aktuelles, berichte, reportagen, kommentare

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Dezember 2010

November 2010

  • Kraftmeierei in Düsseldorf. Die Linkspartei droht, den Haushaltsentwurf der rot-grünen Minderheitsregierung abzulehnen. Die Grünen halten dagegen und drohen mit Neuwahlen (taz, November 2010)

  • Eine Karriere voller Energie. Im Bundestag wurde in der vergangenen Woche die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen (Jungle World, November 2010)

Oktober 2010

  • "Integrationspolitik von unten." Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) wirft der Union Stammtischparolen vor - und ist selbst gegen eine Zuwanderung per Punktesystem (taz, Oktober 2010)

  • Saufen statt Bildung. Die Junge Union Duisburg wollte auf Bildungsfahrt nach Berlin. Anstatt das Holocaustmahnmal und eine Ausstellung zu besuchen, konzentrierten sich die Reisenden auf Saufgelage (taz, Oktober 2010)

  • Jung, dynamisch und kurz vor dem Absturz. Bundesverteidigungsminister Guttenberg wird in der öffentlichen Debatte zum Nachfolger der vom Scheitern bedrohten Angela Merkel gekürt. Der vermeintliche Heilsbringer hat außer muffigen Phrasen jedoch nichts zu bieten (Jungle World, Oktober 2010)

  • Neue Partnerschaften am rechten Rand. Die Republikaner und die "Pro-Bewegung" wollen enger zusammenarbeiten (taz, Oktober 2010)

  • Ermittlungen im Arcandor-Filz. Wegen Verdacht auf Untreue und Korruption wird gegen ehemalige Karstadt-Manager ermittelt. Durchsuchung auch im Büro von Exvorstand Thomas Middelhoff (taz, Oktober 2010)

.September 2010

.August 2010

  • Schuldfrage online. Der Veranstalter stellt Überwachungsvideos vom Tag der Katastrophe ins Netz. Die Polizei reagiert empört (taz, August 2010)

  • Eingesperrt in der Türkei. Bei einem Besuch in der Türkei wurde der in Köln lebende Schriftsteller Dogan Akhanli verhaftet. Angeblich soll er vor über 20 Jahren eine Wechselstube überfallen haben (taz, August 2010)

  • Neue Schulform für den ländlichen Raum. In der Kleinstadt Ascheberg soll die erste Gemeinschaftsschule in Nordrhein-Westfalen entstehen. Haupt- und Realschule werden zusammengelegt und durch einen gymnasialen Zweig ergänzt (taz, August 2010)

  • Bescheiden bleiben. Dass er einen alten Porsche fährt und 17.000 Euro im Monat verdient, wird Klaus Ernst sehr verübelt. Parteikollegen nutzen die Gelegenheit, um alte Rechnungen mit dem Vorsitzenden der »Linken« zu begleichen (Jungle World, August 2010)

  • "Muttis Klügster" bleibt vage. Umweltminister Norbert Röttgen kandidiert gegen Armin Laschet für den CDU-Vorsitz in Nordrhein-Westfalen. Die beiden unterscheiden sich kaum voneinander (taz, August 2010)

  • Machtkampf der Modernisierer. Bundesumweltminister Norbert Röttgen kampfkandidiert für den Vorsitz der CDU in Nordrhein-Westfalen. Ein Wagnis: Sein Gegner Armin Laschet hat mächtige Verbündete (taz, August 2010)

  • KOMMENTAR: Heilsbringer. Die NRW-CDU sucht ihren Mann an der Spitze (Deutschlandfunk, August 2010)

  • WestLB sucht solventen Partner. Die Landesbank leidet unter der Schuldenkrise im Euroland und kämpft mit einer Klage in den USA. Immerhin hat sie eine Bad Bank gegründet - und schreibt Gewinn (taz, August 2010)

  • Neue Vorwürfe gegen Adolf Sauerland. Bauaufsicht soll Duisburgs OB früh vor gravierenden Sicherheitsmängeln gewarnt haben (taz, August 2010)

  • KOMMENTAR: Fatale Verkehrung der Realität (taz, August 2010)

  • Einer trat die Rücktrittbremse. Unter den Politikern der Union gibt es einen neuen Trend. Anscheinend freiwillig verzichten führende Vertreter der Partei auf ihre Ämter und ziehen sich ins Privatleben zurück. Nur der Oberbürgermeister von Duisburg verweigert den Rücktritt, obwohl er mittlerweile deutlich dazu aufgefordert wurde (Jungle World, August 2010)

