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2013
-
Arme Fleischer. Kontrollen in der deutschen
Fleischindustrie ergeben ein düsteres Bild: Unerträgliche
Arbeitsbedingungen und miese Löhne gehören zum Alltag (taz,
August 2013)
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Karrierist ohne Skrupel. Gerhard Crommes Stern
sinkt (taz, Juli 2013)
-
Das
Corpus Delicti: ein Karton voll Essen. Das Aachener
Landgericht stellt ein Verfahren gegen zwei junge Leute ein. Sie
hatten Lebensmittel aus Supermarktcontainern mitgenommen (taz,
Juni 2013)
-
Der
Arbeitsagentur gefällt das. Schnüffeln Jobcenter in
Facebook herum? Die Arbeitsagentur sagt, das passiert nicht,
fragt aber den Datenschutzbeauftragten, ob's doch ginge (taz,
Mai 2013)
-
Schluss mit Dumping. Die Tarifpartner im
Friseurhandwerk haben sich auf einen Mindestlohn geeinigt. Der
gilt vorerst nur für Gewerkschafter in Betrieben, die im
Arbeitgeberverband sind - soll aber allgemein verbindlich werden
(taz, April 2013)
-
KOMMENTAR:
Ohrfeige für die IG Metall. Die Opelaner sollten
ihre eigene Beerdigung bezahlen (taz März 2013)
2012
-
Safari auf Firmenkosten. Jürgen Claassen liebte es
luxuriös und nahm auf seine Reisen gern ausgewählte Journalisten
mit. Nun zieht der ThyssenKrupp-Vorstand Konsequenzen (taz,
Dezember 2012)
-
KOMMENTAR:
Stramme Rechtfertigung (taz, August 2012)
-
KOMMENTAR:
Die
Hehler des flüchtigen Geldes (taz, August 2012)
-
Der
Neue soll härter sein. Die Lage bei Opel
verschlechtert sich kontinuierlich. Der amerikanische
Mutterkonzern fordert eine schnellere und tiefgreifendere
Sanierung. Der passende Chef dafür wird jetzt gesucht (taz, Juli
2012)
-
Chaostage bei Opel. Nach dem überstürzten Abgang
von Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke müssen die
Beschäftigten mit dem Schlimmsten rechnen. Zweifel an
Jobgarantie (taz, Juli 2012)
-
Großmann-Ausstieg bei RWE. In seiner Abschiedsrede
auf der Hauptversammlung verteidigt der scheidende Konzernchef
seinen Dino-Kurs. Der Gewinn des Stromversorgers sinkt um ein
Drittel (taz, April 2012)
-
Immobilien-Korruptionsklüngel in NRW. Der Landtag
in Nordrhein-Westfalen untersucht dubiose Grundstücksgeschäfte
des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB). Auch die
Wuppertaler Staatsanwaltschaft ermittelt (taz, Januar 2012)
2011
-
Opferanwälte kritisieren Justiz in Bespitzelungsaffäre.
Exminister werfen Ermittlern unzureichende Arbeit und
Nachlässigkeit vor (taz, September 2011)
-
Kein Zweiklassenvögeln. Die Ergo-Versicherung
versucht, ihr durch eine Sexparty ramponiertes Image
aufzubessern - dabei deutet sich der nächste Skandal an (taz,
August 2011)
-
Ver.di: Telekom unterdrückt Gewerkschaften in den USA.
Arbeitnehmervertreter legen Beschwerde bei der OECD ein. Konzern
weist Vorwürfe zurück (taz, Juli 2011)
-
Rot-Grün in NRW verliert Nimbus der Unbesiegbarkeit.
Das Parlament stimmt den rot-grünen Plänen, die WestLB zu einer
Sparkasse zu schrumpfen, erst im zweiten Anlauf zu. Die
Minderheitsregierung steckt damit die erste Niederlage ein. Von
Neuwahlen will sie aber nichts wissen. Sie seien "Quatsch" (taz,
Juli 2011)
-
Schlappe für rot-grüne Bankenpläne. In NRW droht
der Umbauplan der Regierung für die marode Landesbank zu
scheitern (taz, Juli 2011)
-
NRW
künftig ohne Landesbank. Die einst mächtigste Bank
in öffentlichem Eigentum wird zerschlagen: in Zukunft Verbund
für Sparkassen, Servicebank und Parkplatz für toxische
Wertpapiere. Tausende Arbeitsplätze sind gefährdet (taz, Juni
2011)
-
Vorwurf: DHL zu Hause hui, im Ausland pfui. Protest
gegen die Deutsche Post DHL: Während sie in Deutschland eng mit
den Gewerkschaften zusammenarbeitet, würden in vielen Ländern
unliebsame Mitarbeiter schikaniert (taz, Mai 2011)
-
Versammlung der Atom-Dinosaurier. Eon-Chef Teyssen
schlägt zwar moderate Töne an, macht auf der Hauptversammlung
des Konzerns aber klar, dass er kein einziges Atomkraftwerk
aufgeben will. Kritiker werden ausgebuht (taz, Mai 2011)
-
Der
Pro-Atom-Kurs-Mann. RWE-Vorstandschef Jürgen
Großmann kämpft für den Weiterbetrieb der deutschen Atommeiler.
Dabei geht er sogar juristisch gegen das Moratorium vor (taz,
April 2011)
-
Große WestLB wird klein. Die einst mächtigste
Landesbank Deutschlands soll sich künftig nur noch um Sparkassen
kümmern. Linke kritisieren Honorar für WestLB-Berater Friedrich
Merz (taz, April 2011)
-
Weiter unbezahlte Praktika in rot-grünen Landesministerien.
