2013
-
Ein
Leben, viele Irrtümer. Er stritt sich mit Rudi
Dutschke und arbeitete für die Stasi. Bei Jürgen-Bernd Runge in
Bonn (taz, Oktober 2013)
-
Brüderle-Brief bringt FDP in Bedrängnis. 2012
mischte sich Rainer Brüderle in den Landtagswahlkampf ein. In
einem Schreiben an Wähler pries er die Arbeit der Liberalen. Das
war wohl nicht rechtmäßig, sagt das Landesverfassungsgericht
(taz, Juli 2013)
-
Nur
zum Guten. Der Wikipedia-Eintrag zu Christian
Lindner, Partei- und Fraktionschef der NRW-FDP wurde im
vergangenen Jahr 350-mal geändert, teilweise von einem
Landtagsbüro aus. (taz, Januar 2013)
-
Treffen der Dreikönigsmörder. Die Führungskrise der
FDP spitzt sich zu. Die kommende Landtagswahl in Niedersachsen
dürfte richtungsweisend werden (Jungle World, Januar 2013)
2012
-
Brüderle bringt FDP in Bredouille. Kurz vor den
Landtagswahlen sorgen ein FDP-Kinospot und ein Brief von
Fraktionschef Brüderle für Wirbel. Verstößt der Wahlkampf der
Liberalen gegen Gesetze? (taz, Mai 2012)
-
Der blonde Retter. Christian Lindner
ergriff in Nordrhein-Westfalen seine Chance. Verlieren kann der
FDP-Spitzenkandidat eigentlich nicht (taz, März 2012)
-
Regierung profitiert vom Umsturz. Die rot-grüne
Minderheitsregierung platzt, weil die FDP dem Etat nicht
zustimmt. Neuwahl dürfte Rot-Grün stärken. FDP und Linken droht
das Aus (taz, März 2012)
2011
-
Der Junge spielt die Schaumburger Karte. Das Jahr
endet, wie es für die FDP begonnen hat: in einer tiefen Krise.
Der einzige gravierende Unterschied ist der Name des
Parteivorsitzenden, über dessen Ablösung spekuliert wird (Jungle
World, Dezember 2011)
-
Freidemokraten jetzt auf rot-grünem Schmusekurs.
Aus Angst vor Neuwahlen dient sich die FDP der rot-grünen
Minderheitsregierung an (taz, Oktober 2011)
-
Rösler kam, sprach und ging. Auf ihrer
Klausurtagung stellen führende Liberale klar: Westerwelle bleibt
im Amt. Der Außenminister stellt Vertrauensfrage nicht. Partei
sieht Debatte als beendet an (taz, August 2011)
-
Minister auf Abruf. Unwahrscheinlich scheint, dass
sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle noch lange im Amt
halten kann. Die Führung der FDP geht deutlich auf Distanz zum
einstigen Chef (taz, August 2011)
-
Gelb-roter Protest gegen Schulreform. Einstieg in
die "Einheitsschule" oder Abschied von der "Schule für Alle":
Mit entgegengesetzten Argumenten wettern FDP und Linkspartei
gegen den "Schulkonsens" in NRW. Lehrerverbände jubilieren (taz,
Juli 2011)
-
Düsseldorfer Landtag streitet über Loveparade. FDP
wirft Innenminister Täuschung vor. Erneuter Anlauf zur Abwahl
von OB Sauerland (taz, Mai 2011)
-
Männer, die sich in Harmonie üben. Von
Aufbruchstimmung war auf dem Parteitag der FDP nichts zu spüren.
Die Partei bleibt ein Männerverein, den Antrag, eine Frauenquote
einzuführen, lehnte der Parteitag ab (Jungle World, Mai 2011)
-
Neuer Freund der Ampel (taz, Januar 2011)
-
Da
betet die Bourgeoisie. Wochenlang wurde in der FDP
gegen Guido Westerwelle rebelliert. Vor dem Dreikönigstreffen am
Donnerstag spendete die Parteiprominenz demonstrativ Lob für den
Vorsitzenden (Jungle World, Januar 2011)
2010
-
Beständiges Werben um die Ampelkoalition. SPD und
Grüne bemühen sich weiterhin darum, die FDP ins Boot zu holen.
