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2013
-
KOMMENTAR:
Ende eines PR-Gags. Hannelore Kraft hat die
NRW-Integrationsstaatssekretärin zurecht entlassen. Der Fall
Kaykin zeugt vom fragwürdigen Umgang der SPD mit der Integration
(taz, September 2013)
-
Flucht
und Vertrauen. Yücel Özdemir, Korrespondent von
Evrensel, lebt seit 20 Jahren in Deutschland (M - Menschen
Machen Medien, August 2013)
-
Sarrazin kostet die SPD Stimmen. Etliche
türkischstämmige Deutsche könnten bei den kommenden
Bundestagswahlen nicht mehr die Sozialdemokraten wählen, sondern
die Union (taz, August 2013)
-
Schlagstockeinsatz am Kölner Airport. Am Flughafen
Köln-Bonn soll ein Deutschtürke von Beamten der Bundespolizei
blutig und bewusstlos geschlagen worden sein. Die Behörde
widerspricht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt (taz, August
2013)
-
Uni
zeigt Studentin an. Eine muslimische Studentin
beschädigt ein Ausstellungs-Exponat – offenbar aus Hass auf
Israel. Jetzt muss sie sich wegen Sachbeschädigung verantworten
(taz, Juli 2013)
-
KOMMENTAR:
Feige Universität. Die kleine
Graphic-Novel-Ausstellung nicht wieder zeigen zu wollen, ist ein
skandalöser Akt der Selbstzensur. Er bedient antimuslimische
Reflexe (taz, Juli 2013)
-
Bildersturm in Essen. Attacke gegen Comics war
antiisraelisch motiviert (Jüdische Allgemeine, Juli 2013)
-
„Die Türkei ist stolz auf dich!“
Zehntausende
Anhänger des türkischen Premiers Erdogan demonstrieren in
Düsseldorf für die Politik seiner Regierung (taz, Juli 2013)
-
KOMMENTAR:
Instrumentalisierte Migranten. Der Rückhalt für den
türkischen Premier ist enorm (taz, Juli 2013)
-
Deutsch-amerikanische Freundschaft. Merkels
Europakurs ist ihnen zu deutsch-nationalistisch. Bei Heather und
Michael Bergfeld in Erftstadt (taz, Juli 2013)
-
Die
zerschnittenen Blutspuren. Während einer
Ausstellung über Graphic Novels hängt eine muslimische Studentin
zwei Exponate ab – eins zerstört sie sogar. Ihr Motiv scheint
antiisraelisch zu sein (taz, Juli 2013)
-
Taksim ist auf dem Heumarkt. In Köln fand die
bisher größte Demonstration in Deutschland gegen die türkische
Regierung unter Recep Tayyip Erdoğan statt (Jungle World, Juni
2013)
-
Eine Wunde, die nicht verheilen kann. Der Anschlag
auf die türkische Familie Genç hinterließ eine unheilbare Wunde,
sagt die grüne Politikerin Sylvia Löhrmann. Rassismus gebe es
noch heute (taz, Mai 2013)
-
Abschiebung in ein fremdes Land. Emine Harb ist vor
23 Jahren aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Jetzt soll
die 53-Jährige in ihr Geburtsland Türkei abgeschoben werden -
obwohl sie kein Türkisch spricht (taz, Mai 2013)
2012
-
Anerkennung? Keine Chance. Bundesinnenminister
Friedrich sieht einen "zunehmenden Asylmissbrauch". Die Zahlen
klingen weniger dramatisch: Rund 1.900 Asylsuchende hat die
Millionenstadt Köln dieses Jahr aufgenommen - 400 mehr als 2010.
Hier bleiben werden die wenigsten (taz, Oktober 2012)
-
Das Islam-Experiment. Als erstes Bundesland führt
Nordrhein-Westfalen bekenntnisorientierten Islamunterricht ein.
Noch gibt es weder Lehrplan noch qualifiziertes Personal,
trotzdem spricht Schulministerin Löhrmann von einem "Signal"
(taz, August 2012)
-
Muslime fordern Beschneidungsgesetz.