Im Wahlkampf forderte die SPD, Praktis fair zu entlohnen. In der
eigenen Regierung sieht man das nicht so eng (taz, April 2011)
-
Die
Meiler, die Massen, der Ausstieg. Der Protest gegen
die Atomkraft geht quer durch alle Milieus. Und die
Demonstranten sind zum Widerstand entschlossen (taz, März 2011)
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Telekom verkauft US-Sparte. Der Bonner Konzern
verkauft T-Mobile USA an den Konkurrenten AT&T. Mit dem Erlös
will die Telekom ihre Schulden reduzieren und eigene Aktien
zurückkaufen (taz, März 2011)
-
Das
Ende des Patriarchats. Wer ist Isabella Neven
DuMont, die ihren kleinen Bruder im Vorstand von M. DuMont
Schauberg beerbt? (taz, Februar 2011)
-
Wer
gehen will, kann gehen. Kurzarbeit und Sendungen
aus der Konserve - der Sender NRW.TV steckt in einer tiefen
Krise. Trotzdem beteuert der Geschäftsführer, den Sender "wird
es weiter geben" (taz, Februar 2011)
-
Poker um die WestLB. Vier Bieter sind noch im
Rennen um den Kauf der angeschlagenen nordrhein-westfälischen
Landesbank. Die Linkspartei in NRW fordert eine Abkehr vom
bisherigen Privatisierungskurs (taz, Januar 2011)
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WestLB wackelt weiter. Fusionieren, verkaufen,
zerschlagen? In dieser Woche suchen Eigentümer und Politiker
nach einer Lösung für die marode nordrhein-westfälische
Landesbank (taz, Januar 2011)
2010
-
Haftstrafe für Telekom-Mitarbeiter. Ehemaliger
Sicherheitschef übernimmt alleinige Verantwortung für
Bespitzelung von Journalisten (taz, Dezember 2010)
-
Ermittlungen im Arcandor-Filz. Wegen Verdacht auf
Untreue und Korruption wird gegen ehemalige Karstadt-Manager
ermittelt. Durchsuchung auch im Büro von Exvorstand Thomas
Middelhoff (taz, Oktober 2010)
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Showdown in der Telekom-Spitzelaffäre. Die Telekom
spähte Aufsichtsräte, Gewerkschafter und Journalisten aus. Nun
beginnt der Prozess (taz, September 2010)
-
WestLB sucht solventen Partner. Die Landesbank
leidet unter der Schuldenkrise im Euroland und kämpft mit einer
Klage in den USA. Immerhin hat sie eine Bad Bank gegründet - und
schreibt Gewinn (taz, August 2010)
-
Klimaschutz vs. Planungssicherheit und Jobs.
Brüssel will Steinkohlesubventionen früher verbieten, als der
deutsche Kompromiss vorsieht (taz, juli 2010)
-
KOMMENTAR:
Geordneter Rückzug (taz, Juli 2010)
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Milliardär kauft Karstadt ein. Der Investor Nicolas
Berggruen will marode Warenhauskette "erneuern" und auf
Einschnitte bei den Mitarbeitern verzichten. Nur hat er ein
Problem: hohe Mieten (taz, Juni 2010)
-
Bieterschlacht um Karstadt. Ver.di plädiert für
Verkauf der Kaufhauskette an Investor Berggruen, doch die besten
Chancen hat wohl ein Konsortium, dem viele der
Karstadt-Immobilien gehören (taz, Juni 2010)
-
Mieten senken oder Gehälter der Mitarbeiter kürzen.
Wohl am Montag entscheidet das Essener Amtsgericht, ob der
Insolvenzplan in Kraft tritt (taz, Mai 2010)
-
Der
obdachlose Milliardär (taz, Mai 2010)
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Karstadt-Beschäftigte bangen. Kurz vor Ablauf der
Bieterfrist für die insolvente Kaufhauskette haben sich mehrere
Investoren gemeldet. Kommunen sind zum Verzicht auf
Gewerbesteuereinnahmen bereit (taz, Mai 2010)
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Datteln will das Kraftwerk retten. Nach dem
rechtskräftigen Urteil gegen das Eon-Projekt soll nun ein neuer
Bebauungsplan her (taz, März 2010)
-
Pfusch in der Grube. Geklaute Stahlbügel,
gefälschte Bauprotokolle: Der Kölner U-Bahn-Skandal weitet sich
aus. Am Samstag muss ein Bauloch geflutet werden (Badische
Zeitung, Februar 2010)
-
"Müllpate vom Niederrhein" steht vor Gericht. Die
Anklage wirft Hellmut Trienekens Untreue und Geldverschiebung in
die Schweiz vor (taz, Februar 2010)
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KOMMENTAR:
Alle
machen mit, keiner ist's gewesen (taz, Februar
2010)
-
Zu
wenig Stahlbügel verbaut. Das Milliardenprojekt der
Nord-Süd-Stadtbahn in Köln hat mit dem Einsturz des Stadtarchivs
zu tun. Vermessungsprotokolle über Stützmaßnahmen an den
Wandabschnitten vermutlich gefälscht (taz, Februar 2010)
-
KOMMENTAR:
Skandal ohne Ende. Über den planmässigen Pfusch
beim Bau der Kölner U-Bahn (taz, Februar 2010)
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Leninisten erringen Teilsieg gegen
die Deutsche Bank. Die MLPD erreicht vor Gericht, dass das
Unternehmen ihre Konten vorerst weiterführt (taz, Januar 2010)
2009
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Fester Glaube an gute Gewinne. Auf
der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga zeigen so viele Firmen wie
noch nie "Halal"-Essen, das islamischen Speiseregeln entspricht
(taz, Oktober 2009)
-
Kantinenchef mit Knopfleiste. Vom
Mittagessen bis zur Urlaubsausrüstung: Eine Messe in Köln zeigt,
was man heute alles aus dem Automaten ziehen kann (NRZ,
September 2009)
-
Briefe fallen ins Sommerloch. Montags keine
Briefe: Um Kosten zu sparen, schränkt die Deutsche Post im Juli
und August ihre Leistungen ein. Zudem sollen Löhne sinken und
Arbeitszeiten steigen (taz, August 2009)
-
Senioren
spüren Lehman-Pleite. Vor allem Ältere haben durch die Pleite
von Lehman Brothers ihr Erspartes verloren - so zeigt eine
Studie. Meistens gibt es aber eine Chance auf Entschädigung
(taz, August 2009)
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Katholikenbanken unterhöhlen Papstdoktrin.
Pax-Bank muss sich für Investments in Waffen und
Verhütungsmittel entschuldigen (taz, August 2009)
-
KOMMENTAR:
Wunderkind unter
Verdacht. Über die Ermittlungen gegen Thomas Middelhoff (taz,
juni 2009)
-
Manager unter Verdacht. Staatsanwaltschaft ermittelt
gegen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff. Er soll von hohen Mieten für
Karstadt profitiert haben. Gehalt des Nachfolgers ist sicher
(taz, Juni 2009)
-
Graue Eminenz der
Insolvenz (taz, Juni 2009)
-
1.100 Unternehmen wollen
Staatshilfen. Die Bundesregierung hat den Wirtschaftsfonds
Deutschland aufgelegt, um Kredite und Bürgschaften zu vergeben.