  • Sauerland will im Amt bleiben. Den Rücktritt lehnt Adolf Sauerland ab und lässt es auf ein Abwahlverfahren ankommen. Für die Loveparade-Katastrophe sieht er sich nicht verantwortlich (taz, August 2010)

  • OB will seinen Sturz abfedern. Der heftig kritisierte Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird wohl abtreten müssen. Doch ein kompliziertes Abwahlverfahren soll dem 55-Jährigen Altersbezüge und Übergangsgeld sichern (taz, August 2010)

  • Abschiednehmen in Duisburg. Die Stadt gedenkt in einer Trauerfeier der 21 Getöteten. Ministerpräsidentin Kraft fragt: "Wer trägt Schuld?" Weit weniger Menschen als erwartet nehmen teil (taz, August 2010)

  • KOMMENTAR: In die Parade gefahren (taz, August 2010)

.Juli 2010

  • Demo gegen OB Sauerland. Der Duisburger Oberbürgermeister will nichts mit den Entscheidungen zur Technoparty zu tun gehabt haben. Der Beamtenbund erwartet Konsequenzen (taz, Juli 2010)

  • KOMMENTAR: Rücktritt selbstverständlich (taz, Juli 2010)

  • Schuld ist immer der andere. Innenministerium und Polizei erheben schwere Vorwürfe gegen den Veranstalter Lopavent GmbH (taz, Juli 2010)

  • "Mir sind keine Warnungen bekannt." Duisburgs OB Adolf Sauerland wehrt sich - doch immer mehr Details belasten ihn (taz, Juli 2010)

  • Duisburgs Oberbürgermeister unter Druck. Union, Grüne und Linkspartei fordern Rücktritt Sauerlands - der weigert sich, doch ein Sitzungsprotokoll belastet ihn. Die Polizei weist Vorwürfe des Veranstalters zurück, falsch reagiert zu haben (taz, Juli 2010)

  • Polizei verbittet sich schwere Vorwürfe. Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller sagt: Die Einsatzleitung hat die Raver ungebremst in den Tunnel strömen lassen (taz, Juli 2010)

  • Der Auflöser vom Dienst (taz, Juli 2010)

  • Alle Warnungen in den Wind geschlagen. Die Loveparade-Veranstalter geraten immer stärker unter Druck. Das Gelände soll nur für 250.000 Menschen zugelassen gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, Duisburgs OB Adolf Sauerland spricht erstmals über Rücktritt (taz, Juli 2010)

  • Trommeln fürs Revier. "WAZ", "Bild" und WDR haben die Loveparade als PR für die Region und für die Kulturhauptstadt 2010 verkauft. Kritische Stimmen waren selten zu hören (taz, Juli 2010)

  • Der Tunnelblick der Verantwortlichen. Schon vor der Loveparade gab es Warnungen: Der alte Güterbahnhof in Duisburg sei nicht geeignet (taz, Juli 2010)

  • Gefährlich rational. Observation könnte mit der rot-grünen Regierung in NRW zu Ende gehen - "rational" gilt beim Verfassungsschutz als marxistischer Duktus (taz, Juli 2010)

  • Alles muss raus. Nach wochenlangen Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen hat sich in Nordrhein-Westfalen eine rot-grüne Minderheitsregierung gebildet. Zu ihrem Regierungsantritt beschränken sich SPD und Grüne auf Aufräumarbeiten und versuchen die Entscheidungen ihrer Vorgänger zu revidieren (Jungle World, Juli 2010)

  • Klimaschutz vs. Planungssicherheit und Jobs. Brüssel will Steinkohlesubventionen früher verbieten, als der deutsche Kompromiss vorsieht (taz, juli 2010)

  • KOMMENTAR: Geordneter Rückzug (taz, Juli 2010)

  • Schulreformen in den Ländern. Wie geht es weiter in den Bundesländern nach dem Scheitern der Reform in Hamburg? In Deutschland machen die Parteien je nach Land unterschiedliche Politik (taz, Juli 2010)

  • Die netten Herren von Milli Görüs. Sie galten als Reformer der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation IGMG - bis der Innenminister einen anderen Verein wegen Spenden an die Hamas verbot. Jetzt fragen sich Politik und Islamexperten: Wie umgehen mit Milli Görüs? (taz, Juli 2010)