Doch die bleibt stur (taz, Mai 2010)
-
Pinkwarts Paranoia. Die FDP geht in NRW auf
Oppositionskurs und beschuldigt SPD und Grüne der Zusammenarbeit
mit Extremisten. Sie verfolgt dabei möglicherweise eine
unbedachte Skandalisierungstaktik, mit der sie sich endgültig in
Abseits manövrieren könnte (Jungle World, Mai 2010)
-
Neue Chance für Rot-Rot-Grün. Die FDP sagt
Sondierungen mit SPD und Grünen endgültig ab. Die Linke nimmt
die Einladung an und stellt Bedingungen: Sie fordert etwa den
Ausschluss von Sozialabbau (taz, Mai 2010)
-
Der gescheiterte Chaos-Prof (taz, Mai 2010)
-
Guido gegen den Rest der Welt.
Westerwelle denkt nicht daran, sich wegen seiner umstrittenen
Reisedelegationen zu erklären. Er wittert eine Kampagne von
Journalisten, Sozialisten und Kommunisten (taz, März 2010)
-
Zu viele Reisende auf Westerwelles Ticket.
Trotz Beistands von Kanzlerin Merkel reißt die Kritik an
Außenminister Westerwelle nicht ab (taz, März 2010)
-
Die Partei von oben.
Guido Westerwelles Äußerungen über Hartz-IV-Empfänger sind die
Fortführung der Strategie von Jürgen W. Möllemann (Jungle World,
Februar 2010)
-
Kleine Lichter, großer Zoff. CDU,
CSU und FDP verstehen sich schlechter, als man in seinen
kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hätte (Jungle World, Januar
2010)
2009
-
Der liberale Durchstarter.
Christian
Lindner hat gute Chancen, neuer FDP-Generalsekretär zu werden
(taz, Dezember 2009)
-
Ein FDP-Bürgermeister schafft 92,3
Prozent.
CDU und SPD fahren in Nordrhein-Westfalen Verluste ein,
die Kleinen gewinnen: Die Grünen kommen auf 12 Prozent, die
Liberalen auf gut 9 Prozent. Nur die Linke hat arge Probleme
(taz, September 2009)
-
Grün und gelb im Kern. Die FDP und
die Grünen sind derzeit die Krisengewinnler. In Umfragen
schneiden beide Parteien sehr gut ab, bei den Europa-Wahlen
waren sie erfolgreich (Jungle World, Juli 2009)
-
Ein Bollwerk gegen die
Planwirtschaft. Krise? Welche Krise? Der Entwurf für das
Bundestagswahlprogramm der FDP ist fertig (Jungle World, April
2009)
2008
-
Raus aus der Warteschleife. Klappt
es am Ende doch noch mit den 18 Prozent? Ausgerechnet in der
Krise kehrt die FDP zurück und empfiehlt sich als
Bürgerrechtspartei und Koalitionspartnerin (Jungle World,
November 2008)
-
Liberaler Beutereflex. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sah sich
schon als Sieger über Faruk Sen, den umstrittenen Direktor des
Zentrums für Türkeistudien. Zu früh gefreut: Nun geht es den
Gegnern Sens an den Kragen (taz, Juli 2008)
-
Mit
dem Lieblingsfeind zur Macht. Auch das noch: Die FDP entdeckt
die »soziale Gerechtigkeit«. Mit kurioser Rhetorik und der
Bereitschaft zu früher undenkbaren Bündnissen will es die Partei
wieder in die Regierung schaffen (Jungle World, Mai 2008)
-
Ärger
für den "Teflontechnokraten". Das Urteil zur Onlinedurchsuchung
hat ein Nachspiel: Der Architekt des Gesetzes, NRW-Innenminister
Wolf, wird zum Rücktritt aufgefordert. Doch der FDPler gibt sich
trotzig (taz.de, März 2008)
2007
-
Das
gelbe Phantom. Sie ist längst nicht mehr liberal, sie ist
erfolgreich und erfolglos zugleich: Westerwelles FDP (Jungle
World, August 2007)
-
Die neuen Wölfe. Ob aus seiner Behörde, der
Opposition und nun auch aus der Regierungskoalition:
FDP-Landesinnenminister Ingo Wolf steht kräftig unter Beschuss.
