti-Islamisierungskongress" im vergangenen Jahr am massiven Widerstand der Bevölkerung gescheitert war, startet die rechtsextreme Vereinigung im Mai einen neuen Versuch. Gegenveranstaltungen werden bereits organisiert (taz, April 2009)

  • "Pro Köln" scheitert vor Verwaltungsgericht (taz.de, April 2009)

  • Der Wanderweg Eifelsteig ist jetzt komplett. Von Hochmoor bis Moselfelsen: Der 313 Kilometer lange Fernwanderweg "Eifelsteig" verbindet in 15 Etappen NRW und Rheinland-Pfalz. An diesem Wochenende wurde die Strecke offiziell eröffnet (NRZ, April 2009)

  • Wechsel des Gasanbieters kann Geld sparen. Während die Kunden beim Telefonieren auf günstige Anbieter schauen, bleiben sie bei Energie ihren Lieferanten treu (taz, April 2009)

  • Ein Bollwerk gegen die Planwirtschaft. Krise? Welche Krise? Der Entwurf für das Bundestagswahlprogramm der FDP ist fertig (Jungle World, April 2009)

  • Bundesweite Razzia nach Kölner Archiv-Einsturz. Auf der Suche nach den Verantwortlichen hat die Staatsanwaltschaft in ganz Deutschland Büros von Baufirmen durchsucht. Die Kölner CDU sucht händeringend weiter nach einem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl (taz, April 2009)

.März 2009

  • Schramma hört auf. "Verdächtigt, verunglimpft, vorverurteilt": Kölns OB schimpft und kündigt an, im Herbst abzutreten (taz, März 2009)

  • Der angeschrammte Bürgermeister (taz, März 2009)

  • Echt Kölnisch Wasser. Probleme mit Grundwasser, die den Einsturz des Stadtarchivs mitverursacht haben, sind laut Protokollen seit Monaten bekannt. Weder Verkehrsbetriebe noch der Baudezernent sollen Oberbürgermeister Fritz Schramma informiert haben. Der will nun durchgreifen (taz, März 2009)

  • Der Parteibuchfilz. Warum sich der Kölner Oberbürgermeister bei den Verkehrsbetrieben so schwertut, wirksam durchzugreifen (taz, März 2009)

  • KOMMENTAR: Ein braver Mann. Kölns OB Schramma hat seine große Chance nicht genutzt (taz, März 2009)

  • Bürgermeister in Erklärungsnot. Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs versucht der Stadtrat, die Verantwortlichkeiten zu klären. In die Kritik der Opposition gerät dabei zunehmend der CDU-Oberbürgermeister Fritz Schramma (taz, März 2009)

  • Das Ringen um die Jobcenter-Reform geht weiter. Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht die Bundestagsfraktionen in der Pflicht (taz, März 2009)

  • Groll auf Zumwinkel. Ehemaliger Postchef soll von Spitzeln in Redaktion gewusst haben und kassierte 20 Millionen Euro Pension (taz, März 2009)

  • Auf Wasser gebaut. Kölner Umweltdezernentin räumt erstmals Verstöße gegen Auflagen beim U-Bahn-Bau am Stadtarchiv ein (taz, März 2009)

  • Razzia wegen des Schnüffelskandals. Polizisten durchsuchen Räume von Ex-Telekom-Aufsichtsratschef Zumwinkel und Ex-Telekom-Vorstandschef Ricke. Sie wollen ihre Rolle im Spitzelskandal der Telekom klären. Aus Zumwinkels Burg in Italien nehmen die Ermittler zwei Computer mit (taz, März 2009)

  • Notfallpläne für den Krisenfall (taz, März 2009)

  • Durchsuchung bei Zumwinkel. Wegen der Bespitzelungsaffäre bei der Telekom ist das italienische Anwesen des früheren Postchefs Klaus Zumwinkel durchsucht worden. Das erfuhr die NRZ aus Ermittlerkreisen (NRZ, März 2009)