Die Hilfen für Firmen sind an bestimmte Kriterien geknüpft -
eigentlich (taz, Juni 2009)
-
DIHK zu umweltfeindlich und konservativ: Ich will
hier raus. Chef einer Umweltenergie-Firma will per Klage aus dem
Dachverband der Handelskammern (taz, Mai 2009)
-
Finanzaufsicht warnt vor verfrühter Hoffnung. Bafin-Chef
Sanio hält den Umfang von kommenden Kreditausfällen für nicht
absehbar (taz, Mai 2009)
-
50-Jahres-Tief beim Stahl. Die
Unternehmen der Stahlindustrie leiden unter der Flaute bei den
Auto- und Maschinenbauern. Allein bei ThyssenKrupp geht es akut
um bis zu 2.000 Arbeitsplätze (taz, Mai 2009)
-
Engagement:
überdurchschnittlich. Das Rheinische Zentrum für
Massenentsäuerung von Archiv- und Bibliotheksgut beschäftigt
Behinderte - mit guten Erfahrungen (NRZ, Mai 2009)
-
Wechsel des Gasanbieters
kann Geld sparen. Während die Kunden beim Telefonieren auf
günstige Anbieter schauen, bleiben sie bei Energie ihren
Lieferanten treu (taz, April 2009)
-
Das Ringen um die Jobcenter-Reform
geht weiter. Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister
Karl-Josef Laumann (CDU) sieht die Bundestagsfraktionen in der
Pflicht (taz, März 2009)
-
Groll auf Zumwinkel. Ehemaliger Postchef
soll von Spitzeln in Redaktion gewusst haben und kassierte 20
Millionen Euro Pension (taz, März 2009)
-
Razzia wegen des Schnüffelskandals.
Polizisten durchsuchen Räume von Ex-Telekom-Aufsichtsratschef
Zumwinkel und Ex-Telekom-Vorstandschef Ricke. Sie wollen ihre
Rolle im Spitzelskandal der Telekom klären. Aus Zumwinkels Burg
in Italien nehmen die Ermittler zwei Computer mit (taz, März
2009)
-
Durchsuchung bei Zumwinkel. Wegen
der Bespitzelungsaffäre bei der Telekom ist das italienische
Anwesen des früheren Postchefs Klaus Zumwinkel durchsucht
worden. Das erfuhr die NRZ aus Ermittlerkreisen (NRZ, März
2009)
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Eon forciert Comeback der Atomkraft. Im vergangenen Jahr
hat Deutschlands größter Energiekonzern fast 10 Milliarden Euro
verdient. Eon spürt jedoch die Wirtschaftskrise und senkt seine
Gewinnerwartung für 2010. Vor allem Kohle und Atomkraft sollen
Eons Gewinne sichern (taz, März 2009)
-
Neue Agentur soll Alternativenergien
fördern. Die Organisation Irena wurde am Montag in Bonn
gegründet - ihr Auftrag: die Mitgliedstaaten beim Ausbau
erneuerbarer Energien beraten. Davon könnten vor allem
Entwicklungsländer profitieren. Umweltschützer freut's (taz,
Januar 2009)
-
Statt
Gefängnis Geld und Geständnis. Der Ex-Postchef Klaus
Zumwinkel, der wegen Steuerbetrug angeklagt ist, muss angeblich
nicht ins Gefängnis. Im Gegenzug soll er aussagen und eine hohe
Strafe zahlen. So kam auch ein Immobilienhändler schon einmal um
den Knast herum (taz, Januar 2009)
2008
-
Daimler will Autofahrer ab
2010 elektrisieren. Der Autobauer verspricht, mit dem Konzern
Evonik Batterien für einen "bezahlbaren" Elektrowagen zu
produzieren (taz, Dezember 2008)
-
Spitzelei zieht Kreise.
Staatsanwaltschaft: Telekom verschaffte sich Daten von 60
Personen. Auch Familienangehörige betroffen (taz, November 2008)
-
Post plant
Massenentlassungen in USA. In den USA fährt die Deutsche Post
mit ihrer Tochter DHL riesige Verluste ein. Den meisten ihrer
dort etwa 19.000 Mitarbeiter will sie kündigen, weitere 20.000
Stellen bei Konzernpartnern sind gefährdet. Auch Österreichs
Post will Stellen streichen (taz, November 2008)
-
Gericht enttarnt Scheingewerkschaft.
Laut Urteil ist die Postgewerkschaft GNBZ nicht tariffähig.
Damit bestätigt es einen Verdacht der Gewerkschaft Ver.di: Die
GNBZ sollte den Post-Mindestlohn aushebeln (taz, Oktober
2008)
-
Telekom: "Wir haben verstanden." Nach dem großen
Datenklau bei dem Bonner Konzern: Chef René Obermann verspricht
bessere Standards beim Datenschutz. Für einen Rücktritt sieht er
indes keinen Anlass. Er sagt: "Das würde dem Unternehmen nicht
nutzen" (taz, Oktober 2008)
-
KOMMENTAR:
Versprechen und
Ausflüchte. Kundendaten der Telekom sollen endlich sicher werden
(taz, Oktober 2008)
-
Gas-Kunden bekommen Geld zurück. Die
Prüfung des Bundeskartellamts zeigt Wirkung: Eon und Co wollen
die Verbraucher jetzt um 55 Millionen Euro entlasten. Im
Gegenzug hat das Kartellamt seine Ermittlungen eingestellt (taz,
Oktober 2008)
-
Telekom lässt sich Kundendaten klauen. Wieder mal
ein Skandal beim rosa Riesen: Unbekannte Täter stahlen schon
2006 Informationen über rund 17 Millionen Handynutzer von
T-Mobile, darunter auch Geheimnummern von Promis. Immerhin: Sie
bekommen kostenlos eine neue (taz, Oktober 2008)
-
720
Arbeitsplätze bei Ford in Köln gefährdet. Der Autokonzern
erwägt, die Stellen nach Rumänien zu verlagern. Dort hat das
Unternehmen eine Motorenfabrik mit niedrigeren Löhnen (taz,
Oktober 2008)
-
Bosse jubeln, Gewerkschaften zweifeln. Die
Deutsche Post stimmt dem Einstieg der Deutschen Bank bei der
Postbank zu: Rund 30 Prozent der Anteile werden für 2,8
Milliarden Euro verkauft. Marken und Filialen sollen getrennt
bleiben. Gewerkschaften fürchten langfristig Stellenabbau (taz,
September 2008)
-
Verspekuliert: WestLB muss jetzt
abspecken. Angeschlagene Großbank legt der EU-Kommission
Sanierungsplan vor. Kern: Personalabbau und neue Eigentümer
(taz, August 2008)
-
KOMMENTAR:
Wenn die Stadtverwaltung zockt. Nicht die Deutsche
Bank - die Stadt Hagen handelte fahrlässig (taz, Juli 2008)
-
Stadt
scheitert mit Klage gegen Bank. Hagen erhält wohl kein Geld von
Deutscher Bank wegen Zinswettgeschäften (taz, Juli 2008)
-
Der Boss vom Gewerkschaftsboss (taz, Juli
2008)
-
Mehr Geld für Energienetze. Die garantierten Renditen der
Energiekonzerne für die Strom- und Gasnetze steigen (taz, Juli
2008)
-
Bahn
kämpft um jeden Zug. Die Deutsche Bahn will "mit allen
juristischen Mitteln" gegen den Verlust zahlreicher
Regionallinien in Nordrhein-Westfalen vorgehen. Ein
Schlichtungsversuch hilft nicht (taz, Juni 2008)
-
Der
Auftrag kam von ganz oben. Wer trägt die Verantwortung für den
Telekom-Abhörskandal? Die Beteiligten mauern. Klar scheint nur:
Exvorstandschef Kai Ricke soll die Suche nach undichten Stellen
beauftragt haben. Über die Methoden will er aber nicht
informiert gewesen sein (taz, Juni 2008)
-
Die
Stasi-Telekom. Die Telekom-Affäre setzt den Konzern unter Druck.