Wer könnte ihm nachfolgen? (taz nrw, März 2007)
-
Baum
gegen Wolf.
Ex-Minister Gerhart Baum (FDP) klagt gegen das
Verfassungsschutzgesetz seines Parteifreundes Ingo Wolf (taz
nrw, März 2007)
-
Herr
Behördenleiter.
Der eigenartige Führungsstil von Ingo Wolf sorgt für miese
Stimmung im nordrhein-westfälischen Innenministerium (taz
nrw, Februar 2007)
2006
-
KOMMENTAR:
Liberale Fehlbesetzung (taz nrw, Dezember
2006)
-
Überwachung ohne
jeden liberalen Skrupel. Hackermethoden und Großer
Lauschangriff: CDU und FDP drücken das neue
Verfassungsschutzgesetz im Landtag durch. Abweichler gab es
nicht - dabei warnen selbst liberale Ex-Minister vor dem Kurs
ihres NRW-Innenministers Wolf (taz nrw, Dezember 2006)
-
Schweigsamer Wolf.
Innenminister Ingo Wolf gibt nur dürre Auskunft über seine
Stiftung. Doch die Grünen wollen mehr wissen (taz nrw, November
2006)
-
Ein Gruß an
Möllemann. Die FDP und Israel (Jungle
World, September 2006)
-
"Wir
dürfen kein Überwachungsstaat werden."
Der FDP-Politiker Gerhart Baum hält eine Grundsatzdebatte
über ein liberales Gesellschaftsbild für dringend
notwendig. Dabei müsse es ebenso um Umwelt- wie um
Sozialpolitik und den Schutz der Menschenrechte gehen (taz,
Januar 2006)
2005
-
Wolf
gibt sich liberal.
FDP-Landesinnenminister
lehnt ein "deutsches FBI" ebenso ab wie
Inlandseinsätze der Bundeswehr (taz nrw, November 2005)
-
"Florida-Wolf" könnte Minister werden.
Der
frühpensionierte Beamte Ingo Wolf treibt der FDP
erfolgreich die heimliche Möllemann-Nostalgie aus (taz,
Mai 2005)
-
FDP
in NRW in Erklärungsnot
(taz,
Mai 2005)
-
Liberales
Spendenwunder vor der Wahl.
Unbekannte Sponsoren
finanzieren nordrhein-westfälischer FDP Plakatwerbung
für heiße Wahlkampfphase. Wohltäter stammen angeblich
aus "mittelständischer Anschlagswirtschaft".
Dubiose Spenden haben bei dem Landesverband Tradition (taz,
Mai 2005)
-
Nur die FDP
kann Rot-Grün noch retten.
Vor der NRW-Wahl ist die SPD
mit dem Kapitalismus beschäftigt, die CDU mit dem
Katholizismus. Doch die Abstimmung am 22. Mai wird von den
Liberalen entschieden - scheitern sie an der
Fünfprozenthürde, könnte es noch mal für Rot-Grün
reichen (taz, April 2005)
2004
-
"Wir
reden über Sicherheit, weil das die Kölner bewegt."
Ulrich Breite, FDP-Fraktionsgeschäftsführer im Stadtrat,
über den Zusammenhang von Kriminalität und der Präsenz
einer Vielzahl illegal Eingereister in Köln, über Umgang
mit und Unterbringung von "Klau-Kids" sowie die
Notwendigkeit einer schnelleren Abschiebung abgelehnter
Asylbewerber (taz köln, August 2004)
2003
-
Einsichten in
Möllemanns Spendenbetrieb.
Vertrauter des verstorbenen
FDP-Politikers berichtet davon, wie die NRW-Liberalen
Spendenquittungen fälschten (taz, Dezember 2003)
-
Der
Abstieg.
Vom
Erfinder der "Spaßpartei" zum Außenseiter: Möllemanns
letzte Jahre (taz, Juni 2003)
-
Möllemann
tritt aus der FDP aus.
Nach seinem Austritt wütet er
gegen alte Feinde und spielt mit Haider-Vokabular. Seine
Mandate will er behalten (taz, März 2003)
-
Der Krampf geht weiter.
Jürgen W. Möllemann hat ein Buch geschrieben, in dem er
mit der FDP abrechnet. Die Gründung einer eigenen Partei
behält er sich noch vor (Jungle World, März 2003)
-
Karsli plant
Partei.
