Thema: FDP


2013

  • Ein Leben, viele Irrtümer. Er stritt sich mit Rudi Dutschke und arbeitete für die Stasi. Bei Jürgen-Bernd Runge in Bonn (taz, Oktober 2013)

  • Brüderle-Brief bringt FDP in Bedrängnis. 2012 mischte sich Rainer Brüderle in den Landtagswahlkampf ein. In einem Schreiben an Wähler pries er die Arbeit der Liberalen. Das war wohl nicht rechtmäßig, sagt das Landesverfassungsgericht (taz, Juli 2013)

  • Nur zum Guten. Der Wikipedia-Eintrag zu Christian Lindner, Partei- und Fraktionschef der NRW-FDP wurde im vergangenen Jahr 350-mal geändert, teilweise von einem Landtagsbüro aus. (taz, Januar 2013)

  • Treffen der Dreikönigsmörder. Die Führungskrise der FDP spitzt sich zu. Die kommende Landtagswahl in Niedersachsen dürfte richtungsweisend werden (Jungle World, Januar 2013)


2012

  • Brüderle bringt FDP in Bredouille. Kurz vor den Landtagswahlen sorgen ein FDP-Kinospot und ein Brief von Fraktionschef Brüderle für Wirbel. Verstößt der Wahlkampf der Liberalen gegen Gesetze? (taz, Mai 2012)

  • Der blonde Retter. Christian Lindner ergriff in Nordrhein-Westfalen seine Chance. Verlieren kann der FDP-Spitzenkandidat eigentlich nicht (taz, März 2012)

  • Regierung profitiert vom Umsturz. Die rot-grüne Minderheitsregierung platzt, weil die FDP dem Etat nicht zustimmt. Neuwahl dürfte Rot-Grün stärken. FDP und Linken droht das Aus (taz, März 2012)


2011

  • Der Junge spielt die Schaumburger Karte. Das Jahr endet, wie es für die FDP begonnen hat: in einer tiefen Krise. Der einzige gravierende Unterschied ist der Name des Parteivorsitzenden, über dessen Ablösung spekuliert wird (Jungle World, Dezember 2011)

  • Freidemokraten jetzt auf rot-grünem Schmusekurs. Aus Angst vor Neuwahlen dient sich die FDP der rot-grünen Minderheitsregierung an (taz, Oktober 2011)

  • Rösler kam, sprach und ging. Auf ihrer Klausurtagung stellen führende Liberale klar: Westerwelle bleibt im Amt. Der Außenminister stellt Vertrauensfrage nicht. Partei sieht Debatte als beendet an (taz, August 2011)

  • Minister auf Abruf. Unwahrscheinlich scheint, dass sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle noch lange im Amt halten kann. Die Führung der FDP geht deutlich auf Distanz zum einstigen Chef (taz, August 2011)

  • Gelb-roter Protest gegen Schulreform. Einstieg in die "Einheitsschule" oder Abschied von der "Schule für Alle": Mit entgegengesetzten Argumenten wettern FDP und Linkspartei gegen den "Schulkonsens" in NRW. Lehrerverbände jubilieren (taz, Juli 2011)

  • Düsseldorfer Landtag streitet über Loveparade. FDP wirft Innenminister Täuschung vor. Erneuter Anlauf zur Abwahl von OB Sauerland (taz, Mai 2011)

  • Männer, die sich in Harmonie üben. Von Aufbruchstimmung war auf dem Parteitag der FDP nichts zu spüren. Die Partei bleibt ein Männerverein, den Antrag, eine Frauenquote einzuführen, lehnte der Parteitag ab (Jungle World, Mai 2011)

  • Neuer Freund der Ampel (taz, Januar 2011)

  • Da betet die Bourgeoisie. Wochenlang wurde in der FDP gegen Guido Westerwelle rebelliert. Vor dem Dreikönigstreffen am Donnerstag spendete die Parteiprominenz demonstrativ Lob für den Vorsitzenden (Jungle World, Januar 2011)


