aktuelles, berichte, reportagen, kommentare

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. Dezember 2000

  • Streit um Calhans ärztliches Gutachten. Expertisen sollen helfen, den abgeschobenen Friedenspreisträger Hüseyin Calhan wieder zurückzubringen (taz)

  • Der Standort-Schwabe. Zum neuen Jahr übernimmt der Maschinenbau-Manager Michael Rogowski den Posten an der Spitze des BDI (Jungle World)

  • Kommentar: SPD-Parteireform: Demokratie? Nein, danke! (taz köln)

  • Kölner legen sich quer zu Demo. 25.000 KölnerInnen und viele Künstler demonstrierten gegen Aufmarsch von Rechtsradikalen. Nur 120 Neonazis kamen zur Demonstration, Veranstalter Worch war enttäuscht. Rechte biederten sich mit ihren Parolen an: "Freiheit für die Palästinenser" (taz)

  • No Hell Below Us. Anschlag auf Düsseldorfer Synagoge als Racheakt gegen Staat Israel: Zwei Geständige verhaftet. Zentralratspräsident Spiegel nicht erleichtert (taz)

. November 2000

  • Am Niederrhein droht "Land unter". Nach der Auskohlung des Braunkohletagebaus Garzweiler I laufen die Keller im Dorf Kleinenbroich mit Grundwasser voll. Die Bewohner machen die Stadt verantwortlich, die das Problem vernachlässigt habe. Heute demonstrieren sie vor dem Landtag (taz)

  • Ganz scharfe Pläne. Innenminister wollen schärferes Demonstrationsrecht. Schily soll Gesetzentwurf vorlegen. Grüne lehnen Pläne ab. Skepsis auch in der SPD (taz)

  • "Rechte Gewalttäter sind nicht einfach Irregeleitete." Deutscher Präventionstag diskutiert darüber, wie sich die Gesellschaft gegen Gewalt schützen kann. Clement: Kein Spielraum für rechte Parteien (taz)

  • Gefängnis nach Abschiebung. Mehmet Kilic nach Abschiebung in Türkei von Polizei misshandelt. Kritik der Grünen an Flüchtlingspolitik (taz)

  • Kommentar: Aufruf zur Unanständigkeit (taz köln)

  • Friedenspreisträger fliegt raus. Proteste konnten NRW-Innenminister nicht umstimmen: Der Kurde Hüseyin Calhan, Sprecher des Wanderkirchenasyls, wurde gestern in die Türkei abgeschoben (taz)

. Oktober 2000

. September 2000

  • Genossen fürs Leben. Generalsekretär Müntefering will den größten Landesverband der SPD umstrukturieren. Doch die nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten wehren sich noch (Jungle World)

  • Kripo setzt auf das Prinzip Hoffnung. Auch acht Wochen nach dem Anschlag auf eine Düsseldorfer S-Bahn-Station gibt es keine heiße Spur von den Tätern. Nur zehn Prozent der Hinweise weisen ins rechte Milieu. Polizei und Staatsanwaltschaft schließen andere Tatmotive weiterhin nicht aus (taz)

  • Kommentar: Zum Alltag zurückgekehrt (taz)

  • Rassismus im Amt. Drei betrunkene Polizisten verprügeln in Köln tunesischen Taxifahrer, weil der nicht fünf Leute auf einmal mitnehmen will. Sofortige Suspendierung (taz)

  • Damit sie nicht verloren gehen. Sonderprogramm des Landes für Schulverweigerer (Aachener Nachrichten)

  • Schutzengel auf dem Flughafen. Aktion gegen Kindersextourismus angelaufen (Aachener Nachrichten)

  • 'ne echte Kölsche Jong. Kölns neuer OB heißt Fritz Schramma und hat schon so einige politische Wandlungen hinter sich (taz)

  • Köln: Schramma vorn. Erste Hochrechnungen von der Bürgermeisterwahl geben CDU-Kandidaten die Mehrheit vor Anke Brunn (taz)

  • Grüner Streit vor OB-Wahl. In Köln drücken viele Grüne der CDU die Daumen. Doch grüne Landesminister unterstützen die SPD (taz)