Möllemanns Ziehsohn steht seit Angriffen auf
"Zionisten" im politischen Abseits. Nun sucht er
neue Mitstreiter (taz, März 2003)
-
Bundestags-FDP
ohne Möllemann.
Berliner
Fraktion schließt früheren Parteivize mit deutlicher
Mehrheit aus. Möllemann spricht von
"Hinrichtungsaktion", will aber in Düsseldorf
weiter FDP-Politik machen (taz, Februar 2003)
-
Möllewirrwarr
hält an.
FDP-Desperado
kündigt Austritt aus Bundestagsfraktion an. Gerhardt: Das
reicht nicht. Düsseldorfer FDP glücklich (taz, Februar
2003)
-
Spenden
beschwiegen.
Möllemann
begeistert kaum mit Comeback-Rede. Staatsanwaltschaft hat
Ermittlungen ausgeweitet (taz, Januar 2003)
-
Möllemann
schwört. Landgericht in Münster zwingt Möllemann
zur Auskunft an Eides statt, woher anonyme Gelder für Flyer
stammen (taz, Januar 2003)
2002
-
FDP:
Möllemanns Geist weht weiter
(taz köln, Dezember
2002)
-
Schon wieder ein Unschuldiger.
Affäre Möllemann:
Noch ein Ausschlussverfahren, noch mehr Briefe, noch eine
Klage (taz, Dezember 2002)
-
Die Partei wird desinfiziert.
Der Parteitag der nordrhein-westfälischen FDP zeigte, wie
schwer den Liberalen die Distanzierung von Jürgen W.
Möllemann fällt (Jungle World, Dezember 2002)
-
Abnabelung
ohne klaren Schnitt.
Erst
nach fast siebenstündiger Debatte konnte sich die NRW-FDP
auf einen neuen Vorsitzenden einigen: den Überraschungskandidaten
Andreas Pinkwart (taz, Dezember 2002)
-
Ein
Außenseiter steigt in den Ring.
Am
Sonntag wählt der FDP-Landesparteitag eine neue Chefin -
oder einen Chef (taz, November 2002)
-
Möllemann
multipel verdächtig.
Trotz
Fernseh-Charme-Offensive: Nur noch sein Freund Kubicki
meldet Zweifel am Parteiausschluss Möllemanns an.
Inzwischen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
NRW-Grüne: Auch FDP-Ortsverbände hatten 1999 merkwürdig
viel Geld (taz, November 2002)
-
Ausgerechnet
Möllemann.
Die
Waldschule Kinderhaus in Münster trägt den Titel
"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Nun
hat sie Probleme mit der Courage: Wie soll sie sich gegenüber
ihrem "Paten" verhalten? (taz köln, November
2002)
-
Ein
böses Erwachen.
Auch
die NRW-FDP stellt sich gegen ihren langjährigen Chef - über
die Spenden hatte man sich immer gefreut (taz, November
2002)
-
Möllemann
ohne Entlastung.
Parteienrechtler
Morlok: Stückelung der FDP-Spenden war auch dann
rechtswidrig, wenn das Geld vom früheren Parteivize selbst
stammt - wie seine Anwälte behaupten (taz, November 2002)
-
Spartopf
gespendet.
Ex-FDP-Vize Möllemann will sein
Wahlkampf-Pamphlet aus eigener Tasche bezahlt haben.
Staatsanwalt ermittelt wegen Urkundenfälschung (taz,
November 2002)
-
Möllemann
schlägt zurück.
Lange
war Jürgen Möllemann abgetaucht. Diese Woche will er enthüllen,
wie die FDP mit Geld umgeht: Er, Möllemann, bezahlte
Wahlkampf selbst - Guido Westerwelle flog auf Kosten anderer
(taz, November 2002)
-
Rexrodt
im Zwielicht.
Grüner
Ströbele wirft FDP-Schatzmeister vor, im Bundestag gelogen
zu haben. Dokument soll Beteiligung an kanadischem
Panzerdeal belegen (taz, November 2002)
-
FDP-Affäre
weitet sich aus.
Düsseldorfer Ermittler haben neben
Möllemann nun auch drei weitere Funktionäre der NRW-FDP
im Visier (taz, November 2002)
-
5
Millionen Mark aus Liechtenstein.