Migrantenorganisationen und Muslimverbände hoffen nach einem
Urteil, das die Beschneidung von Jungen für strafbar erachtet,
auf den Gesetzgeber - und erwägen in Karlsruhe zu klagen (taz,
April 2012)
-
Endspurt beim Kölner Moschee-Bau. Nach heftigem
Streit präsentieren Bauherr und Architekt der Kölner Moschee
eine Einigung. Nun soll schon im Sommer der zentrale Teil des
Baus eingeweiht werden, Architekt Böhm wird als Bauleiter
abgelöst. Vermittelt hatte Exoberbürgermeister Schramma (taz,
März 2012)
-
Die
Stille auf dem Platz. In Köln kommen nur wenige
(taz, Februar 2012)
2011
-
Köln
denkt, Ankara lenkt. Entwickelt sich die
Riesenmoschee am Rhein zu einem Monument gescheiterter
Integration? Der Eklat in Köln hat zu einer neuen Debatte über
die Rolle des Verbandes Ditib geführt – auch unter Muslimen
(Christ & Welt, November 2011)
-
Auch Juden im Visier? Behörden prüfen, ob die "NSU"
in Anschläge auf jüdische Einrichtungen verwickelt war (Jüdische
Allgemeine, November 2011)
-
Ungelöste Fälle werden neu aufgerollt. Hinweise auf
weitere Anschläge der Thüringer Terroristen (taz, November 2011)
-
Bombenanschlag steht vor Aufklärung. Mitglieder des
"Nationalsozialistischen Untergrunds" sind offenbar die Urheber
des Kölner Nagelbombenanschlags 2004. Eine ebenfalls nicht
geklärte Bluttat von Düsseldorf wird untersucht (taz, November
2011)
-
KOMMENTAR:
Köln oder
Ankara? (taz, November 2011)
-
Vier Moscheekuppelschalen bilden ein Kreuz. Im
Streit um den Moscheebau zu Köln wehrt sich der Architekt. Grund
der Kostensteigerungen seien mehrmalige Umplanungen seitens der
Ditib: Sie befürchtete christliche Symbolik im Kuppelbau (taz,
November 2011)
-
Bauunternehmer sieht bei Ditib Willkür walten. Im
Moscheebaustreit zu Köln unterstützt der Rohbauer den
gekündigten Architekten Böhm (taz, November 2011)
-
Kölner Moscheestreit eskaliert. Die Politik
reagiert irritiert auf den neuen, schroffen Kurs des wichtigsten
Islamdachverbands Ditib. Längst geht es um mehr als einen Zoff
über einen Moscheebau (taz, Oktober 2011)
-
Moschee droht Ruine zu werden. Der islamische
Dachverband Ditib kündigt dem Architekten für den Bau der
Zentralmoschee in Köln. Die Folge könnte ein jahrelanger
Rechtsstreit sein (taz, Oktober 2011)
-
Burkaverbot macht Schule. Nach dem hessischen
Vorbild will auch Niedersachsen die Burka aus dem öffentlichen
Dienst verbannen. Wo liegen die Grenzen eines staatlichen
Verbots? (taz, Februar 2011)
2010
-
"Integrationspolitik von unten."
Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider
(SPD) wirft der Union Stammtischparolen vor - und ist selbst
gegen eine Zuwanderung per Punktesystem (taz, Oktober 2010)
-
"Aygül Özkan steht mitten in der CDU." Der
CDU-Politiker Bülent Arslan ist zwar gegen ein Kruzifixverbot,
nimmt seine Parteifreundin aber vor parteiinternen Kritikern in
Schutz (taz, April 2010)
-
Migranten lehren Migranten besser.
Menschen mit türkischen Wurzeln gibt es in Deutschland viele.