  • Hessisches Trio Kriminale. Zwei altgediente Kameraden und ein adliger Schatzmeister: Man versteht sich aufs Betrügen in Roland Kochs CDU (Jungle World)

  • Müntefering weicht der eigenen Basis. SPD-Generalsekretär muss dem Druck der Genossen in NRW nachgeben und verschiebt die Parteireform (taz)

  • CDU und SPD umwerben die Grünen. Die Grünen könnten bei der Stichwahl zum Amt des Kölner Oberbürgermeisters das Zünglein an der Waage spielen - dementsprechend werden sie von CDU und SPD umworben (Aachener Nachrichten)

  • Antifa der Jecken. Vier Demokraten, drei Nazis und ein Punk. Im Kölner Oberbürgermeisterwahlkampf zählten multikulturelle Büttenreden mehr als Strategien gegen die rechtsextremen Parteien in der Stadt (Jungle World)

. August 2000

  • "Von OB verstehen Frauen mehr." Im Kölner OB-Wahlkampf sind die Kandidaten zweite Wahl, aber einfallsreich: Ein Punker tritt nackt an, der FDP-Mann zieht in einen Big-Brother-Container. Auch die Favoriten Anke Brunn (SPD) und Fritz Schramma (CDU) meiden die politische Debatte (taz)

  • Immer geradeaus. Die kleine Welt der großen Finanzinstitute ist sein Zuhause: Ein Porträt des IWF-Chefs Horst Köhler (Jungle World)

  • Zweite Wahl in Köln. Wer wird bis zum Jahr 2009 Kölns neuer Oberbürgermeister? Am kommenden Sonntag haben 715.000 Wahlberechtigte die Qual der Wahl. Zum Schlussspurt sollen hochrangige Parteifreunde die letzten Reserven mobilisieren (Aachener Nachrichten)

  • Der Letzte lacht das Licht aus. Statt "Danke, Anke" heißt es künftig "Wir danken dir, Annette Frier". Die Kölnerin tritt in die Fußstapfen von Anke Engelke. Komischer werden die mühsamen Gags dadurch leider auch nicht. Aber Brainpool glaubt an die lustige Zukunft (taz)

  • Volksmudschaheddin als Wahlkampfthema in Köln. Kurz vor der OB-Wahl streiten SPD und Grüne über "Iranische Flüchtlingskinderhilfe". Grüne Müller und Lütkes ziehen sich aus Vereinsvorstand zurück (taz)

  • Völkisches für die Lebensfrohen. Die "Bürgerbewegung pro Köln" beschwört die Weltoffenheit und liebt das Grundgesetz. Gleichzeitig hetzt sie gegen Schwule, Lesben und Multikulti-Projekte. Der Mann hinter dem Verein ist Manfred Rouhs, einer der schillerndsten Neonazi-Aktivisten (taz)

  • Zoten eines Gewerkschafters. Provokation light: Ingo Appelt sieht sich als Nachfolger des "Literarischen Quartetts" und macht keinerlei Hehl aus seiner Verwurzelung in der IG Metall. Jetzt folgt auch noch die eigene TV-Show (taz)

  • Mangel an Indizien. Düsseldorfer Anschlag bleibt ungeklärt. Der verdächtigte Militaria-Händler Ralf S. wurde wieder freigelassen, obwohl er weiter als "Beschuldigter" gilt (taz)

  • "Wir liefern die moralische Basis." Mili Görüs-Generalsekretär Mehmet Sabri Erbakan über Verfassungsfeindlichkeit, Gleichberechtigung und Homosexualität (taz)

  • Die Wehrwölfe von Wehrhahn. Düsseldorf ganz rechts: Eine prügelnde "Reichswehr", Drohungen gegen russische Aussiedler und ein Neonazi-Treffpunkt, der nur wenige hundert Meter vom Ort des Bombenanschlags entfernt ist. Juden sind hier nicht sehr beliebt (Jungle World)

. Juli 2000

  • Schwere Vorwürfe. Staatsanwaltschaft überprüft die "Iranische Flüchtlingskinderhilfe" zweier grüner Politikerinnen (taz)