2010

  • Beständiges Werben um die Ampelkoalition. SPD und Grüne bemühen sich weiterhin darum, die FDP ins Boot zu holen. Doch die bleibt stur (taz, Mai 2010)

  • Pinkwarts Paranoia. Die FDP geht in NRW auf Oppositionskurs und beschuldigt SPD und Grüne der Zusammenarbeit mit Extremisten. Sie verfolgt dabei möglicherweise eine unbedachte Skandalisierungstaktik, mit der sie sich endgültig in Abseits manövrieren könnte (Jungle World, Mai 2010)

  • Neue Chance für Rot-Rot-Grün. Die FDP sagt Sondierungen mit SPD und Grünen endgültig ab. Die Linke nimmt die Einladung an und stellt Bedingungen: Sie fordert etwa den Ausschluss von Sozialabbau (taz, Mai 2010)

  • Der gescheiterte Chaos-Prof (taz, Mai 2010)

  • Guido gegen den Rest der Welt. Westerwelle denkt nicht daran, sich wegen seiner umstrittenen Reisedelegationen zu erklären. Er wittert eine Kampagne von Journalisten, Sozialisten und Kommunisten (taz, März 2010)

  • Zu viele Reisende auf Westerwelles Ticket. Trotz Beistands von Kanzlerin Merkel reißt die Kritik an Außenminister Westerwelle nicht ab (taz, März 2010)

  • Die Partei von oben. Guido Westerwelles Äußerungen über Hartz-IV-Empfänger sind die Fortführung der Strategie von Jürgen W. Möllemann (Jungle World, Februar 2010)

  • Kleine Lichter, großer Zoff. CDU, CSU und FDP verstehen sich schlechter, als man in seinen kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hätte (Jungle World, Januar 2010)


2009

  • Der liberale Durchstarter. Christian Lindner hat gute Chancen, neuer FDP-Generalsekretär zu werden (taz, Dezember 2009)

  • Ein FDP-Bürgermeister schafft 92,3 Prozent. CDU und SPD fahren in Nordrhein-Westfalen Verluste ein, die Kleinen gewinnen: Die Grünen kommen auf 12 Prozent, die Liberalen auf gut 9 Prozent. Nur die Linke hat arge Probleme (taz, September 2009)

  • Grün und gelb im Kern. Die FDP und die Grünen sind derzeit die Krisengewinnler. In Umfragen schneiden beide Parteien sehr gut ab, bei den Europa-Wahlen waren sie erfolgreich (Jungle World, Juli 2009)

  • Ein Bollwerk gegen die Planwirtschaft. Krise? Welche Krise? Der Entwurf für das Bundestagswahlprogramm der FDP ist fertig (Jungle World, April 2009)


2008

  • Raus aus der Warteschleife. Klappt es am Ende doch noch mit den 18 Prozent? Ausgerechnet in der Krise kehrt die FDP zurück und empfiehlt sich als Bür­gerrechtspartei und Koalitionspartnerin (Jungle World, November 2008)

  • Liberaler Beutereflex. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sah sich schon als Sieger über Faruk Sen, den umstrittenen Direktor des Zentrums für Türkeistudien. Zu früh gefreut: Nun geht es den Gegnern Sens an den Kragen (taz, Juli 2008)

  • Mit dem Lieblingsfeind zur Macht. Auch das noch: Die FDP entdeckt die »soziale Gerechtigkeit«. Mit kurioser Rhetorik und der Bereitschaft zu früher undenkbaren Bündnissen will es die Partei wieder in die Regierung schaffen (Jungle World, Mai 2008)

  • Ärger für den "Teflontechnokraten". Das Urteil zur Onlinedurchsuchung hat ein Nachspiel: Der Architekt des Gesetzes, NRW-Innenminister Wolf, wird zum Rücktritt aufgefordert. Doch der FDPler gibt sich trotzig (taz.de, März 2008)


2007

  • Das gelbe Phantom. Sie ist längst nicht mehr liberal, sie ist erfolgreich und erfolglos zugleich: Westerwelles FDP (Jungle World, August 2007)