Man findet sie als Schüler - oder als Reinigungskräfte. Als
Lehrer jedoch selten. Nur ein Prozent aller Pädagogen hat
Migrationshintergrund (taz, Februar 2010)
2009
-
Hilfe für Zwangsverheiratete. Wer im Ausland zur Ehe
gezwungen wird, hat nur wenig Zeit, wieder nach Deutschland
zurückzukehren. Nordrhein-Westfalen will dies jetzt ändern (taz,
juni 2009)
-
Integrationsräten droht das Aus. Eine Novelle der
Gemeindeordnung gefährdet kommunale Migrantenvertretungen in NRW
(taz, Mai 2009)
-
Schwarz-Gelb
streitet über Islamkunde. Gleichbehandlung oder Kotau? Die
NRW-Landesregierung ist uneins darüber, ob die muslimischen
Verbände bei der Besetzung des Münsteraner Lehrstuhls mitreden
dürfen (taz, Januar 2009)
2008
-
Minarette am Rhein. Der Bau der
Moschee in Köln kann nun beginnen - so hat es der Rat der Stadt
nach langer Diskussion entschieden. Endet damit auch der Streit
über das islamische Gotteshaus? (taz, August 2008)
-
Großmoschee in
Köln wird beschlossen. Am Donnerstag wird das Stadtparlament in
der Rheinmetropole mehrheitlich für den Bau einer großen Moschee
stimmen - auch der CDU-Bürgermeister ist dafür. Die
Rechtspopulisten mobilisieren unterdes den letzten Widerstand
(taz, August 2008)
-
Mit deutschem Pass zum
Abitur. Der erste Integrationsbericht aus Nordrhein-Westfalen
zeigt, dass eingebürgerte Deutsche häufiger die Hochschulreife
schaffen als ihre Mitbürger. Generell sind Zuwanderer nach wie
vor benachteiligt (taz, August 2008)
-
Der
Abgeschobene. Hinter den Kulissen gab es seit Jahren Verärgerung
über Faruk Sen, nun drohte ein peinlicher
Kündigungsschutzprozess. Aber es gibt eine elegante Lösung für
den umstrittenen Direktor des Essener Zentrums für
Türkeistudien: Er wird nicht rausgeschmissen - und muss trotzdem
gehen (taz, Juli 2008)
-
Zu flott
weggejagt. Kritik an der Abberufung des Direktors des Essener
Zentrums für Türkeistudien, Faruk Sen, verstärkt sich (taz, Juli
2008)
-
Liberaler Beutereflex. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sah sich
schon als Sieger über Faruk Sen, den umstrittenen Direktor des
Zentrums für Türkeistudien. Zu früh gefreut: Nun geht es den
Gegnern Sens an den Kragen (taz, Juli 2008)
-
"Ich habe nur eine Zunge." Faruk
Sen will sein Amt als Leiter des Zentrums für Türkeistudien
nicht ohne weiteres aufgeben. Er fordert eine "tragfähige
Lösung" - und droht mit rechtlichen Schritten (taz, Juli
2008)
-
Faruk Sen kämpft. Die Belegschaft des Zentrums für
Türkeistudien hat indes einen Betriebsrat gewählt - und gibt
sich neutral (taz, Juli 2008)
-
KOMMENTAR:
Worte der Besonnenheit. Der Zentralrat der Juden
stellt sich hinter Faruk Sen (taz, Juli 2008)
-
Das
Schloss ist ausgetauscht. Faruk Sen wird offenbar nicht Chef des
Zentrums für Türkeistudien bleiben (taz, Juni 2008)
-
"Falsches
Geschichtsbild." Umstrittener Vergleich Türken-Juden – Konflikt
um Chef des Zentrums für Türkeistudien in Essen (St. Galler
Tagblatt, Juni 2008)
-
Faruk Sen droht der Rauswurf. Der Direktor
des Zentrums für Türkeistudien soll nach einem Juden-Vergleich
entlassen werden (taz, Juni 2008)
-
Professor mit historischen
Fehlstellen (taz, Juni 2008)
-
Auf der armen
Seite. Veteranentreffen in Köln: Bei der Veranstaltung "68 à la
Turka" erzählten Exaktivisten von 1968 in der Türkei (taz, Juni
2008)
-
Das
große Palaver. Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) hat zum dritten
Mal getagt und erste Binsenweisheiten vorgelegt (Jungle World,
März 2008)
-
Erdogan
fordert zum Deutsch lernen auf. Sie kommen aus Holland und
Belgien und feiern ihn wie einen Popstar: den türkischen
Ministerpräsidenten Erdogan. Er ruft dazu auf, Deutsch zu lernen
- ohne sich zu assimilieren (taz, Februar 2008)
2007
-
Türkische Mütter schweigen zum
Sex. Geschlechtsverkehr, Verhütung, Regelblutung: Nur 16 Prozent
der türkischstämmigen Mädchen werden von der Mutter aufgeklärt.
Eine Studie ergibt: Die Unwissenheit über Sexualität unter
Einwanderern ist groß, und sie lassen sich kaum beraten (taz,
Dezember 2007)
-
"Ökumene
der Unseligen." Drei Islamkritiker halten Hof. Muslime werden
nicht gehört (taz, Dezember 2007)
-
In Essen sitzen keine Trinker.