  • Ex-Finanzminister Heinz Schleußer ist tot. Elf Jahre war er im Kabinett von Nordrhein-Westfalen. Bekannter wurde er erst durch die Düsseldorfer Flugaffäre (taz)

  • "Wie die Festnahme flüchtiger Terroristen." Zum ersten Mal hat die Polizei ein Kirchenasyl im Bereich der Rheinischen Landeskirche gewaltsam beendet. Ralph Giordano protestiert (taz köln)

  • Voll witzige Dukatenscheißer. Die Brainpool AG will ab sofort Deutschlands Comedy-Monopolist werden. Dabei ist sie das doch schon längst (taz)

  • Asyl auf Abruf. Der Kampf um das wirtschaftsfreundlichste Einwanderungsgesetz hat begonnen: Kommende Woche verknüpft der Bundesrat die Green-Card-Debatte mit der Einschränkung des Grundrechts auf Asyl (Jungle World)

  • Sonnenblume, einbetoniert (Blätter für deutsche und internationale Politik)

. Juni 2000

  • Ein bisschen weniger Beamte. Mit NRW wollte das erste große Bundesland Lehrer nicht mehr als Beamte einstellen. So steht es im Koalitionsvertrag. Doch das Bildungsministerium will davon nichts wissen (taz)

  • Unerwartete Unterstützung. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement erhielt bei seiner Wiederwahl auch eine Stimme aus den Reihen der Oppositionsparteien (taz)

  • Kommentar: Strategische Falle. Die Grünen müssen wieder lernen, in Alternativen zu denken (taz)

  • Protest als Geste. Die Grüne Barbara Steffens verwirrt: Erst verhandelt sie den rot-grünen Koalitionsvertrag in Düsseldorf, dann distanziert sie sich davon (taz)

  • Grüne Realos vom Rhein sind sauer über Koalitionsvertrag. In Nordrhein-Westfalen sind die rheinländischen Grünen fundamentalistisch hart gegen die Koalitionsvereinbarung. Das Problem: Die Fundis sind in Wahrheit Realos (taz)

  • Dabei sein ist alles. Rot-Grün in NRW steht. Zu einem hohen Preis für die Grünen: Das Umweltministerium verliert wichtige Kompetenzen, Autobahnen werden weiter ausgebaut. Und so meutert die Basis (taz)

  • Erfolg! Neue grüne Welt. Bärbel Höhn darf sich künftig dem "Eine-Welt-Bereich" widmen. Für Raumordnung sorgt Wolfgang Clement (taz)

. Mai 2000

  • Möllemann will Merkels Erbe. Aus der Koalition mit den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen wird wohl nichts, das muss auch Jürgen Möllemann einsehen. Jetzt bläst er zu neuen Taten: Die FDP soll Volkspartei werden. Die CDU erklärt er für erledigt, die FDP soll sie beerben (taz)

  • NRW-Grüne geben nach. VerhandlungsführerInnen in NRW bestehen nicht mehr auf dem Nachtflugverbot (taz)

  • Viel Lärm, aber noch kein Krach. Der erste ärgerliche Austausch ist vorbei. SPD und Grüne in Düsseldorf spüren jetzt ein freundlicheres Verhandlungsklima. Das werden sie brauchen (taz)

  • Rot-grüne Verkehrsstörungen. Hauptstreitpunkt der Koalitionsgespräche ist immer noch der von der SPD geforderte großzügige Ausbau von Straßen und Flughäfen im Land. Hier entscheidet sich viel fürs grüne Stehvermögen (taz)

  • NRW: Grüne wollen nicht erröten. Bärbel Höhn fährt in den Koalitionsverhandlungen weiter einen Kompromisskurs, doch nicht nur die Basis verliert die Geduld: Kölner Grüne wollen eine Bedenkpause, die Berliner Fraktionschefin Kerstin Müller fordert eine klare Entscheidung Clements (taz)

  • NRW-Knackpunkt Flughäfen. Die Koalitionsverhandlungen in Nordrhein-Westfalen stocken. Die Grünen bleiben beim Flughafenausbau hart. Kritik aus der SPD-Landesspitze an Clements Verhandlungstaktik (taz)