Neben Telefonverbindungen sollen Bankdaten von Journalisten und
Aufsichtsräten ausgespäht worden sein. Der Konzern soll sich
auch ehemaliger Stasi-Spione bedient haben (taz, Mai
2008)
-
KOMMENTAR:
Spitzelei kommt nicht teuer. Die Telekom kann
mit ihrem Abhörskandal bislang gut leben (taz, Mai 2008)
-
Illegale
Auskunft. Der Abhörskandal bei der Telekom wird unheimlich.
Medien berichten, bei ihnen seien Informanten des Telefonriesen
eingeschleust worden. Schon unter Ron Sommer sollen Mitarbeiter
beobachtet worden sein. Behörden durchsuchen Zentrale (taz, Mai
2008)
-
Abhörunternehmen belastet Ex-Telekom-Spitze. Das ehemalige
Topmanagement bestreitet die Beteiligung an dem
Bespitzelungsskandal. Journalist erwägt Klage (taz, Mai 2008)
-
Telekom
klärt auf. Im Zuge der Bespitzelungsvorwürfe bei der Telekom
fordern Datenschützer höhere Strafen bei Verstößen (taz, Mai
2008)
-
Auf Hungerlohn-Kreuzfahrt geschickt. 850 Euro für 70
Wochenstunden: Die Bundesagentur für Arbeit soll Arbeitslose
dazu genötigt haben, rumänische Arbeitsverträge zu
unterschreiben. Einer der Betroffenen hat jetzt Anzeige
erstattet, die Staatsanwaltschaft ermittelt (taz, April
2008)
-
NRW lässt Ultimatum an Nokia verstreichen.
Eigentlich sollte der finnische Handyhersteller bis Ende März
Subventionen in Millionenhöhe an Nordrhein-Westfalen
zurückzahlen. Doch der Konzern weigert sich weiterhin - und noch
macht das Land seine Klagedrohung auch nicht wahr (taz, April
2008)
-
Drahtesel kosten künftig mehr. Branchenverband zieht
Bilanz: Der Import von Fahrrädern in die Bundesrepublik boomt.
Die deutsche Produktion sinkt - und alles wird teurer. Die
Konsumenten werden im Durchschnitt 10 Prozent mehr bezahlen
müssen (taz, April 2008)
-
Telekom will noch weiter schrumpfen.
Gewerkschaft Ver.di befürchtet, dass der Konzern bis zu 10.000
weitere Stellen streicht, ohne Alternativen für die
Beschäftigten zu entwickeln. Dabei hat das Bonner Unternehmen
derzeit eigentlich schon genug Probleme (taz, März 2008)
-
Durchwachsener Start für neuen Postchef. Auf
Zumwinkel-Nachfolger Frank Appel wartet bei der Deutschen Post
viel Arbeit. Gleich zu Beginn muss er einen Gewinneinbruch
verkünden: Abschreibungen im US-Geschäft stören die Bilanz.
Zudem steht eine harte Tarifrunde an (taz, März 2008)
-
Henkel
wischt 3.000 Arbeitsplätze weg. Jobabbau trotz Gewinn II: Der
Waschmittelkonzern streicht Stellen bei einem Plus von knapp 1
Milliarde Euro (taz, Februar 2008)
-
Ein Fehler zu viel.
Klaus Zumwinkel tritt als Vorstandsvorsitzender der Post AG
zurück. Angela Merkel und Kurt Beck begrüßen dies (taz, Februar
2008)
-
Bochums schärfste Waffe. Die Staatsanwältin Margit
Lichtinghagen (taz, Februar 2008)
-
Fahnder
rücken im Morgengrauen an. Nach fünfeinhalb Stunden ist der
Einsatz in der Zumwinkel-Villa beendet. Nachbar Harald Schmidt
kommt im Jaguar vorbei (NRZ, Februar 2008)
-
Der
Postmann muss zur Polizei. Der Chef der Post, Klaus Zumwinkel,
soll eine Million Euro Steuern hinterzogen haben. Ermittler
durchsuchen sein Haus, er will weitermachen (taz, Februar 2008)
-
Die Jobstreicher.
Die drittgrößte Landesbank Deutschlands, die WestLB, hat durch
Spekulationen und Immobilienkrise Milliardenrisiken aufgehäuft.
Das Land und die Sparkassen legen nun einen Sanierungsplan vor:
Abbau von 1.500 Jobs und staatliche "Risikoabschirmung" (taz,
Februar 2008)
-
NRW will Subventionen
zurück. Der abwanderungswillige Handyhersteller Nokia soll wegen
nicht eingehaltener Arbeitsplatzzusagen Millionen zurückzahlen.