  • Die neuen Wölfe. Ob aus seiner Behörde, der Opposition und nun auch aus der Regierungskoalition: FDP-Landesinnenminister Ingo Wolf steht kräftig unter Beschuss. Wer könnte ihm nachfolgen? (taz nrw, März 2007)

  • Baum gegen Wolf. Ex-Minister Gerhart Baum (FDP) klagt gegen das Verfassungsschutzgesetz seines Parteifreundes Ingo Wolf (taz nrw, März 2007)

  • Herr Behördenleiter. Der eigenartige Führungsstil von Ingo Wolf sorgt für miese Stimmung im nordrhein-westfälischen Innenministerium (taz nrw, Februar 2007)


2006

  • KOMMENTAR: Liberale Fehlbesetzung (taz nrw, Dezember 2006)

  • Überwachung ohne jeden liberalen Skrupel. Hackermethoden und Großer Lauschangriff: CDU und FDP drücken das neue Verfassungsschutzgesetz im Landtag durch. Abweichler gab es nicht - dabei warnen selbst liberale Ex-Minister vor dem Kurs ihres NRW-Innenministers Wolf (taz nrw, Dezember 2006)

  • Schweigsamer Wolf. Innenminister Ingo Wolf gibt nur dürre Auskunft über seine Stiftung. Doch die Grünen wollen mehr wissen (taz nrw, November 2006)

  • Ein Gruß an Möllemann. Die FDP und Israel (Jungle World, September 2006)

  • "Wir dürfen kein Überwachungsstaat werden." Der FDP-Politiker Gerhart Baum hält eine Grundsatzdebatte über ein liberales Gesellschaftsbild für dringend notwendig. Dabei müsse es ebenso um Umwelt- wie um Sozialpolitik und den Schutz der Menschenrechte gehen (taz, Januar 2006)


2005

  • Wolf gibt sich liberal. FDP-Landesinnenminister lehnt ein "deutsches FBI" ebenso ab wie Inlandseinsätze der Bundeswehr (taz nrw, November 2005)

  • "Florida-Wolf" könnte Minister werden. Der frühpensionierte Beamte Ingo Wolf treibt der FDP erfolgreich die heimliche Möllemann-Nostalgie aus (taz, Mai 2005)

  • FDP in NRW in Erklärungsnot (taz, Mai 2005)

  • Liberales Spendenwunder vor der Wahl. Unbekannte Sponsoren finanzieren nordrhein-westfälischer FDP Plakatwerbung für heiße Wahlkampfphase. Wohltäter stammen angeblich aus "mittelständischer Anschlagswirtschaft". Dubiose Spenden haben bei dem Landesverband Tradition (taz, Mai 2005)

  • Nur die FDP kann Rot-Grün noch retten. Vor der NRW-Wahl ist die SPD mit dem Kapitalismus beschäftigt, die CDU mit dem Katholizismus. Doch die Abstimmung am 22. Mai wird von den Liberalen entschieden - scheitern sie an der Fünfprozenthürde, könnte es noch mal für Rot-Grün reichen (taz, April 2005)


2004

  • "Wir reden über Sicherheit, weil das die Kölner bewegt." Ulrich Breite, FDP-Fraktionsgeschäftsführer im Stadtrat, über den Zusammenhang von Kriminalität und der Präsenz einer Vielzahl illegal Eingereister in Köln, über Umgang mit und Unterbringung von "Klau-Kids" sowie die Notwendigkeit einer schnelleren Abschiebung abgelehnter Asylbewerber (taz köln, August 2004)


2003

  • Einsichten in Möllemanns Spendenbetrieb. Vertrauter des verstorbenen FDP-Politikers berichtet davon, wie die NRW-Liberalen Spendenquittungen fälschten (taz, Dezember 2003)

  • Der Abstieg. Vom Erfinder der "Spaßpartei" zum Außenseiter: Möllemanns letzte Jahre (taz, Juni 2003)

  • Möllemann tritt aus der FDP aus. Nach seinem Austritt wütet er gegen alte Feinde und spielt mit Haider-Vokabular. Seine Mandate will er behalten (taz, März 2003)