  • Streitbare Ministerin will bleiben. Koalitionsverhandlungen: Was wird aus der grünen NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn? (taz)

  • Rote Pfeile ins grüne Herz. Die SPD schreibt sich den Frust von der Seele. Die Grünen schmollen ob der Provokationen. Hat sich Clement etwa schon für die FDP entschieden? (taz)

  • Möllemann kann Grüne nicht schocken. Die FDP macht der SPD offen ihre Avancen. Das freut den einen oder anderen SPD-Minister. Äußerlich reagieren die Grünen ziemlich kühl. Sie müssen ihre Kraft voll auf die Koalitionsgespräche lenken (taz)

  • Vesper: Mehr Licht, bitte. NRW wird weiter rot-grün regiert, davon ist Minister Vesper überzeugt. Über den Gang in die Opposition denkt er nicht nach. Vielmehr sollen die Grünen ihren Erfolg ins "Rampenlicht" stellen (taz)

  • Feuerprobe für die Grünen. Mit dem Möllemann im Nacken verhandelt es sich schwer: Büßen die Grünen bei den Koalitionsgesprächen auch noch den letzten Rest Profil ein? (taz)

  • Leitartikel: Tausendsassa Möllemann (taz)

  • Der Erfolg erschüttert die FDP. Der Kantersieg in Nordrhein-Westfalen beschert Jürgen W. Möllemann unerwartet die Aussicht auf den Bundesvorsitz seiner Partei (taz)

  • Schnauzbärtige Stimmungskanone. Ihren Erfolg haben die Liberalen nur einem Mann zu verdanken: Jürgen W. Möllemann hat seine Partei mit festem Glauben, Fallschirmsprüngen und Talkshowauftritten aus dem Tief geführt (taz)

  • Appetit aus Sozialliberal. FDP-Landeschef Möllemann speiste mehrfach mit NRW-Ministerpräsident Clement (SPD). Grüne Umweltministerin Höhn befürchtet eine sozialliberale Koalition in Düsseldorf (taz)

  • Gebrauchsanweisung: Wie bekomme ich acht Prozent? Ihre Partei will endlich mal wieder an die Macht? Das kriegen wir schon hin: Folgen Sie einfach dem Beispiel von Jürgen W. Möllemann (taz)

  • Grüne Angst vor dem Stehaufmann. Fünf Jahre lang machten die nordrhein-westfälischen Grünen fast alles mit, was der große Koalitionspartner SPD wollte. Zum Dank liebäugeln die Sozis jetzt mit Möllemanns FDP - und die Grünen zittern wie das Kaninchen vor der Schlange (taz)

  • Clement hat sich durchgemogelt. Er leistete sich einen Skandal nach dem anderen. Vom illegalen Superministerium bis zur Flugaffäre. Trotz allem wird NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement am Sonntag wahrscheinlich wieder gewählt. Eine Bilanz seiner Amtszeit (taz)

  • Auf die Kumpel ist immer Verlass. Bei der Wahl in NRW braucht die SPD jede Stimme. Die Bergbau-Gewerkschaft hilft mit - ganz ungeniert (taz)

  • Schöne Karriere. Der neue Präsident des Zivildienst-Bundesamtes ist ein bewährter Mitarbeiter des Familienministeriums und seiner SPD-Ministerinnen (taz)

  • Kommentar: Taktische Gerüchte. Vor den Wahlen wird in NRW über die nächste Koalition spekuliert (taz)

  • Wie es euch gefällt. SPD-Ministerpräsident Clement soll sich heimlich mit FDP-Möllemann treffen. Ruhr-Transrapid soll Bruch von Rot-Grün in NRW bringen (taz)

. April 2000

  • "Bedenkliche Ignoranz". Die Roma-Familie Zumberov lebt seit 1988 in Duisburg. Jetzt soll sie abgeschoben werden, weil sie wider Willen zwei Jahre in der Heimat war (taz)

  • Der Genosse von der ersten Bank. WestLB-Chef Friedel Neuber hat sich hochgearbeitet. Jetzt muss er den Abstieg lernen (taz köln)