Konzern reagiert erstaunt (taz, Februar 2008)
-
Ermittlungsverfahren gegen Nokia. Der finnische
Mobilfunkhersteller hat in Bochum jahrelang deutlich weniger
Personal beschäftigt als vereinbart (taz, Februar
2008)
-
Betriebsräte streiten über Nokia. Arbeitnehmervertreter
uneins über Proteste. Standort Bochum mit Rekordgewinn (taz,
Januar 2008)
-
PIN
Group zahlt nun doch Mindestlohn. Fortbestand des
Post-Konkurrenten ist nicht gesichert: Weitere Tochterfirmen
melden noch diese Woche Insolvenz an (taz, Januar 2008)
-
Bochums
Räder stehen still. Autobauer haben die Arbeit niedergelegt, SchülerInnen sind nicht zur Schule gegangen. Ihr Ziel: der
Erhalt des Nokiawerkes (taz, Januar 2008)
-
Keine
Geld-zurück-Garantie bei Nokia. Nordrhein-westfälische
Wirtschaftsministerin Thoben dämpft Hoffnungen: Nokia kann wohl
Subventionen behalten (taz, Januar 2008)
-
IG Metall will Nokia
gerichtlich stoppen. Gewerkschaft will dem finnischen Konzern
untersagen lassen, Aufträge von Bochum nach Rumänien zu
verlagern. Zur Demo in Bochum erwartet Gewerkschaft über 20.000
Teilnehmer. EU-Kommissar Verheugen stellt Subventionen infrage (taz,
Januar 2008)
-
NRW fordert 41 Millionen Euro von Nokia. Wut über
Schließung des Bochumer Nokia-Werks: Landesregierung will Geld
zurück. SPD-Fraktionschef Peter Struck und CSU-Minister Horst
Seehofer wollen Nokia boykottieren. Und die IG Metall droht:
"Bochum wird stillstehen." Nokia bleibt aber hart (taz, Januar
2008)
-
Connecting People. In Bochum könnte der
Werbespruch von Nokia zur Parole eines betriebsübergreifenden
Arbeitskampfs werden (taz, Januar 2008)
-
Nokia streicht in Bochum
2.300 Jobs. Der Handyhersteller will das Werk dichtmachen. Das
Geschäft läuft aber gut. IG Metall: "Bodenlose Sauerei." (taz,
Januar 2008)
2007
-
Lauter
Spaß statt ruhiger Wälder. Der Trend zum Kurzurlaub spült den
Freizeitparks Geld in die Kassen und verärgert die
Umweltschützer. Um Platz für neue spektakuläre Fahrgeschäfte zu
schaffen, will sich das Phantasialand in Brühl vergrößern - in
den Naturpark Rheinland hinein (taz, Dezember 2007)
-
Guter Kumpel
und schlauer Sanierer. Horst Piepenburg ist neuer Vorstandschef
der angeschlagenen Pin-Gruppe. Der Insolvenzrechtler gilt als
erfahrener Sanierer, sein größter Fall war der Anlagenbauer
Babcock Borsig (taz, Dezember 2007)
-
Zulauf für Lokführer-Gewerkschaft. Mitglieder wechseln von
der großen Transnet zur kleinen GDL. Tarifmonopol steht auf dem
Spiel. Gräben tun sich auf (NRZ, Oktober 2007)
-
Diffuses
Bild von Bioprodukten. Bio? Ist super. Aber was ist es genau?
Verbraucher verstehen darunter auch: gesund, tiergerecht und
energiesparend - so eine neue Studie (taz, Oktober 2007)
-
"Das
sind keine dummen Leute." Die Linkspartei hat in NRW ihren
Landesverband gegründet. Getragen wird die neue Partei von
Exsozialdemokraten. Dass die neue Partei politik- und
koalitionsfähig wird, hofft der DGB-Chef in Nordrhein-Westfalen,
Guntram Schneider (taz, Oktober 2007)
-
Der
unveränderliche Linke. Ex-Grüner Rüdiger Sagel hat eine neue
politische Heimat gefunden (taz, Oktober 2007)
-
"Die Telekom handelt
verantwortungslos." Ver.di-Vorstand Lothar Schröder fordert die
Regierung auf, gegen den Abbau von 35.000 Jobs einzuschreiten (taz,
Oktober 2007)
-
Streit über die Post-Mindestlöhne. Neue
Postdienstanbieter wehren sich gegen den zuletzt vereinbarten
Tarifvertrag. Der Arbeitgeberverband Postdienste vertrete nur
die Interessen der Deutschen Post AG (taz, September 2007)
-
Telekom droht noch mehr
Streik. Die Gewerkschaft Ver.di denkt über härteren
Arbeitskampf nach. Hinter dieser Kulisse zeichnet sich aber eine
mögliche Einigung in den kommenden Tagen ab (taz, Juni 2007)
-
Firmen
umgehen Deponierverbote. Entsorgungswirtschaft warnt: Abfälle
landen unbehandelt in ehemaligen Tagebauen (taz, Juni 2007)
-
BenQ-Personal soll für Pleite zahlen. Der
Insolvenzverwalter des bankrotten Handyherstellers BenQ fordert
von ehemaligen Mitarbeitern Geld zurück. Sie sollen bis zu
einem vollen Jahresgehalt erstatten. Sonderzahlungen seien
unrechtmäßig erfolgt. Insgesamt 1,2 Milliarden Euro Schulden (taz,
März 2007)
-
Die Telekom holt den Knüppel. Ungeachtet des
zweiwöchigen Streiks droht der Konzern, Mitarbeiter in
bestehende Tochtergesellschaften zu überführen. Diese zahlen
geringere Löhne. Zustimmung der Gewerkschaft oder der
Betroffenen ist dazu nicht erforderlich. Ver.di:
"Provokation" (taz, März 2007)
-
Härtere Bandagen im
Streik bei der Telekom. Die Gewerkschaft Ver.di weitet den
Arbeitsausstand aus. Die Geschäftsführung sucht Streikbrecher.
Es geht um 50.000 Jobs (taz, Mai 2007)
-
Telekom stimmt ab. Ab Montag
entscheiden die Beschäftigten, ob sie gegen die Auslagerung von
50.000 Jobs streiken (taz, Mai 2007)
-
Die
Leviten gelesen. Bundesweit Warnstreiks. Pfiffe und Buhrufe
unterbrechen die Rede von Vorstandschef René Obermann auf der
Hauptversammlung der Telekom in Köln. Sein Plan, 50.000
Mitarbeiter in billige Service-Gesellschaften auszulagern, macht
die Angestellten wütend (taz, Mai 2007)
-
Grüner Punkt
befürchtet Kollaps. Trittbrettfahrer bedrohen die haushaltsnahe
Sammlung von Verpackungsabfällen (taz, Mai 2007)
-
Bayer setzt auf
Pestizide und Giftmüll. Unmut von Umweltschützern auf der
Hauptversammlung stört glänzende Bayer-Bilanz (taz, April
2007)
-
Rüttgers am
Nebelbuffet. Die Tradition stammt noch aus den
guten sozialdemokratischen Zeiten: Im Vorfeld des Tages der
Arbeit lädt die nordrhein-westfälische Landesregierung zum
Arbeitnehmerempfang. So traf Ministerpräsident Jürgen
Rüttgers am Dienstag Abend in Köln mehrere hundert
Gewerkschafter - einige protestierend draußen, die anderen
applaudierend im Saal (taz nrw, April 2007)
-
Ver.di fordert Mitsprache bei Edeka. Gewerkschaft will
Mitbestimmung beim Lebensmittelkonzern vor Gericht durchsetzen (taz,
April 2007)
-
Angst vor "Brutalo-Konditionen".