Zentrum für Türkeistudien wehrt sich gegen
Verschwendungsvorwürfe: Rechnungshof hatte nicht alle nötigen
Belege (taz, November 2007)
-
Türkei-Institut empört über
Völlereivorwurf. Fördergelder versoffen? Zentrum für
Türkeistudien will Anklage des NRW-Rechnungshofs am Montag
entkräften (taz, November 2007)
-
Drei Halbmonde im Klassenzimmer.
Seit den Angriffen auf Kurden in den vergangen Wochen sind die
nationalistischen und faschistischen Tendenzen unter
türkischstämmigen Jugendlichen ins Blickfeld geraten. Doch
Lehrer beklagen schon seit längerem den aggressiver werdenden
Nationalismus unter ihren Schülern (Jungle World, November
2007)
-
"Der
nette Muslim von nebenan."
Bekir Alboga ist neuer Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime. Die Idee von Wallraffs Lesung der "Satanischen Verse" in einer Moschee unterstützte er vergeblich. (taz, September 2007)
-
Integrationskurse für Imame. Auch wenn sie nicht dauerhaft
in Deutschland bleiben, sollen muslimische Vorbeter an
Integrationskursen teilnehmen - damit sie den Gläubigen ein
gutes Vorbild sind (taz, September 2007)
-
Abstraktes Minarett für Köln-Ehrenfeld. Der türkische
Religionsverband Ditib hält an den vorgesehenen Höhen für die
geplante Moschee in Köln-Ehrenfeld fest. Damit erteilte er den
Forderungen der CDU eine Abfuhr. Die Minarette sollen aber
"filigraner, offener und abstrakter" aussehen (taz,
August 2007)
-
Phantom
gesucht. Duisburger Polizei erstellt Fahndungsbild von einem der
Mafia-Killer. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur (taz,
August 2007)
-
Sechs
Italiener in Duisburg erschossen.
In der Nähe des Hauptbahnhofs werden sechs junge Männer nach
einer Geburtstagsfeier kaltblütig ermordet. Nach Angaben aus
Rom soll es sich um eine Auseinandersetzung zwischen zwei
rivalisierenden Mafiaclans handeln (taz, August 2007)
-
Moscheestreit:
Kölner CDU kippt um. Der geplante Neubau soll unauffälliger werden,
fordern die Christdemokraten - und beschädigen damit ihren
Oberbürgermeister politisch (taz, August 2007)
-
Klischee einer Moschee. Besonders die Christen bevorzugten
den Entwurf einer Moschee mit Minaretten. Türkische Architekten
wollten gar keine Türme (taz, Juni 2007)
-
Deutsche im
Guerillakrieg gegen den Iran. Ableger der türkisch-kurdischen
Terrororganisation PKK soll Nachwuchs in Deutschland
rekrutieren. Chef der Guerillagruppe, die vom Nordirak aus
kämpft, lebt in Köln. Verfassungsschutz und
Bundesnachrichtendienst schauen angeblich tatenlos zu (taz, Juni
2007)
-
Moschee
klein gemacht. Repräsentative Umfrage in Köln bietet
Interpretationsbedarf: Mehrheit generell für oder im konkreten
gegen Moscheebau? DGB-Chef wirft größter Lokalzeitung
"Stimmungsmache" vor (taz nrw, Juni 2007)
-
Antifa-Clowns spotten über rechte
Pappnasen. In Köln demonstrieren 200 Rechtsextremisten gegen
den Bau einer Moschee, zwei Gegendemos mobilisieren rund 1.600
Teilnehmer. Ein linker Stadtrat wird bei einem Gerangel an einer
Absperrung vorläufig festgenommen (taz nrw, Juni 2007)
-
Moschee mobilisiert
Köln. Die rechtsextremistische "Bürgerbewegung pro
Köln" ruft zur Großdemonstration gegen die geplante
Moschee. Gewerkschaften und Anwohner planen Gegendemo (taz nrw,
Juni 2007)
-
Der
ungläubige Minister. Gebetsmühlenhaft weist Schäuble (CDU) alle Proteste gegen die Flüchtlingspolitik ab. Dann berichtet
ein junge Mann von der Realität. Die ist selbst für den
Minister unfassbar (taz, Juni 2007)
-
Heikle Nähe zu falschen
Freunden. Die Ablehnung der geplanten Großmoschee in Köln war
nicht seine erste islamkritische Intervention. Der Kölner
Publizist Ralph Giordano erklärte schon in seiner im März
erschienenen Autobiographie, der Alte Kontinent habe sich
"mit der Existenz großer muslimischer Massen ein
Kuckucksei ins Nest gelegt". Stationen einer Polemik (taz
nrw, Juni 2007)
-
Der spannungsgeladene Dialog.