  • Zu Staub. Im eingestürzten Kölner Stadtarchiv lagerten auch viele jüdische Dokumente (Jüdische Allgemeine, März 2009)

  • Opa nach Europa! Die Kandidatenliste der "Linken" für die Wahl zum Europa-Parlament sagt nicht so viel über die Meinung der Partei zu Europa aus, wie Medienberichte nahe legen (Jungle World, März 2009)

  • Eon forciert Comeback der Atomkraft. Im vergangenen Jahr hat Deutschlands größter Energiekonzern fast 10 Milliarden Euro verdient. Eon spürt jedoch die Wirtschaftskrise und senkt seine Gewinnerwartung für 2010. Vor allem Kohle und Atomkraft sollen Eons Gewinne sichern (taz, März 2009)

  • Erster Toter von Köln identifiziert. Bei dem Toten, den die Feuerwehr in den Trümmern des Kölner Stadtarchivs fand, handelt es sich um den 17-jährigen Bäckerlehrling Kevin K. Verkehrsbetriebe und Baufirmen sollen schon länger von Grundwasserproblemen gewusst haben (taz, März 2009)

  • Grundschüler beten wieder. Die Kinder im niederrheinischen Pesch dürfen ab Montag wieder täglich einen Vers des Theologen Dietrich Bonhoeffer aufsagen. Das konfessionslose Mädchen, das nicht mitbeten wollte, geht (taz, März 2009)

  • Bergung unmöglich. Regen erschwert Räumungsarbeiten in der Ruine des Kölner Stadtarchivs. Vermisste ohne Überlebenschance (taz, März 2009)

  • Kölner Einsturz: Kaum Chancen für Vermisste. Grafikdesignstudent, 23, und Bäckerlehrling, 17, könnten unter den Trümmern des Stadtarchivs liegen (taz, März 2009)

  • Gedächtnis verschüttet. Nach dem Einsturz geht die Suche nach Opfern weiter. 30 Regalkilometer Kulturgut liegen unter dem Schutt begraben. Staatsanwaltschaft ermittelt (taz, März 2009)

  • Parteien auf'm Pott. Die WAZ-Gruppe versucht Parteien in Nordrhein-Westfalen von Werbung auf "DerWesten.de" zu überzeugen - mit einer zweifelhaften Präsentation (taz, März 2009)

  • Warum Paare Vorhängeschlösser an eine Kölner Brücke hängen. Ein romantischer Brauch aus Italien erobert NRW (Welt am Sonntag, März 2009)

.Februar 2009

  • Linker scheitert an Israel-Konflikt. Der Duisburger Linkspartei-Politiker Hermann Dierkes beugt sich dem Druck und tritt wegen seines Aufrufs zum Boykott israelischer Produkte als Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeister-Kandidat zurück. An seiner Kritik hält er allerdings fest (taz, Februar 2009)

  • Linker auf israelfeindlichen Abwegen. Hermann Dierkes würde gerne in Duisburg Oberbürgermeister werden. Jetzt steht der Linksparteipolitiker unter Antisemitismusverdacht. Er bleibt bei seinem Aufruf zum Boykott israelischer Waren (taz, Februar 2009)

  • Aufregung ums Schulgebet. Eine konfessionslose Mutter sorgt in einem Dorf bei Korschenbroich für Streit: Sie hat dem allmorgendlichen Ritual in der Grundschulklasse ihrer Tochter ein Ende gemacht (NRZ, Februar 2009)

  • Kein eleganter Abgang. Michael Glos, CSU, wollte nicht mehr länger Bundesminister sein. Besonders geschickt aber hat er seinen Rücktritt nicht eingefädelt. Dabei hätte ihm schon ein kurzer Blick in die Geschichte geholfen (taz, Februar 2009)

  • In Köln wird wieder geklüngelt. Zwei CDU-Politiker sind schon über dubiose Beraterverträge gestolpert, der neue Sparkassenchef schämt sich für das Chaos. Und in dieser Woche könnte es in Köln erst so richtig ungemütlich werden (taz, Februar 2009)