  • NPD kämpft um die Straße. Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen: Rassistische und islamistische Gruppen werben erfolgreich um die Gunst junger Männer (taz)

  • SPD-Rebellen werden abgemeiert. Kanzler Schröder weist die Kritik von SPD-Linken an seinem Regierungsstil zurück. Diese sollten sich mehr mit Sachverhalten als mit Briefeschreiben beschäftigen. Andrea Nahles beklagt die "Entparlamentarisierung" der Politik (taz)

  • Holtzbrinck will nicht ins Erotik-Geschäft. Der Düsseldorfer Verlagsriese wähnt sich mit dem "Handelsblatt" im ewigen Aufwind und präsentiert seine Wirtschaftszeitung als glasklaren Sieger im Wettbewerb mit dem Neuling "Financial Times Deutschland" (taz)

  • General der Reserve. Die Anti-Doppelpass-Kampagne unterstützte er ebenso wie jetzt die Kinder-statt-Inder-Aktion. Innerhalb der CDU gilt der neue Generalsekretär Ruprecht Polenz dennoch als Liberaler (Jungle World)

  • Bypässe für das Autobahnkreuz Aachen. Regierungspräsident Roters will Staus bekämpfen (Aachener Nachrichten)

  • Angriff im Westen. Vier Wochen Wahlkampf: Die PDS will in der Landtagswahl von Nordrhein-Westfalen mindestens einen Achtungserfolg erzielen (taz)

  • Wie nett ist Merkels netter Junge? Als modern und liberal rühmt Angela Merkel ihren neuen CDU-Generalsekretär. Das Urteil über seine Jahre als kirchentreuer CDU-Frontmann im schwarzen Münster fällt kritischer aus: Politische Konkurrenten schildern, er scheue auch die Schlammschlacht nicht (taz)

  • Rüttgers treibt die Panik. Warum der einstige Hoffnungsträger seiner Partei und CDU-Landeschef sechs Wochen vor der NRW-Wahl mit Stammtischparolen versucht, Punkte zu machen (taz)

. März 2000

  • Was kommt nach Harry? Am Freitag nehmen die Kölner Abschied von Harry Blum. In den Kölner Parteien hat das Gerangel um die Nachfolgekandidaten begonnen (taz köln)

  • Rau über allem. Flugaffären-Ausschuss: Raus Bürochef schützt seinen Rau (taz)

  • Schleußer mauert. Flugaffäre: Ex-NRW-Finanzminister will vor dem Untersuchungsausschuss schweigen. CDU empört (taz)

  • Auch die Opposition trauert. Kölns CDU-Oberbürgermeister Harry Blum ist gestorben. Der beliebte Politiker war nur ein halbes Jahr im Amt. Wann und wie sein Nachfolger gewählt wird, ist noch unklar (taz)

  • Luftnummer wird zum Angstflug. Wolfgang Clement vor dem Flugaffären-Untersuchungsausschuss (taz)

  • Unser Münte. Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD wurde fast einstimmig wieder gewählt, weil er der Biedermann der Partei ist (taz)

  • Von Menschen und Mäusen. Heute startet "Big Brother" - eine der "umstrittensten Sendungen der Fernsehgeschichte" ("FAZ"). Eine Baracke, zehn Menschen, hundert Tage - und die Kamera von RTL 2 immer dabei. Ist das menschenverachtend oder nur schlechte Unterhaltung? Das wahre Gerammel findet jedenfalls längst woanders statt (taz)

. Februar 2000

. Januar 2000

  • CDU-Politiker fordern Raus Rücktritt. Ole von Beust wagt sich vor: Das Problem des Bundespräsidenten seien nicht einzelne Vorwürfe, sondern sein Umgang mit der Wahrheit. Doch auch an neuen Vorwürfen herrscht kein Mangel (taz)

  • Flugaffäre lässt Fetzen fliegen. Nach wüstem Schlagabtausch lehnt der Düsseldorfer Landtag den CDU-Antrag ab, den Untersuchungsauftrag zur Flugaffäre auszudehnen (taz)