  • Fast ein Fehlstart für rot-grüne Minderheitsregierung. SPD und Grüne kabbeln sich mit der Linken - ausgerechnet beim Thema Studiengebühren (taz, Juli 2010)

  • Krafts Quotenkabinett. Sechs Männer, sechs Frauen - stolz präsentiert Hannelore Kraft ihre "paritätisch besetzte" Regierung. Drei der Ressorts bekommen die Grünen (taz, Juli 2010)

  • KOMMENTAR: Und nun zu den Inhalten (taz, Juli 2010)

  • Blütenträume im Bundestag. SPD und Grüne versuchen, die Linkspartei strategisch in die Enge zu treiben. Das zeigte nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auch die Wahl des Bundespräsidenten. Die Freunde eines rot-rot-grünen Bündnisses scheinen an Boden verloren zu haben (Jungle World, Juli 2010)

  • Linke gibt Rot-Grün eine Chance. Überraschend deutlich unterstützt der Parteitag der Linken den Regierungswechsel in Düsseldorf (taz, Juli 2010)

  • Kinder, Kommunen, Kohlendioxid. Der Koalitionsvertrag liest sich weithin so, als gehe es um die Rückabwicklung von Schwarz-Gelb - nur nicht ganz beim Klimaschutz (taz, Juli 2010)

.Juni 2010

  • Rüttgers geht, Rot-Grün macht weiter. SPD hält trotz Rückzugs von Rüttgers an Minderheitsregierung fest. Der räumt Fehler ein (taz, Juni 2010)

  • Arbeiterführer außer Dienst (taz, Juni 2010)

  • CDU im Selbstfindungsprozess. Rüttgers Truppen streiten darüber, wie sie sich in der Opposition personell neu aufstellen sollen. Unklar bleibt, ob Rüttgers bei Neuwahlen erneut antritt (taz, Juni 2010)

  • Rolle rückwärts. SPD und Grüne wollen nun doch eine Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen bilden und geraten damit in Abhängigkeit von der Linkspartei. CDU und FDP kündigen eine Fundamentalopposition an (Jungle World, Juni 2010)

  • Regieren: schwierig, aber nicht unmöglich. Die Ausgangslage für Hannelore Kraft (SPD) ist besser als seinerzeit in Hessen für Andrea Ypsilanti (taz, juni 2010)

  • KOMMENTAR: Jürgen Rüttgers ist an sich selbst gescheitert (taz, Juni 2010)

  • CDU ärgert sich schwarz. Kraft mache sich zur Geisel der Linkspartei, wirft Ministerpräsident Rüttgers der SPD-Chefin vor. SPD und Grüne wollen möglichst rasch ein Regierungsprogramm erarbeiten (taz, Juni 2010)

  • "Ohne uns geht es nicht." Die Linke im Landtag wird die Minderheitsregierung von Hannelore Kraft unterstützen, sagt ihr Chef Wolfgang Zimmermann (taz, Juni 2010)

  • Die Knackpunkte. Minderheitsregierung in NRW: Was kann sie durchsetzen? Was macht die Linkspartei mit? (taz, Juni 2010)

  • Ein Land im Wartestand. Warum Hannelore Kraft nicht in die Staatskanzlei will, Jürgen Rüttgers den Übervater gibt und die Grünen und die Linkspartei in der Opposition bleiben werden. Vier Fragen - vier Antworten (taz, Juni 2010)

  • SPD setzt aufs Zermürben. Die Grünen wollen schnellstmöglich eine rot-grüne Minderheitsregierung. Doch die SPD scheut das Risiko und will den Politikwechsel aus dem Parlament heraus betreiben (taz, Juni 2010)

  • Hessische Verhältnisse in Düsseldorf. Die Koalitions-Absage der SPD enttäuscht CDU, Grüne und Linke. Grüne fordern Minderheitsregierung (taz, Juni 2010)

  • Milliardär kauft Karstadt ein. Der Investor Nicolas Berggruen will marode Warenhauskette "erneuern" und auf Einschnitte bei den Mitarbeitern verzichten. Nur hat er ein Problem: hohe Mieten (taz, Juni 2010)

  • Bieterschlacht um Karstadt. Ver.di plädiert für Verkauf der Kaufhauskette an Investor Berggruen, doch die besten Chancen hat wohl ein Konsortium, dem viele der Karstadt-Immobilien gehören (taz, Juni 2010)