Zehntausende Arbeitnehmer blicken unsicher in die Zukunft:
Ungewissheit über den geplanten Personalabbau bei Opel in
Bochum, verhärtete Fronten um Auslagerungspläne bei der
Telekom (taz nrw, April 2007)
-
Der Gewerkschaftspfleger. Als Heinrich von Pierer
Vorstandsvorsitzender von Siemens war, sollen Hunderte von
Millionen an Schmiergeld geflossen sein. Pierer will davon
nichts gewusst haben (Jungle World, April 2007)
-
Musical-Missklänge.
Musik vom Band: Mittels neuer Song-Arrangements und
betriebsbedingter Kündigungen halbiert der Bochumer
Dauerbrenner "Starlight Express" seine
Orchesterbelegschaft (taz nrw, April 2007)
-
Die
Abhängigen.
Seit ihrer Gründung 1974 expandierte die AUB stetig. Längst
wirkt sie nicht mehr nur bei Siemens. Jetzt droht die Geldquelle
zu versiegen (Jungle World, April 2007)
-
Immer
an der Seite der Arbeitgeber. Die AUB setzt sich von den
klassischen Gewerkschaften ab und sucht die Harmonie mit den
Unternehmern (taz, März 2006)
-
Widerstand
gegen Telekom-Umbau wächst.
Betriebsräte verabschieden Resolution gegen Sparpläne,
Gewerkschaft will selbst Streik nicht ausschließen (taz, März
2007)
-
Der
Riese schrumpft.
Der ehemalige Staatsbetrieb lahmt. Deshalb will er bis zu
50.000 Beschäftigte in eine neue Tochtergesellschaft
ausgliedern: zu niedrigeren Löhnen und längeren
Arbeitszeiten als bisher. Die Arbeitnehmer sind wütend,
haben aber wenig Chancen, den Plan zu kippen (taz, März
2007)
-
"Es
geht darum, Arbeitskosten zu senken."
Die Gewerkschaften werden die Ausgliederung schlucken müssen,
vermutet Arbeitsrechtsanwalt Axel Görg (taz, März 2007)
-
"Wir
brauchen eine sensible Regelung."
Die lebendigen Stadtkerne müssen geschützt werden, sagt Kölns
Wirtschaftsdezernent Norbert Walter-Borjans (taz nrw,
Februar 2007)
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Mit
Farbe gegen Ein-Euro-Jobs. Die Wuppertaler
Beschäftigungsgesellschaft GESA und ihr Geschäftsführer
bekamen ungebetenen Besuch von militanten Protestierern.
Jetzt ermittelt der Staatsschutz (taz nrw, Januar 2007)
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Prima
Klima bei VW.
Die Personalpolitik von Peter Hartz galt zu Recht als
originell. Nur kommen die pikantesten Details in seinem
Prozess nicht zur Sprache (Jungle World, Januar 2007)
-
Kuchen
und Kontakte. Der gestern verstorbene Rudolf
August Oetker baute seine Bielefelder Backstube zum
Nahrungsmittelimperium aus (taz nrw, Januar 2007)
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"Grüner
Punkt" zieht vor Gericht. Duales System
Deutschland wehrt sich gegen Gerüchte, dass der Vorstand
beim Verkauf an Finanzinvestor KKR "persönliche
Profitinteressen" verfolgt hat. Mit novellierter
Verpackungsverordnung soll massiver Missbrauch gestoppt
werden (taz, Januar 2007)
2006
-
B-Klasse-Freispruch.
Das spektakulärste deutsche Wirtschaftsverfahren soll gegen
hohe Geldauflagen beendet werden. Darauf haben sich
Verteidigung und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf geeinigt.
Allein Deutsche-Bank-Chef Ackermann muss dafür 3,2
Millionen Euro zahlen (taz, November 2006)
-
Ein
Ausstand ohne Aufstand. An den Warnstreiks bei
der Bahn beteiligten sich 1.700 Mitarbeiter. Pendler
erfuhren dies aber nur am Rande (taz, September 2006)
-
Expansion
mit Abfindung. Das Verlagshaus M. DuMont
Schauberg will wieder in seine gut gefüllte Kriegskasse
greifen: Der nächste Coup steht offenbar kurz bevor. Ebenso
wie ein Stellenabbau am Kölner Stammsitz (taz nrw,
September 2006) -
Allianz-Mitarbeiter
protestieren in Köln.
Allein in der Domstadt verlieren bis zu 1.800 Menschen ihren
Job, bundesweit sind 7.500 Stellen bedroht. Dabei galten die
Arbeitsplätze bei "Mutter Allianz" jahrzehntelang
als absolut sicher. Bürgermeisterin solidarisiert sich mit
den Angestellten (taz, Juni 2006) -
Keine
Allianz fürs Leben.
Deutschlands größter Versicherer will Nordrhein-Westfalen
aufgeben. Rund 1.800 Arbeitsplätze in Köln, Aachen und
Dortmund sind bedroht. Landesregierung will Gespräche führen
(taz nrw, Juni 2006) -
FRISCHER
WIND IM DGB-VORSTAND:
Eine
mit Überzeugungen.
Annelie Buntenbach, ehemalige Grünen-Politikerin, ließ
sich in ihren friedenspolitischen Grundsätzen nicht beirren
(Freitag, Mai 2006) -
Proteste
ziehen auf. Im öffentlichen Dienst stehen die Zeichen in
NRW auf Streik. Der Kommunale Arbeitgeberverband will die
40-Stunden-Woche. Bei Ver.di laufen bereits die
Vorbereitungen für den Arbeitskampf (taz nrw, Februar
2006) -
KOMMENTAR:
Die 18-Minuten-Terrine (taz nrw, Februar
2006) -
KOMMENTAR:
Die Verlockungen der Grauzone.
Eon:
Der Gesetzgeber muss festlegen, wo Korruption anfängt (taz,
Januar 2006) -
Teures
Gas und vergnügliche Reisen. Kölner Staatsanwälte
ermitteln gegen Kommunalpolitiker, weil sie sich von ihren
Gaslieferanten Eon oder Thyssengas zu Reisen einladen
ließen. Die regionalen Versorger sollten möglichst auch
Journalisten mitnehmen, damit die positiv berichten (taz,
Januar 2006) -
KOMMENTAR:
Eine
kleine Kulturrevolution.
Eine Grüne könnte zur DGB-Modernisierung beitragen (taz,
Januar 2006) -
Grüne
folgt Roter.
Annelie Buntenbach soll Ursula Engelen-Kefer als
DGB-Vizechefin beerben. Entscheidung kommende Woche (taz,
Januar 2006) -
Linke
begrünt DGB.