  • Der Krampf geht weiter. Jürgen W. Möllemann hat ein Buch geschrieben, in dem er mit der FDP abrechnet. Die Gründung einer eigenen Partei behält er sich noch vor (Jungle World, März 2003)

  • Karsli plant Partei. Möllemanns Ziehsohn steht seit Angriffen auf "Zionisten" im politischen Abseits. Nun sucht er neue Mitstreiter (taz, März 2003)

  • Bundestags-FDP ohne Möllemann. Berliner Fraktion schließt früheren Parteivize mit deutlicher Mehrheit aus. Möllemann spricht von "Hinrichtungsaktion", will aber in Düsseldorf weiter FDP-Politik machen (taz, Februar 2003)

  • Möllewirrwarr hält an. FDP-Desperado kündigt Austritt aus Bundestagsfraktion an. Gerhardt: Das reicht nicht. Düsseldorfer FDP glücklich (taz, Februar 2003)

  • Spenden beschwiegen. Möllemann begeistert kaum mit Comeback-Rede. Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen ausgeweitet (taz, Januar 2003)

  • Möllemann schwört. Landgericht in Münster zwingt Möllemann zur Auskunft an Eides statt, woher anonyme Gelder für Flyer stammen (taz, Januar 2003)


2002

  • FDP: Möllemanns Geist weht weiter (taz köln, Dezember 2002)

  • Schon wieder ein Unschuldiger. Affäre Möllemann: Noch ein Ausschlussverfahren, noch mehr Briefe, noch eine Klage (taz, Dezember 2002)

  • Die Partei wird desinfiziert. Der Parteitag der nordrhein-westfälischen FDP zeigte, wie schwer den Liberalen die Distanzierung von Jürgen W. Möllemann fällt (Jungle World, Dezember 2002)

  • Abnabelung ohne klaren Schnitt. Erst nach fast siebenstündiger Debatte konnte sich die NRW-FDP auf einen neuen Vorsitzenden einigen: den Überraschungskandidaten Andreas Pinkwart (taz, Dezember 2002)

  • Ein Außenseiter steigt in den Ring. Am Sonntag wählt der FDP-Landesparteitag eine neue Chefin - oder einen Chef (taz, November 2002)

  • Möllemann multipel verdächtig. Trotz Fernseh-Charme-Offensive: Nur noch sein Freund Kubicki meldet Zweifel am Parteiausschluss Möllemanns an. Inzwischen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. NRW-Grüne: Auch FDP-Ortsverbände hatten 1999 merkwürdig viel Geld (taz, November 2002)

  • Ausgerechnet Möllemann. Die Waldschule Kinderhaus in Münster trägt den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Nun hat sie Probleme mit der Courage: Wie soll sie sich gegenüber ihrem "Paten" verhalten? (taz köln, November 2002)

  • Ein böses Erwachen. Auch die NRW-FDP stellt sich gegen ihren langjährigen Chef - über die Spenden hatte man sich immer gefreut (taz, November 2002)

  • Möllemann ohne Entlastung. Parteienrechtler Morlok: Stückelung der FDP-Spenden war auch dann rechtswidrig, wenn das Geld vom früheren Parteivize selbst stammt - wie seine Anwälte behaupten (taz, November 2002)

  • Spartopf gespendet. Ex-FDP-Vize Möllemann will sein Wahlkampf-Pamphlet aus eigener Tasche bezahlt haben. Staatsanwalt ermittelt wegen Urkundenfälschung (taz, November 2002)

  • Möllemann schlägt zurück. Lange war Jürgen Möllemann abgetaucht. Diese Woche will er enthüllen, wie die FDP mit Geld umgeht: Er, Möllemann, bezahlte Wahlkampf selbst - Guido Westerwelle flog auf Kosten anderer (taz, November 2002)

  • Rexrodt im Zwielicht. Grüner Ströbele wirft FDP-Schatzmeister vor, im Bundestag gelogen zu haben. Dokument soll Beteiligung an kanadischem Panzerdeal belegen (taz, November 2002)

  • FDP-Affäre weitet sich aus. Düsseldorfer Ermittler haben neben Möllemann nun auch drei weitere Funktionäre der NRW-FDP im Visier (taz, November 2002)