.Mai 2010

  • Mieten senken oder Gehälter der Mitarbeiter kürzen. Wohl am Montag entscheidet das Essener Amtsgericht, ob der Insolvenzplan in Kraft tritt (taz, Mai 2010)

  • Der obdachlose Milliardär (taz, Mai 2010)

  • Beständiges Werben um die Ampelkoalition. SPD und Grüne bemühen sich weiterhin darum, die FDP ins Boot zu holen. Doch die bleibt stur (taz, Mai 2010)

  • Ein Gefühl von Demütigung. Auf ihrem Sonderparteitag leckt die Linkspartei nach den gescheiterten Sondierungsgesprächen zwischen Rot-Rot-Grün ihre Wunden. DDR-Apologeten erhalten Abfuhr (taz, Mai 2010)

  • Karstadt-Beschäftigte bangen. Kurz vor Ablauf der Bieterfrist für die insolvente Kaufhauskette haben sich mehrere Investoren gemeldet. Kommunen sind zum Verzicht auf Gewerbesteuereinnahmen bereit (taz, Mai 2010)

  • Sozialdemokraten setzen auf große Koalition. SPD-Chefin Kraft lädt CDU zu Gesprächen ein. Ministerpräsident Rüttgers sagt umgehend und gut gelaunt zu (taz, Mai 2010)

  • Rot-Grün zieht Schlussstrich in NRW. Sondierung mit der Linken gescheitert. Keine Chance mehr für Regierungsbeteiligung der Grünen (taz, Mai 2010)

  • Woran Rot-Rot-Grün wirklich scheiterte. Fünf Stunden verhandelten SPD und Grüne mit der Linken über eine Koalition in Nordrhein-Westfalen - bis Rot-Grün der Kragen platzte. Grund dafür waren vor allem drei Punkte (taz, Mai 2010)

  • Zwischen Skepsis und Hoffnung. SPD und Grüne sprechen am Donnerstag erstmals mit der Linkspartei über die Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung. Bei den Linken herrscht Misstrauen (taz, Mai 2010)

  • Pinkwarts Paranoia. Die FDP geht in NRW auf Oppositionskurs und beschuldigt SPD und Grüne der Zusammenarbeit mit Extremisten. Sie verfolgt dabei möglicherweise eine unbedachte Skandalisierungstaktik, mit der sie sich endgültig in Abseits manövrieren könnte (Jungle World, Mai 2010)

  • Neue Chance für Rot-Rot-Grün. Die FDP sagt Sondierungen mit SPD und Grünen endgültig ab. Die Linke nimmt die Einladung an und stellt Bedingungen: Sie fordert etwa den Ausschluss von Sozialabbau (taz, Mai 2010)

  • Der gescheiterte Chaos-Prof (taz, Mai 2010)

  • Orientierung gesucht. Die beiden Spitzenkräfte der Linksfraktion aus Düsseldorf müssen lernen, sich zurechtzufinden (taz, Mai 2010)

  • Die neue Führungs-Kraft. SPD-Spitzenkandidatin Kraft jubelt: "Die SPD ist wieder da." Doch Gewinner dieser Wahl sind die Grünen (taz, Mai 2010)

  • Die grüne Gewinnerin. Sylvia Löhrmann hat Rot-Grün viel zu verdanken: 1995 rückte sie für Bärbel Höhn, die Ministerin wurde, in den Landtag nach. Jetzt kann sie selbst Ministerin werden – wenn die Grünen regieren (taz, Mai 2010)

  • KOMMENTAR: Wer Rüttgers retten kann. Über den schönsten NRW-Wahlkampf aller Zeiten (taz, Mai 2010)

  • "Immer auf die Omme - das nenne ich Wahlkampfstil." Den Landtagswahlkampf fand er langweilig, bis auf Ausnahmen. Der Kölner Kabarettist Wilfried Schmickler zieht Bilanz (taz, Mai 2010)

  • Der Realo und die Empörte. Die Partei wird in NRW stark von zwei Milieus geprägt, von den Gewerkschaften und vom akademischen Prekariat - von Leuten wie Thomas Prinz und Elisabeth Sachse (taz, Mai 2010)