Neuer Verdacht
gegen Möllemann: Wahlkampf möglicherweise mit
Schmiergeld aus Panzergeschäft finanziert. Steuerbeamte
entdecken dubiose Kontobewegungen. FDP-Chef Westerwelle
rechnet mit Untersuchungsausschuss vor den Landtagswahlen
(taz, November 2002)
-
Kommentar:
Danke, FDP! Die Affäre
Möllemann wird zur Affäre der Regierung Kohl (taz,
November 2002)
-
Noch
ein Rauswurf. FDP-Abgeordneter
Stefan Grüll will Möllemann jetzt auch aus der
Landtagsfraktion ausschließen lassen (taz, November 2002)
-
"Das
riecht mehr als streng."
Der grüne Landtagsfraktionsvize Reiner Priggen traut den
Aufklärungsbemühungen der FDP nicht und befürwortet einen
Untersuchungsausschuss zum Möllemann-Skandal (taz köln,
November 2002)
-
Westerwelles
FDP im Sturzflug.
Schon
jetzt liegen die Liberalen bundesweit nur noch bei knapp 5
Prozent. Die neuen Berichte aus Nordrhein-Westfalen dürften
kaum helfen. Offenbar wurde der Wahlkampf 2000 mit illegalen
Spenden finanziert. Grüne fordern Untersuchungsausschuss (taz,
November 2002)
-
Neue
Schlappe für Westerwelle.
Nordrhein-westfälische
FDP verschiebt Parteitag. Personalvorschlag des
Bundesvorsitzenden passé. Statt friedlicher Neuwahl gibt es
eine Kampfabstimmung. Möllemann-Freund Karsli: Westerwelle
hat mich unterstützt und war über Flugblatt informiert (taz,
November 2002)
-
Ihr
Name ist Hase.
Die
Krise der FDP (Jungle World, November 2002)
-
FDP
ist nicht mehr 18.
Guido
Westerwelle bleibt Hoffnungsträger für FDP. "Projekt
18" in die Wüste geschickt. Möllemann für alle
Debakel verantwortlich gemacht (taz, November 2002)
-
"Auch
Friedman wird das nicht ändern."
Wie
Jürgen W. Möllemann unwidersprochen antiisraelische
Propaganda betrieb - auch nach Westerwelles so genanntem
Machtwort (taz, November 2002)
-
Die
FDP voller Fehler.
Westerwelle-Mitarbeiter
sollen Warnung vor Möllemanns Flugblatt für sich behalten
haben. Kritik auch an Flach. Illegale NRW-Finanzen schon
2000? (taz, Oktober 2002)
-
FDP
hat wohl besser verdient.
Der
NRW-Landesverband der Liberalen soll bereits im
Landtagswahlkampf 2000 mit einem System der Spendenstückelung
tatsächliche Geldgeber unkenntlich gemacht haben (taz köln,
Oktober 2002)
-
Die FDP im
Rückwärtsgang.
Auch Möllemanns Nachfolgekandidatin
Flach wusste von Flugblattidee. FDP weitet Finanzprüfung
auf ganze Landespartei aus. Westerwelle gibt
18-Prozent-Ziel auf (taz, Oktober 2002)
-
Wenn
ein Lautsprecher schweigt. Auch
das zweite Ultimatum der FDP ist abgelaufen: Möllemann verrät
nicht die wahren Spender für sein Wahlkampfkonto. Liberale
wollen Auskunftsklage einreichen, und die Grünen erwägen,
einen Untersuchungsausschuss zu beantragen (taz, Oktober
2002)
-
Das
Schweigen des Lautsprechers.
Trotz
FDP-Ultimatum wird Jürgen W. Möllemann heute nicht seine
geheimen Gönner nennen (taz köln, Oktober 2002)
-
FDP
verzichtet auf Show-down.
Nächtlicher
Coup von Parteichef Guido Westerwelle: Die Kampfkandidatur
bei den Liberalen in Nordrhein-Westfalen fällt aus. Ulrike
Flach beerbt Jürgen Möllemann als Landesvorsitzende,
Andreas Pinkwart darf Vize in der Bundespartei werden (taz,
Oktober 2002)
-
FDP:
Hiebe statt Liebe.