  • 5 Millionen Mark aus Liechtenstein. Neuer Verdacht gegen Möllemann: Wahlkampf möglicherweise mit Schmiergeld aus Panzergeschäft finanziert. Steuerbeamte entdecken dubiose Kontobewegungen. FDP-Chef Westerwelle rechnet mit Untersuchungsausschuss vor den Landtagswahlen (taz, November 2002)

  • Kommentar: Danke, FDP! Die Affäre Möllemann wird zur Affäre der Regierung Kohl (taz, November 2002)

  • Noch ein Rauswurf. FDP-Abgeordneter Stefan Grüll will Möllemann jetzt auch aus der Landtagsfraktion ausschließen lassen (taz, November 2002)

  • "Das riecht mehr als streng." Der grüne Landtagsfraktionsvize Reiner Priggen traut den Aufklärungsbemühungen der FDP nicht und befürwortet einen Untersuchungsausschuss zum Möllemann-Skandal (taz köln, November 2002)

  • Westerwelles FDP im Sturzflug. Schon jetzt liegen die Liberalen bundesweit nur noch bei knapp 5 Prozent. Die neuen Berichte aus Nordrhein-Westfalen dürften kaum helfen. Offenbar wurde der Wahlkampf 2000 mit illegalen Spenden finanziert. Grüne fordern Untersuchungsausschuss (taz, November 2002)

  • Neue Schlappe für Westerwelle. Nordrhein-westfälische FDP verschiebt Parteitag. Personalvorschlag des Bundesvorsitzenden passé. Statt friedlicher Neuwahl gibt es eine Kampfabstimmung. Möllemann-Freund Karsli: Westerwelle hat mich unterstützt und war über Flugblatt informiert (taz, November 2002)

  • Ihr Name ist Hase. Die Krise der FDP (Jungle World, November 2002)

  • FDP ist nicht mehr 18. Guido Westerwelle bleibt Hoffnungsträger für FDP. "Projekt 18" in die Wüste geschickt. Möllemann für alle Debakel verantwortlich gemacht (taz, November 2002)

  • "Auch Friedman wird das nicht ändern." Wie Jürgen W. Möllemann unwidersprochen antiisraelische Propaganda betrieb - auch nach Westerwelles so genanntem Machtwort (taz, November 2002)

  • Die FDP voller Fehler. Westerwelle-Mitarbeiter sollen Warnung vor Möllemanns Flugblatt für sich behalten haben. Kritik auch an Flach. Illegale NRW-Finanzen schon 2000? (taz, Oktober 2002)

  • FDP hat wohl besser verdient. Der NRW-Landesverband der Liberalen soll bereits im Landtagswahlkampf 2000 mit einem System der Spendenstückelung tatsächliche Geldgeber unkenntlich gemacht haben (taz köln, Oktober 2002)

  • Die FDP im Rückwärtsgang. Auch Möllemanns Nachfolgekandidatin Flach wusste von Flugblattidee. FDP weitet Finanzprüfung auf ganze Landespartei aus. Westerwelle gibt 18-Prozent-Ziel auf (taz, Oktober 2002)

  • Wenn ein Lautsprecher schweigt. Auch das zweite Ultimatum der FDP ist abgelaufen: Möllemann verrät nicht die wahren Spender für sein Wahlkampfkonto. Liberale wollen Auskunftsklage einreichen, und die Grünen erwägen, einen Untersuchungsausschuss zu beantragen (taz, Oktober 2002)

  • Das Schweigen des Lautsprechers. Trotz FDP-Ultimatum wird Jürgen W. Möllemann heute nicht seine geheimen Gönner nennen (taz köln, Oktober 2002)

  • FDP verzichtet auf Show-down. Nächtlicher Coup von Parteichef Guido Westerwelle: Die Kampfkandidatur bei den Liberalen in Nordrhein-Westfalen fällt aus. Ulrike Flach beerbt Jürgen Möllemann als Landesvorsitzende, Andreas Pinkwart darf Vize in der Bundespartei werden (taz, Oktober 2002)