  • Stress bis zum Abwinken. Dubiose Parteienfinanzierung, hohe Arbeitslosigkeit - und jetzt macht Rüttgers auch noch die Griechenland-Krise zu schaffen (taz, Mai 2010)

  • KOMMENTAR: Die Rache der Verlierer. Über den freien Fall der CDU in Nordrhein-Westfalen (taz, Mai 2010)

  • Rüttgers' CDU trickste bei Wahl. Die CDU hat 2005 offenbar eine Pro-Rüttgers-Initiative unterstützt, die sich unabhängig gab. Die Täuschung beschädigt das Image des Ministerpräsidenten weiter (taz, Mai 2010)

.April 2010

  • "Jeder drückt sich rum." Bildung und Arbeit waren die großen Themen der WDR-Fernsehdebatte am Mittwochabend. Die Runde aller Spitzenkandidaten war deutlich lebhafter als das TV-Duell (taz, April 2010)

  • Keiner geht k.o.. Bei ihrem TV-Duell mit Jürgen Rüttgers ist die SPD-Frontfrau Hannelore Kraft zwar die angriffslustigere Person. Doch insgesamt bleibt die Debatte erstaunlich moderat (taz, April 2010)

  • "Aygül Özkan steht mitten in der CDU." Der CDU-Politiker Bülent Arslan ist zwar gegen ein Kruzifixverbot, nimmt seine Parteifreundin aber vor parteiinternen Kritikern in Schutz (taz, April 2010)

  • Kein Vulkanausbruch am Rhein. In der Kölner Vulkanhalle versuchen sich Hannelore Kraft (SPD) und Jürgen Rüttgers (CDU) in einer TV-Debatte. Dabei zeigt sich Kraft angriffslustig, ihr Kontrahent angespannt (taz, April 2010)

  • Zwei Farben Rau. In Nordrhein-Westfalen regieren seit fast 45 Jahren eine rechte Sozialdemokratie und der Filz. Eine kleine Geschichte von Johannes Rau bis Jürgen Rüttgers, die zwangsläufig über Bodo Hombach führt und zu der auch ein Medienkonzern und ein Nachrichtenmagazin gehören (Jungle World, April 2010)

  • Wahlkampf mit Pfeffer. Die Linkspartei möchte in Nordrhein-Westfalen nach dem 9. Mai gerne mitregieren. Doch die Parteibasis klebt Plakate gegen Sozialdemokraten und Grüne (taz, April 2010)

  • Schlichtes Weltbild. Necmettin Erbakan, Gründer von Milli Görüs, ruft in Duisburg die Massen zusammen und wettert gegen den Westen. Dafür wird er von seinen Anhängern verehrt (taz, April 2010)

  • Die Aschewolke legt Deutschland lahm. Vulkanasche aus Island lässt den Luftverkehr größtenteils kollabieren. Die Züge sind überfüllt, und Autovermieter erleben einen Ansturm. Trotzdem wissen viele Reisende nicht, wie sie ans Ziel kommen sollen (taz, April 2010)

  • Comeback von Rot-Grün. Nur wenige Wochen vor der Landtagswahl ist plötzlich möglich, was längst vergessen schien: eine rot-grüne Koalition. Dabei ist die gemeinsame Vergangenheit längst nicht aufgearbeitet (taz, April 2010)

  • Abgrenzungsprobleme im rechtsextremen Lager. Die NPD hat das Feindbild Islam entdeckt und ärgert so die "Bürgerbewegung Pro NRW" (taz, April 2010)

.März 2010

  • Rechte haben keine Chance im Ruhrgebiet. Zahlreiche Kundgebungen gegen die rechte Bewegung "Pro NRW" verliefen friedlich (taz, März 2010)

  • Islamhasser bilden kleines Häufchen. Zum Auftakt ihrer "antiislamischen Aktionstage" erhält die rechte "Bürgerbewegung Pro NRW" kaum Unterstützung. Für Sonntag werden tausende Gegendemonstranten erwartet (taz, März 2010)

  • Breites Bündnis gegen rechte Aktionen im Ruhrgebiet. Rechtsextreme Partei "Pro NRW" plant am Wochenende Kongress für Minarettverbot (taz, März 2010)

  • Datteln will das Kraftwerk retten. Nach dem rechtskräftigen Urteil gegen das Eon-Projekt soll nun ein neuer Bebauungsplan her (taz, März 2010)