Bei einem Podium zur Religionsfreiheit werfen Muslime der
evangelischen Kirche Abgrenzung vor. Bischof Huber fordert mehr
Selbstkritik von muslimischen Verbänden (taz, Juni 2007)
-
KOMMENTAR:
Profane
Parkplatzprobleme.
Im Kölner Moschee-Streit geht es vor allem um rationale Sorgen
(taz, März 2007)
-
Gezielte
Provokation.
Morddrohungen, Tumulte bei Anhörungen, Provokationen durch
Rechtspopulisten - im Streit über den Bau einer Moschee in Köln
ist den Gegnern jedes Mittel recht. Nur die Anwohner haben kein
Interesse an einer ideologischen Diskussion über den Islam (taz,
März 2007)
-
Schramma
verteidigt Großmoschee.
Der Kölner Oberbürgermeister diskutiert mit aufgebrachten Bürgern
über die geplante Moschee. Rechte von "Pro Köln"
versuchen die Stimmung aufzuheizen - und zeigen Moschee-Kritiker
Ralph Giordano wegen Beleidigung an (taz nrw, Mai 2007)
2006
-
24 Monate Atempause.
Bleiberecht statt Duldung: Die Koalition ist sich einig,
langjährig hier lebenden Ausländern eine Perspektive zu geben (taz, November 2006)
-
Eine
Köpenickiade. Koalitionsstreit ums Bleiberecht (Jungle World,
November 2006)
-
Ab heute:
barhäuptig in den Schuldienst. Muslimische Lehrerin in Düsseldorf kommt
ohne Kopftuch zum Dienst. Kollegium wollte gegen Verbot rebellieren
(taz, August 2006)
-
Schöner integrieren mit
Erdogan. Zur Vorbereitung des Integrationsgipfels hat die
Bundesregierung auch die Union Europäisch Türkischer
Demokraten eingeladen. Die Organisation gilt als
verlängerter Arm des türkischen moderat-islamistischen
Regierungschefs Erdogan (taz, Juni 2006)
-
Suche nach Verbündeten für Kölner Moschee.
Türkisch-Islamische Union erhält auf Tagung zur
Integration Zuspruch für Bau eines Gotteshauses, den
Anwohner und eine rechtsradikale Vereinigung bekämpfen.
Weihbischof: "Muslime haben das Recht, eine Moschee
zu errichten" (taz, Juni 2006)
-
"Mehrsprachige
sind oft toleranter." Interview mit der Kölner
Professorin Claudia Maria Riehl (taz nrw, Mai 2006)
-
"Nicht
mehr als eine handverlesene Gruppe." Zu wenige
Nicht-Deutsche können und wollen zur Polizei gehen,
bedauert Polizeigewerkschaftler Frank Richter (taz nrw,
April 2006)
-
Faschistische
"Wölfe" kapern Unterricht. Ein Türkischlehrer
aus Köln ruft um Hilfe. Türkisch-nationalistisch
eingestellte Schüler provozieren im Unterricht mit
antisemitischen Fragen. Die Lehrergewerkschaft berichtet
von ähnlichen Fällen: Lehrer werden bedroht und
angegriffen (taz, April 2006)
-
Forum will Rücksicht.
Islamforum NRW fordert tolerante Schulen und Sexualkunde
ohne Nacktfotos. "Ängste bedenken" (taz nrw,
März 2006)
-
Sonderbericht
vom Rande der Gesellschaft. Das deutsche Bildungswesen
wird von den Vereinten Nationen durchleuchtet. Am
Wochenende besuchte der UN-Sonderbeauftragte Vernor Muñoz
Villalobos das Rheinland und ein "vorbildliches"
Roma-Schulprojekt in Köln (taz nrw, Februar 2006)
-
Migranten sollen deutsche Patrioten
werden. Das in NRW ansässige Deutsch-Türkische Forum
debattiert über neue Ansätze in der Integrationspolitik.
Den Zuwanderern fehle es an einer "emotionalen
Bindung zu Deutschland", meint der Chef der
CDU-Vereinigung (taz nrw, Februar 2006)
-
Muslime
gemeinsam gegen Gewalt. In einem bislang einzigartigen
Schulterschluss zeigen sich die Verbände bestürzt über
die Eskalation des Karikaturenstreits. Gleichzeitig warnen
sie vor einer Stigmatisierung von Muslimen und verurteilen
den umstrittenen Einbürgerungstest (taz, Februar 2006)
-
Muslim-Test
hat immer weniger Freunde. Baden-Württembergs
Ministerpräsident Oettinger rudert sanft zurück.