  • Endspurt für das "Odysseum" (NRZ, Februar 2009)

  • Die Angstbeißer. Weil den SPD-Politikern die Argumente gegen die Linkspartei ausgegangen sind, bleiben ihnen nur wüste Beschimpfungen (Jungle World, Februar 2009)

  • Die Exorzistin. Deutsche Politiker haben sich in der Debatte um den Holocaustleugner Richard Williamson zurückgehalten. Doch jetzt gibt es deutliche Worte - aus dem Kanzleramt: Angela Merkel fordert von Papst Joseph Ratzinger eine "eindeutige Klarstellung" (taz, Februar 2009)

.Januar 2009

  • Neue Agentur soll Alternativenergien fördern. Die Organisation Irena wurde am Montag in Bonn gegründet - ihr Auftrag: die Mitgliedstaaten beim Ausbau erneuerbarer Energien beraten. Davon könnten vor allem Entwicklungsländer profitieren. Umweltschützer freut's (taz, Januar 2009)

  • Countdown für neue Gesamtschule. Im Wettlauf gegen Zeit und Schulbehörden sammeln Bonner Eltern über 100 Anmeldungen für eine neue Gesamtschule. Die Nachfrage stimmt, doch es gibt es viele Haken: So soll ein Drittel der Kinder eine Empfehlung für das Gymnasium haben (taz, Januar 2009)

  • Witten/Herdecke teilverkirchlicht. Die Privatuni ist gerettet. Nordrhein-Westfalen zahlt wieder, die Studiengebühren müssen dafür steigen. Auch die Katholische Kirche beteiligt sich über eine Firma (taz, Januar 2009)

  • Vorwärts in die Restauration. Die CDU hat bei der Wahl in Hessen nichts dazu gewonnen. Doch Roland Koch ist vollständig rehabilitiert (Jungle World, Januar 2009)

  • "Ein Zellengefängnis ist gewaltgeprägt." In einem Gefängnis in Gelsenkirchen sollen junge Männer Mithäftlinge wochenlang gequält haben. Klaus Jünschke kümmert sich um jugendliche Straftäter. Er sagt, dass die Strukturen im Knast Gewalt nicht abbauen: "Da wachsen extreme Gefühle" (taz, Januar 2009)

  • "Gauleiter Rheinland" kandidiert für die NPD. Bei den Kommunalwahlen in NRW will ein wegen Volksverhetzung vorbestrafter Neonazi für die NPD antreten (taz, Januar 2009)

  • Statt Gefängnis Geld und Geständnis. Der Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, der wegen Steuerbetrug angeklagt ist, muss angeblich nicht ins Gefängnis. Im Gegenzug soll er aussagen und eine hohe Strafe zahlen. So kam auch ein Immobilienhändler schon einmal um den Knast herum (taz, Januar 2009)

  • Die Kunstfreiheit wiegt schwerer. Ignes Ponto konnte sich vor dem Kölner Landgericht nicht durchsetzen. Gegen den Film "Der Baader Meinhof Komplex" ergeht keine einstweilige Verfügung. Die Witwe des Bankiers Jürgen Ponto hatte sich daran gestört, wie der Film die Ermordung ihres Mannes darstellt (taz, Januar 2009)

  • Kein Abbild der Realität (NRZ, Januar 2009)

  • Patriarch mit eiserner Hand (taz, Januar 2009)

  • Sieg für Broder im Antisemitismus-Streit. Der Publizist Henryk M. Broder darf weiter behaupten, Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, gebe antisemitische Statements ab. Das entschied gestern das Oberlandesgericht in Köln (taz, Januar 2009)

  • Schwarz-Gelb streitet über Islamkunde. Gleichbehandlung oder Kotau? Die NRW-Landesregierung ist uneins darüber, ob die muslimischen Verbände bei der Besetzung des Münsteraner Lehrstuhls mitreden dürfen (taz, Januar 2009)

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