  • FDP: Hiebe statt Liebe. Westerwelle: Möllemann ist politisch erledigt. Führung will den Exminister verklagen. Der wehrt sich und kündigt juristische Auseinandersetzung an. Baum fordert Parteiausschlussverfahren (taz, Oktober 2002)

  • Liberale Kontoführung im Visier. Im Zuge der Möllemann-Affäre werden jetzt auch die NRW-Parteispenden früherer Jahre untersucht. Daneben gerät auch die Bundestagsfraktion in Erklärungsnot, weil sie der Partei ein Darlehen für die Finanzierung der neuen Berliner FDP-Zentrale gab (taz, Oktober 2002)

  • Eine stille Taktikerin strebt an die Macht. Ulrike Flach will Jürgen W. Möllemann beerben und FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen werden (taz, Oktober 2002)

  • Möllemann verlängert Urlaub. Der Fallschirmspringer tritt von seinen politischen Ämtern zurück und wirft der FDP-Führung in Berlin vor, dass sie "seine Gesundung zunichte machen will". Möllemann schweigt weiter zu Vorwürfen der illegalen Parteienfinanzierung (taz, Oktober 2002)

  • Möllemann urlaubt - FDP rudert. Jürgen Möllemann erholt sich auf Gran Canaria, während die FDP über Entmachtungsstrategien nachdenkt. Aber es ist gar nicht so einfach, einen Landesvorsitzenden loszuwerden. Denn die Satzung ist nicht eindeutig, wie ihre Lektüre ergab (taz, Oktober 2002)

  • Keiner will das ominöse Konto gekannt haben. Je mehr Details über die Geldtransaktionen Möllemanns bekannt werden, desto dubioser wird die Rolle des FDP-Schatzmeisters in NRW (taz, Oktober 2002)

  • FDP: Klonschaf gegen Kampfschwein. Nordrhein-Westfalens FDP will Möllemann loswerden - aber will sie dafür den farblosen Professor Pinkwart?  (taz, Oktober 2002)

  • Liberale Götterdämmerung am Rhein. Klamauk- und Radauwahlkampf, das Spielen mit antisemitischen Ressentiments – alles hätten die nordrhein-westfälischen Liberalen ihrem Landeschef verziehen. Nur eins nicht: dass Möllemann nicht den Erfolg damit hatte, den er ihnen versprach (taz köln, September 2002)

  • Irgendwann war Schluss mit lustig. Pinkwart, Gegenteil eines Populisten, macht Jürgen Möllemann den FDP-Landesvorsitz in NRW streitig (taz, September 2002)

  • Angeschlagen, aber noch im Ring. Taktierer bei der Arbeit: Nach monatelangen Querschlägen hält Jürgen W. Möllemann FDP-Chef Westerwelle wieder die Hand hin. Sein Amt in NRW hat er ja noch - und das will er behalten. Gegner hat er genug. Ob die sich aber durchsetzen, ist offen (taz, September 2002)

  • Der 18 %-Kater. Zum vorerst letzten Mal gelang es Jürgen W. Möllemann gestern, sich in den Mittelpunkt zu stellen (taz, September 2002)

  • Möllemann diskreditiert FDP auch bei SPD. Nach seinen erneuten Angriffen gegen Michel Friedman erntet der FDP-Landeschef heftige Reaktionen: Möllemann fische im braunen Sumpf. Altliberaler Hirsch spricht von „Entgleisung“. Grüne äußern Zweifel am „Alleingang“ (taz köln, September 2002)

  • "Ich darf nicht im Fummel gehen." Ulrich Breite, Kölner Fraktionsgeschäftsführer der FDP, sprach mit der taz über seine Nachteile als Vorsitzender des Sportclubs Janus, die schwule Politik der Liberalen und Köln als „paradiesische Insel für Schwule und Lesben“ (taz köln, Juli 2002)

  • Liberalismus für Anfänger. Pressekonferenz mit Jamal Karsli (Jungle World, Juni 2002)

  • Karsli lädt ab und wird ausgeladen (taz, Juni 2002)