Westerwelle:
Möllemann ist politisch erledigt. Führung will den
Exminister verklagen. Der wehrt sich und kündigt
juristische Auseinandersetzung an. Baum fordert
Parteiausschlussverfahren (taz, Oktober 2002)
-
Liberale
Kontoführung im Visier.
Im
Zuge der Möllemann-Affäre werden jetzt auch die
NRW-Parteispenden früherer Jahre untersucht. Daneben gerät
auch die Bundestagsfraktion in Erklärungsnot, weil sie der
Partei ein Darlehen für die Finanzierung der neuen Berliner
FDP-Zentrale gab (taz, Oktober 2002)
-
Eine
stille Taktikerin strebt an die Macht.
Ulrike
Flach will Jürgen W. Möllemann beerben und
FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen werden (taz,
Oktober 2002)
-
Möllemann
verlängert Urlaub.
Der
Fallschirmspringer tritt von seinen politischen Ämtern zurück
und wirft der FDP-Führung in Berlin vor, dass sie
"seine Gesundung zunichte machen will". Möllemann
schweigt weiter zu Vorwürfen der illegalen
Parteienfinanzierung (taz, Oktober 2002)
-
Möllemann
urlaubt - FDP rudert.
Jürgen
Möllemann erholt sich auf Gran Canaria, während die FDP über
Entmachtungsstrategien nachdenkt. Aber es ist gar nicht so
einfach, einen Landesvorsitzenden loszuwerden. Denn die
Satzung ist nicht eindeutig, wie ihre Lektüre ergab (taz,
Oktober 2002)
-
Keiner
will das ominöse Konto gekannt haben.
Je
mehr Details über die Geldtransaktionen Möllemanns bekannt
werden, desto dubioser wird die Rolle des FDP-Schatzmeisters
in NRW (taz, Oktober 2002)
-
FDP: Klonschaf gegen
Kampfschwein. Nordrhein-Westfalens
FDP will Möllemann loswerden - aber will sie dafür den
farblosen Professor Pinkwart? (taz, Oktober 2002)
-
Liberale
Götterdämmerung am Rhein.
Klamauk-
und Radauwahlkampf, das Spielen mit antisemitischen
Ressentiments – alles hätten die nordrhein-westfälischen
Liberalen ihrem Landeschef verziehen. Nur eins nicht: dass Möllemann
nicht den Erfolg damit hatte, den er ihnen versprach (taz köln,
September 2002)
-
Irgendwann
war Schluss mit lustig.
Pinkwart,
Gegenteil eines Populisten, macht Jürgen Möllemann den
FDP-Landesvorsitz in NRW streitig (taz, September 2002)
-
Angeschlagen,
aber noch im Ring.
Taktierer
bei der Arbeit: Nach monatelangen Querschlägen hält Jürgen
W. Möllemann FDP-Chef Westerwelle wieder die Hand hin. Sein
Amt in NRW hat er ja noch - und das will er behalten. Gegner
hat er genug. Ob die sich aber durchsetzen, ist offen (taz,
September 2002)
-
Der
18 %-Kater.
Zum
vorerst letzten Mal gelang es Jürgen W. Möllemann gestern,
sich in den Mittelpunkt zu stellen (taz, September 2002)
-
Möllemann
diskreditiert FDP auch bei SPD.
Nach seinen erneuten
Angriffen gegen Michel Friedman erntet der FDP-Landeschef
heftige Reaktionen: Möllemann fische im braunen Sumpf.
Altliberaler Hirsch spricht von „Entgleisung“. Grüne
äußern Zweifel am „Alleingang“ (taz köln, September
2002)
-
"Ich
darf nicht im Fummel gehen."
Ulrich Breite, Kölner Fraktionsgeschäftsführer der FDP,
sprach mit der taz über seine Nachteile als Vorsitzender
des Sportclubs Janus, die schwule Politik der Liberalen
und Köln als „paradiesische Insel für Schwule und
Lesben“ (taz köln, Juli 2002)
-
Liberalismus für
Anfänger.
Pressekonferenz mit Jamal Karsli
(Jungle World,
Juni 2002)
-
Karsli
lädt ab und wird ausgeladen
(taz,
Juni 2002)
-
Sie
sind überall.