  • Der Landeskümmerer. Die Erfolge von Jürgen Rüttgers basierten auf einer cleveren Imagepolitik seines Teams. Mit taktischem Geschick soll es nun die CDU in Nordrhein-Westfalen aus dem Umfragetief nach der Sponsoring-Affäre holen (Jungle World, März 2010)

  • Guido gegen den Rest der Welt. Westerwelle denkt nicht daran, sich wegen seiner umstrittenen Reisedelegationen zu erklären. Er wittert eine Kampagne von Journalisten, Sozialisten und Kommunisten (taz, März 2010)

  • Zu viele Reisende auf Westerwelles Ticket. Trotz Beistands von Kanzlerin Merkel reißt die Kritik an Außenminister Westerwelle nicht ab (taz, März 2010)

  • Migranten lehren Migranten besser. Menschen mit türkischen Wurzeln gibt es in Deutschland viele. Man findet sie als Schüler - oder als Reinigungskräfte. Als Lehrer jedoch selten. Nur ein Prozent aller Pädagogen hat Migrationshintergrund (taz, Februar 2010)

  • Das Gespenst von einem zweiten 11. September. Gericht verurteilt verhinderte Attentäter wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (taz, März 2010)

  • Die verhinderten Dschihadisten. Die vier Angeklagten waren gläubig, fanatisch, dilettantisch. Dafür umfassend geständig. Geht die Strategie der Verteidigung auf? (taz, März 2010)

  • Bloß keinen Fehler machen. Ohne Elan spult die Linkspartei ihren Landesparteitag ab. Sie gibt sich koalitionsbereit, ohne die Zusammenarbeit näher zu umreißen (taz, März 2010)

  • Seitenwechsler, Spezis, Abgestrafte. Vor einer Wahl ist das Verhältnis zwischen Journalisten und Politikern besonders delikat (journalist, März 2010)

.Februar 2010

  • Pfusch in der Grube. Geklaute Stahlbügel, gefälschte Bauprotokolle: Der Kölner U-Bahn-Skandal weitet sich aus. Am Samstag muss ein Bauloch geflutet werden (Badische Zeitung, Februar 2010)

  • "Müllpate vom Niederrhein" steht vor Gericht. Die Anklage wirft Hellmut Trienekens Untreue und Geldverschiebung in die Schweiz vor (taz, Februar 2010)

  • KOMMENTAR: Alle machen mit, keiner ist's gewesen (taz, Februar 2010)

  • Die Partei von oben. Guido Westerwelles Äußerungen über Hartz-IV-Empfänger sind die Fortführung der Strategie von Jürgen W. Möllemann (Jungle World, Februar 2010)

  • Fast-Attentäter bitten um Milde. Die Verteidiger der "Sauerland-Gruppe" fordern für den jüngsten Angeklagten weniger als zehn Jahre Haft. Die Bundesanwaltschaft will ihn für 13 Jahre hinter Gitter bringen (taz, Februar 2010)

  • Zu wenig Stahlbügel verbaut. Das Milliardenprojekt der Nord-Süd-Stadtbahn in Köln hat mit dem Einsturz des Stadtarchivs zu tun. Vermessungsprotokolle über Stützmaßnahmen an den Wandabschnitten vermutlich gefälscht (taz, Februar 2010)

  • KOMMENTAR: Skandal ohne Ende. Über den planmässigen Pfusch beim Bau der Kölner U-Bahn (taz, Februar 2010)

  • Rüttgers' Machtreserve. Zwischen rot-grüner Erfahrung und schwarz-grüner Option: Sylvia Löhrmann ist Spitzenkandidatin der NRW-Grünen (der Freitag, Februar 2010)

  • Gepflegte Landschaften. Der Prozess gegen Karlheinz Schreiber hat lange auf sich warten lassen. Jetzt wird wegen Steuerhinterziehung gegen den Waffenlobbyisten verhandelt (Jungle World, Februar 2010)

  • Hohe Strafen für verhinderte Attentäter gefordert. Bundesanwaltschaft verlangt 5,5 bis 13 Jahre Haft für vier Mitglieder der "Sauerland-Gruppe" (taz, Februar 2010)

  • Unbändiger Hass. Der Prozess um die vier angeklagten Dschihadisten der Sauerland-Gruppe nähert sich dem Ende. Die Beschuldigten haben umfangreiche Geständnisse abgelegt (taz, Februar 2010)

.Januar 2010

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