  • Sie sind überall. Mitte der neunziger Jahre waren die Nationalliberalen in der FDP stark. Was ist aus ihnen geworden? (Jungle World, Juni 2002)

  • Gerissener Verlierer. FDP-Vize Jürgen Möllemann weicht dem Ultimatum - und geht zum Gegenangriff über (taz, Juni 2002)

  • Um Kopf und Kragen geredet. Jamal Karslis Karriere ist beendet (taz, Juni 2002)

  • FDP: Liberales Portal für Extremisten. Jürgen Möllemann hat die Rechten erreicht. Für seine antisemitischen Sprüche gibt es viel Begeisterung im Internet (taz, Mai 2002)

  • Hier Möllemann, da die "politische Klasse". Der FDP-Vize zieht sich aus der Karsli-Affäre, gibt diese Niederlage als Erfolg aus und attackiert unverdrossen Michel Friedman (taz, Mai 2002)

  • Verstehen Sie Spaß? Antisemitismus in der FDP (Jungle World, Mai 2002)

  • Klare Entscheidung für Karsli. FDP-Kreisverband Recklinghausen nimmt den umstrittenen Abgeordneten mit Zweidrittelmehrheit auf (taz, Mai 2002)

  • Möllemann ruft in die FDP. NRW-FDP-Chef begegnet Antisemitismusvorwurf mit Aufruf an Juden und Muslime, den Liberalen beizutreten (taz, Mai 2002)

  • Eine schnelle Karriere ins Aus. Jamal Karsli, harter Israel-Kritiker, verließ die Grünen und will in die FDP. Die aber möchte ihn nicht haben (taz, Mai 2002)

  • Liberale Skrupel. FDP verschiebt Aufnahme des umstrittenen Israel-Feindes und Ex-Grünen Jamal Karsli. Nur Möllemann will ihn noch (taz, Mai 2002)

  • Antisemitischer Einstand. Ex-grüner FDP-Landtagsabgeordneter Karsli gibt rechtsextremistischer "Junger Freiheit" Interview (taz, Mai 2002)

  • Konsequenter Schluss. Jamal Karslis Übertritt zur FDP enthebt die grüne Landtagsfraktion der Pflicht, sich von ihm wegen seiner antisemitischen Tendenzen zu trennen (taz köln, April 2002)

  • Grüner zu Möllemann. Nach Kritik an seinen Vergleichen der Nazis mit Israel wechselt NRW-Abgeordneter Karsli von Grünen zur FDP (taz, April 2002)


2001

  • Möllemanns Djihad. Der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und stellvertretende FDP-Vorsitzende, Jürgen W. Möllemann, bezichtigt Israel des "Staatsterrorismus" (Jungle World, Oktober 2001)

  • "Die Schlachten von gestern." Fischers Vergangenheit: Interview mit dem Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) (Aachener Nachrichten & taz, Januar 2001)


2000

  • Möllemann will Merkels Erbe. Aus der Koalition mit den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen wird wohl nichts, das muss auch Jürgen Möllemann einsehen. Jetzt bläst er zu neuen Taten: Die FDP soll Volkspartei werden. Die CDU erklärt er für erledigt, die FDP soll sie beerben (taz, Mai 2000)

  • Leitartikel: Tausendsassa Möllemann (taz, Mai 2000)

  • Der Erfolg erschüttert die FDP. Der Kantersieg in Nordrhein-Westfalen beschert Jürgen W. Möllemann unerwartet die Aussicht auf den Bundesvorsitz seiner Partei (taz, Mai 2000)

  • Schnauzbärtige Stimmungskanone. Ihren Erfolg haben die Liberalen nur einem Mann zu verdanken: Jürgen W. Möllemann hat seine Partei mit festem Glauben, Fallschirmsprüngen und Talkshowauftritten aus dem Tief geführt (taz, Mai 2000)

  • Gebrauchsanweisung: Wie bekomme ich acht Prozent? Ihre Partei will endlich mal wieder an die Macht? Das kriegen wir schon hin: Folgen Sie einfach dem Beispiel von Jürgen W. Möllemann (taz, Mai 2000)

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