Die frühere grüne Bundestagsabgeordnete Annelie Buntenbach
könnte in die Gewerkschaftsspitze aufrücken (taz nrw,
Januar 2006)
2005
-
"Eine
machtversessene Verantwortungslosigkeit."
Der linke Gewerkschaftskritiker Peter Grottian nennt die
Einigung im öffentlichen Dienst einen Skandal. Denn sie
schafft keine Arbeitsplätze (taz, Februar 2005)
-
HBB-Fahrer
wieder am Steuer.
Nach
mehr als einem Jahr endet der Streik der Leverkusener
Busfahrer mit einem Kompromiss. Gewerkschaft und Unternehmen
einigen sich auf einen Haustarifvertrag (taz köln, Februar
2005)
-
IHK:
Gute Konjunktur, keine Arbeitsplätze.
Der
Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer belegt:
Die Unternehmen der Region Köln schätzen ihre Aussichten
so gut ein wie seit zwei Jahren nicht mehr. Trotzdem will
ein Drittel der Firmen demnächst Stellen abbauen (taz köln,
Februar 2005)
2004
-
Schwarze Zukunft.
Institut RWI lehnt Neubau einer
Zeche bei Hamm ab. Hohe Kohlepreise seien nicht von Dauer.
Rot-Grün denkt nach (taz, September 2004)
-
Die
uneinsichtigen Sechs.
Das Gericht übte zwar heftige
Kritik an den Angeklagten, zur Verurteilung reichte es
aber nicht. Richterin wehrte sich gegen
"Stammtischexperten" (taz, Juli 2004)
-
KOMMENTAR:
Mannesmann-Freispruch: Gier ist nicht strafbar
(taz, Juli
2004)
-
Vodafone-Milliardencoup
empört Politik.
Telefonkonzern will Spekulationsverluste
auf Allgemeinheit abwälzen. Finanzbehörden droht
25-Milliarden-Verlust (taz, Juni 2004)
-
Zeche
Walsum macht Ende 2008 dicht.
Nach
der rot-grünen Einigung zum Abbau der Kohlesubventionen
soll das Duisburger Bergwerk früher geschlossen werden
als bisher geplant. Jahrelange Proteste gegen Umweltschäden
zeigen Wirkung. Gewerkschaft: "Verbohrte Haltung der
Grünen" (taz, Mai 2004)
-
KOMMENTAR:
Dinosaurier
bedroht Rheinanwohner.
Ruhrkohle:
Gewerkschaft kann den Abwehrkampf nicht gewinnen (taz, Mai
2004)
-
Rosige Farben
statt Schwarzmalerei.
Das Dosenpfand ist offenbar doch
nicht das Ende der deutschen Wirtschaft:
Verpackungsverwerter Duales System Deutschland stellt
Sammelbilanz 2003 vor. Die Sammelmenge sank zwar, die
Einnahmeausfälle konnten aber kompensiert werden (taz,
Mai 2004)
-
Große Feier nach der Krise.
Vor 100 Jahren wurde
der Kölner Versicherungskonzern Gerling gegründet. Der
stand vor kurzem knapp vor der Pleite. Davon redet heute
keiner mehr - auch nicht von Robert Gerling junior (taz
köln, Mai 2004)
-
"Sorglos
gegenüber Risiken aller Art."
Weltweit finanziert
die WestLB Projekte im Bergbau, Ölpipelines und
Staudämme. Laut einer aktuellen Studie fördert sie so
Umweltzerstörung, die Verletzung von Menschenrechten
sowie Korruption - und sie verspielt damit öffentliches
Kapital (taz, April 2004)
-
Geld siegt immer.
Mannesmann-Prozess droht das
Aus. Gericht sieht keine Belege für Untreue der
Angeklagten. Millionenprämien unzulässig, aber nicht
strafbar. Staatsanwaltschaft hält jedoch an Anklage fest
(taz, April 2004)
-
Mannesmänner kräftig
entlastet. Vorläufiges Resümee im Prozess gegen
Ackermann & Co: Untreue der Angeklagten ist derzeit
nicht nachweisbar, meint die Richterin. Rolle der
Gewerkschafter zwielichtig. Am Wochenende werden sie aber
gegen "Kasino-Kapitalismus" demonstrieren (taz,
April 2004)
-
"Bewerber oft grottenschlecht."
Kölner Betriebe bilden zu wenig aus, trotzdem will die
Kölner Industrie- und Handelskammer (IHK) keine
Ausbildungsplatzabgabe. DGB appelliert an IHK, ihre
ordoliberale Ideologie wegzupacken (taz köln, März 2004)
-
KOMMENTAR:
Persönliches Zureden hilft nichts
(taz köln, März 2004)
-
Kein Pardon
für Ackermann & Co.
Richterin stellt klar: Es wird
nach derzeitigem Stand kein vorzeitiges Ende im
Mannesmann-Prozess geben. Neuer Vorwurf gegen
Ex-Konzernchef Esser (taz, März 2004)
-
Das Gericht
übernimmt.
Stellen Sie sich vor, Sie werden arbeitslos
und kassieren 30 Millionen Euro. Feindliche Übernahmen
machen es möglich. Eine wird nun im Mannesmann-Prozess
behandelt (Jungle World, Februar 2004)
-
Millionenschwer
und ungerührt .
Deutsche-Bank-Chef Ackermann verteidigt
Millionenprämien für Mannesmann-Manager. SPD:
"unglaubliche Arroganz". Scharfe Kritik von
katholischem Sozialethiker Hengsbach (taz, Januar 2004)
-
Die
Bosse beteuern ihre Unschuld.
Tag 2 im Mannesmann-Prozess:
Gewerkschaftsmann Zwickel verteidigt sich gegen Vorwürfe
der Anklage: "Ich war nie käuflich." Bankchef
Ackermann spricht von "vernünftiger
unternehmerischer Entscheidung". Und Ex-Chef Esser
ist "beleidigt" (taz, Januar 2004)
-
Justitia gegen
geballte Managergewalt.
Richterin Brigitte Koppenhöfer
hat es im Mannesmann-Prozess nicht einfach. Topverteidiger
suchen ihre Schwächen (taz, Januar 2004)
-
Wirtschafts-Eliten lächeln vor Gericht.
Seit gestern
müssen sich der Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann und
fünf weitere Angeklagte im bisher spektakulärsten
deutschen Wirtschaftsprozess verantworten. Sie sollen bei
der Übernahme von Mannesmann Millionen veruntreut haben
taz, Januar 2004)
2003
-
Bye-bye,
Saunders.