  • Rau und Clement geraten ins Visier. Nach Schleußers Rücktritt wegen der NRW-Flugaffäre verlieren der Bundespräsident und der Ministerpräsident ihre Deckung. CDU: "Die Affäre ist noch nicht vorbei" (taz)

  • Sozialdemokratischer Landschaftspfleger. Friedel Neuber ist seit 81 WestLB-Chef. Da kommt es auf gut gewaschene Hände an (taz)

  • "Luftnummer" bringt neuen Ärger. CDU fordert Rücktritt von Heinz Schleußer, weil sich dieser von seiner Freundin auf "Dienstflügen" begleiten ließ. Waren es zwei oder drei Flüge? (taz)

  • Kommentar: Gelogen ist gelogen. NRW-Finanzminister Heinz Schleußer ist nicht mehr zu halten (taz)

  • Lernen, dass es ohne Gebühren nicht geht. Die Christ- und die Sozialdemokraten stellten in Berlin und Bonn ihre bildungspolitischen Leitlinien vor. Weit entfernt sind sie nicht voneinander. Einig sind sie sich etwa über Studiengebühren - nur sagt das noch niemand (taz)

  • Nur Dienstreisen zählen. Raus Anwälte listen 37 Flüge auf. Nicht dabei: Trips an die Nordsee und zur Weinprobe. Auch Österreichs Ex-Kanzler Vranitzky war Gast der WestLB (taz)

  • In den Niederungen der Flugaffären-Aufklärung. Im Untersuchungsausschuss zur Düsseldorfer Flugaffäre versucht die SPD, die Hauptzeugin zu demontieren. Ausschussvorsitzender von der CDU sei "parteilich" (taz)

  • WestLB: Erst fliegen, dann spenden. Grüne kritisieren Parteienfinanzierung / Für Clement alles eine Luftnummer (Kölner Woche)

  • Platzhirsche unter sich. Kölner Zeitungskrieg (SoZ)

  • Rau düste doch im Privat-Jet an die Nordsee. Flugaffäre: Die erste Zeugin im Düsseldorfer Untersuchungsausschuss belastet die Landesregierung und Bundespräsident Rau. Es gab mehr Privatflüge als bisher zugegeben (taz)

  • Einer flog über den Niederrhein. Die Sozialdemokraten in NRW halten dem Chef der Westdeutschen Landesbank, Friedel Neuber, den Rücken frei. Nur die Steuerfahndung macht Ärger (Jungle World)

  • 42-mal "Rau" auf Flugliste der WestLB. Eine Aufstellung der Westdeutschen Landesbank belegt NRW-Minister Schleußers "Dienstflüge" nach Sylt und Kroatien. Johannes Rau flog 42-mal mit der West/LB. Offene Fragen auch bei den Flugpreisen (taz)

  • Wählt Thälmann! Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Gemeinsam mit "Republikanern" und CDU weigert sich die Essener SPD, einen Slogan aus dem Jahr 1932 unter Denkmalschutz zu stellen (Jungle World)

  • Aufklärung mit geschlossenem Visier. In der Flugaffäre um seinen Finanzminister Schleußer versucht NRW-Ministerpräsident Clement, in die Offensive zu gehen. Doch seine Dokumentation von WestLB-Flügen ist überaus lückenhaft (taz)

  • Kommentar: Es riecht nach Filz. NRW-Landesregierung legt dünnen Bericht zur Flugaffäre vor (taz)

  • Thälmann lebt! Ein Wahlkampf-Graffito aus dem Jahr 1932 sorgt im Essener Norden für provinziellen Streit. Darf die Hauswand-Werbung für den einstigen KPD-Chef Ernst Thälmann unter Denkmalschutz gestellt werden? (taz)

  • Pause nach zwanzig Minuten Zeitungskrieg. Wie viele Gratiszeitungen will eine Stadt? Köln sollte bis vorgestern drei haben. Nun herrscht Druckstille (taz)

  • Gratiszeitungen: Neue Runde im "20 Minuten"-Krieg (taz)

  • Ermittlungsverfahren gegen Schleußer. Einer der angesehensten Finanzminister ist Mitglied im Sparclub IC 72 (Kölner Woche)

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