Mitte
der neunziger Jahre waren die Nationalliberalen in der FDP
stark. Was ist aus ihnen geworden? (Jungle World, Juni 2002)
-
Gerissener
Verlierer.
FDP-Vize
Jürgen Möllemann weicht dem Ultimatum - und geht zum
Gegenangriff über (taz, Juni 2002)
-
Um
Kopf und Kragen geredet.
Jamal
Karslis Karriere ist beendet (taz, Juni 2002)
-
FDP: Liberales Portal für Extremisten. Jürgen Möllemann
hat die Rechten erreicht. Für seine antisemitischen Sprüche
gibt es viel Begeisterung im Internet (taz, Mai 2002)
-
Hier Möllemann,
da die "politische Klasse".
Der FDP-Vize zieht
sich aus der Karsli-Affäre, gibt diese Niederlage als
Erfolg aus und attackiert unverdrossen Michel Friedman (taz,
Mai 2002)
-
Verstehen
Sie Spaß?
Antisemitismus
in der FDP (Jungle World, Mai 2002)
-
Klare Entscheidung für
Karsli.
FDP-Kreisverband Recklinghausen
nimmt den umstrittenen Abgeordneten mit
Zweidrittelmehrheit auf (taz, Mai 2002)
-
Möllemann ruft in die FDP.
NRW-FDP-Chef begegnet Antisemitismusvorwurf
mit Aufruf an Juden und Muslime, den Liberalen beizutreten
(taz, Mai 2002)
-
Eine
schnelle Karriere ins Aus.
Jamal
Karsli, harter Israel-Kritiker, verließ die Grünen und
will in die FDP. Die aber möchte ihn nicht haben (taz, Mai
2002)
-
Liberale
Skrupel.
FDP verschiebt Aufnahme des umstrittenen
Israel-Feindes und Ex-Grünen Jamal Karsli. Nur Möllemann
will ihn noch (taz,
Mai 2002)
-
Antisemitischer
Einstand.
Ex-grüner
FDP-Landtagsabgeordneter Karsli gibt rechtsextremistischer
"Junger Freiheit" Interview (taz, Mai 2002)
-
Konsequenter
Schluss.
Jamal Karslis Übertritt zur FDP enthebt die grüne
Landtagsfraktion der Pflicht, sich von ihm wegen seiner
antisemitischen Tendenzen zu trennen (taz köln, April
2002)
-
Grüner zu Möllemann.
Nach Kritik an seinen Vergleichen der Nazis mit Israel
wechselt NRW-Abgeordneter Karsli von Grünen zur FDP (taz,
April 2002)
2001
-
Möllemanns
Djihad.
Der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und
stellvertretende FDP-Vorsitzende, Jürgen W. Möllemann,
bezichtigt Israel des "Staatsterrorismus" (Jungle
World, Oktober 2001)
-
"Die
Schlachten von gestern."
Fischers Vergangenheit: Interview mit dem
Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP)
(Aachener Nachrichten & taz, Januar 2001)
2000
-
Möllemann
will Merkels Erbe. Aus
der Koalition mit den Sozialdemokraten in
Nordrhein-Westfalen wird wohl nichts, das muss
auch Jürgen Möllemann einsehen. Jetzt bläst er
zu neuen Taten: Die FDP soll Volkspartei werden.
Die CDU erklärt er für erledigt, die FDP soll
sie beerben (taz, Mai 2000)
-
Leitartikel:
Tausendsassa
Möllemann
(taz, Mai 2000)
-
Der
Erfolg erschüttert die FDP. Der
Kantersieg in Nordrhein-Westfalen beschert
Jürgen W. Möllemann unerwartet die Aussicht auf
den Bundesvorsitz seiner Partei (taz, Mai 2000)
-
Schnauzbärtige
Stimmungskanone.
Ihren Erfolg haben die Liberalen nur einem Mann
zu verdanken: Jürgen W. Möllemann hat seine
Partei mit festem Glauben, Fallschirmsprüngen
und Talkshowauftritten aus dem Tief geführt
(taz, Mai 2000)
-
Gebrauchsanweisung:
Wie
bekomme ich acht Prozent?
Ihre Partei will endlich mal wieder an die Macht?
Das kriegen wir schon hin: Folgen Sie einfach dem
Beispiel von Jürgen W. Möllemann (taz, Mai
2000)
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