Nach Milliardenverlusten durch Boxclever-Deal
entledigt sich die WestLB nun doch ihrer schillerndsten
Bankerin (taz, Dezember 2003)
-
Der
Stahlkoloss ThyssenKrupp ächzt gewaltig.
Der
Düsseldorfer Konzern kauft sich für viel Geld aus einem
Geschäft mit Iran heraus - den Amerikanern zuliebe (taz,
August 2003)
-
RWE
im Clinch mit den Gemeinden.
Weil
sich die Kommunen wehren, stocken die Pläne des neuen
RWE-Chefs, Harry Roels, den Stromriesen umzubauen. Seine
Bilanz ist überhaupt ambivalent: Noch 22 Milliarden Euro
Schulden, mehr als 1.000 Jobs weg. Jetzt fürchtet er das
Dosenpfand (taz, August 2003)
-
Die
USA setzen RWE unter Druck.
Weil
der Essener Stromriese Öl- und Gasvorkommen in Libyen
erschließen will, droht ihm ein Konflikt mit den USA. Für
seine Amerika-Geschäfte sind das keine guten Aussichten.
Dabei machen auch US-Firmen Geld im
"Schurkenstaat" - über Umwege (taz, August 2003)
-
Gewählte
Worte für Desaster. Verlustreiche
Auslandsgeschäfte bescheren der WestLB auch in diesem Jahr
rote Zahlen (taz, August 2003)
-
Falscher
Brennstoff am falschen Ort.
Der
Streit um ein hocheffizientes Gaskraftwerk bei Köln hat nun
auch die Bundesregierung erreicht: Wirtschaftsminister und
Kohlelobbyist Wolfgang Clement (SPD) spielt offenbar auf
Zeit, um den Bau für den Betreiber unrentabel zu machen (taz,
August 2003)
-
Neue
Bilanzrisiken bei der WestLB aufgetaucht.
Wertberichtigungen
ohne Ende: Auch für Risiken bei US-Flugzeug-Leasingfirma
traf die Bank keine Vorsorge (taz, Juli 2003)
-
WestLB-Chef
stolpert über Milliardenverlust.
Nach
riskanten Geschäften und einer Sonderprüfung der
Finanzaufsicht muss Vorstandschef Jürgen Sengera gehen (taz,
Juni 2003)
2002
-
Steinkohle
zurück unter Tage.
Nach
Grünen und FDP geht nun auch die CDU auf Distanz zu
weiteren Subventionen des Steinkohleabbaus nach 2010. Auch
Steinbrück hält sich alle Optionen offen (taz köln,
Dezember 2002)
-
Sommers
Abschied.
Nach
stundenlangem Gezerre beendet der Telekom-Chef alle
Spekulationen: Ron Sommer tritt von seinem Amt zurück (taz,
Juli 2002)
-
Hallo Partner,
danke schön.
Für ein paar Zugeständnisse wollen die
Gewerkschaften im Wahlkampf auf Kritik an der rot-grünen
Bundesregierung verzichten (Jungle World, April 2002)
2001
-
Gewerkschafter
in Erklärungsnot.
Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen
IG-Metall-Chef Klaus Zwickel. Als Aufsichtsrat von
Mannesmann war er daran beteiligt, dem Vorstand möglicherweise
illegale Millionen-Prämien gezahlt zu haben. Heute
Hauptversammlung (taz, August 2001)
-
Sparkassen,
Ade.
Die
öffentlichen Banken in Deutschland bereiten sich auf ihre
Privatisierung vor, nachdem die Abschaffung der staatlichen
Garantien beschlossen ist (taz, Juli 2001)
-
Revolutionäre
Zellen aus Köln-Porz? In
Köln steht die erste Fabrik der Welt, in der
alkalische Brennstoffzellen industriell gefertigt
werden. Kein Wunder: Die Technik wird von der
NRW-Landesregierung offensiv gefördert. Nicholas
M. Abson, Chef der Brennstoffzellenfirma ZeTek
Power, will Weltmarktführer werden. Und in zwei
Jahren schwarze Zahlen schreiben. BUND-Sprecher
Klaus Traube dämpft den Optimismus: "Da
wird viel geklappert." (taz köln, März
2001)
-
Brennstoffzellen
in Köln. Die
weltgrößte Brennstoffzellenfabrik wurde gestern
in Köln eröffnet. Trotz rosiger Prognosen wird
sich der Verlust der Firma ZeTek in diesem Jahr
verdreifachen (taz, März 2001)
2000
-
Der
Standort-Schwabe. Zum
neuen Jahr übernimmt der Maschinenbau-Manager
Michael Rogowski den Posten an der Spitze des BDI
(Jungle World, Dezember 2000)
-
Holtzbrinck
will nicht ins Erotik-Geschäft. Der
Düsseldorfer Verlagsriese wähnt sich mit dem
"Handelsblatt" im ewigen Aufwind und
präsentiert seine Wirtschaftszeitung als
glasklaren Sieger im Wettbewerb mit dem Neuling
"Financial Times Deutschland" (taz,
April 2000)
1999
-
Jeder
rettet, was er retten kann. Das
Baumaterial bleibt erst mal da: Auf
Holzmann-Baustellen wie dem Kölner
Wallraf-Richartz-Museum herrscht grimmiges
Schweigen (taz,
November 1999)
-
Pfiffe
aus der zweiten Reihe.
In
Köln mobilisierte ein breites Spektrum gegen den
Weltwirtschaftsgipfel (Jungle World, Juni 1999)
-
"Viel
zu wenig für einen Neuanfang".
Teilnehmer des 'Alternativen Weltwirtschaftsgipfels'
kritisieren die Schuldenerlaß-Beschlüsse der G7-Staaten
und auch die 'Erlaßjahr 2000-Kampagne' (taz ruhr,
Juni 1999)
-
Schluß
mit lustig.
Indische Bäuerinnen und Bauern demonstrierten in Köln
gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen (taz ruhr,
Juni 1999)
1998
-
Grünes
Licht für rote Zahlen.
Expo-Chefin Breuel bekommt die Lizenz zum
Schuldenmachen (Jungle World, November 1998)
-
Nicht
für ein Butterbrot. Ein
Portrait der Expo 2000- und Ex-Treuhandchefin
Birgit Breuel (Jungle World, September 1998)
-
Expo
light.
Finanzdesaster in Hannover (Jungle World,
September 1998)
-
Eine
saubere Gewerkschaft. Die
Kölner Bahnreiniger streikten sieben Wochen lang
für höhere Löhne (Jungle World, Juli 1998)
-
Nubbel
der Nation.
Faul, versoffen, ausgelassen - billig, willig,
niemals krank. Auf der Suche nach der
Arbeitslosenbewegung (Jungle World, Februar 1998)
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