Verfassungsrechtler haben Bedenken (taz, Januar 2006)
2005
-
Annahme
verweigert.
Die
Düsseldorfer Friedensaktivistin Barbara Gladysch will nicht
mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden (taz nrw,
Dezember 2005)
-
Die "Zeit" kommt
nach NRW.
Die türkische Tageszeitung Zaman will ihre
Berichterstattung an Rhein und Ruhr ausweiten. Eigene
Wochen- oder Monatsausgabe des gemäßigt-islamischen
Blattes in der Planung (taz nrw, Dezember 2005)
-
KOMMENTAR:
Integration braucht Anerkennung.
Bundesverwaltungsgericht
ebnet Weg für Islamunterricht (taz, Februar 2005)
2004
-
Lang ersehntes
Zeichen.
Die demokratisch orientierten Muslime melden sich
in Köln zu Wort. Endlich, finden vor allem deutsche
Teilnehmer (taz, November 2004)
-
Die Straße
ruft.
Muslime demonstrieren für Toleranz. Und viele
Politiker begleiten am Sonntag die Kölner Demo (taz,
November 2004)
-
Muslime gegen
Terror.
Großdemo geplant: Türkische Muslime beklagen
Extremismusverdacht. Organisationen uneins (taz, November
2004)
-
Keine Strafe
für Zivilcourage am "Tag der Menschenrechte".
Mit der Einstellung des Verfahrens endet vor dem Kölner
Amtsgericht der Prozess gegen fünf Aktivisten aus dem
Umfeld der Initiative "kein mensch ist illegal".
Sie hatten im Dezember 2002 gegen die Unterbringung von
Flüchtlingen auf einem Wohncontainerschiff im Deutzer
Hafen protestiert (taz köln, November 2004)
-
Den großen
Bahnhof gab's nur für einen.
Vor 40 Jahren traf der
Portugiese Armando Rodrigues de Sá im Bahnhof Köln-Deutz
ein. Die deutschen Medien feierten ihn am 10. September
1964 als "einmillionsten Gastarbeiter". Köln
war bis zum Anwerbestopp 1973 zentraler Umsteigebahnhof
für ArbeitsmigrantInnen aus Spanien und Portugal (taz
köln, September 2004)
-
Harsche Worte
am Kap.
Zwischen Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck und
dem Vorsitzenden Elias Bierdel eskaliert der Streit um die
Art und Weise der Rettungsaktion (taz, Juli 2004)
-
Bei Cap Anamur fliegen die Fetzen.
Heftige Auseinandersetzung zwischen Gründer Rupert
Neudeck und dem heutigen Vorsitzenden Elias Bierdel (taz,
Juli 2004)
-
Die
Multikulti-Meile rückt zusammen.
Drei Wochen nach dem
Kölner Bombenanschlag hat die Polizei noch immer keinen
Hinweis auf Täter und Motiv. Anwohner und Ladenbesitzer
versuchen, sich mit der Ungewissheit zu arrangieren. Ein
großes Straßenfest soll zeigen: Das Leben geht weiter (taz,
Juni 2004)
-
Mahner machen
Mülheimern Mut.
Der türkische Botschafter bezeichnet bei
seinem Besuch in der Mülheimer Keupstraße den
Nagelbombenanschlag als "terroristische Tat".
Kölner Initiativen halten eine Mahnwache ab (taz köln,
Juni 2004)
-
Solidarität
mit Mülheimer Anschlagsopfern.
Kölner Initiativen
gedenken heute in der Keupstraße der Opfer des
Nagelbombenanschlags von letzter Woche. Die
Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen vom
mutmaßlichen Bombenleger hat noch keine heiße Spur
gebracht (taz köln, Juni 2004)
-
Anschlag mit
"Billigbombe"
(taz
köln, Juni 2004)
-
Laufende
Fahndung.
Nach
dem Kölner Bombenanschlag hat die Polizei eine erste Spur
(taz köln, Juni 2004)
-
"Ermittlung
gegen unbekannt."
Das
Bombenattentat in Köln-Mülheim hinterlässt 22
Verletzte, entsetzte AnwohnerInnen und eine rätselnde
Polizei. Bisher noch keine Hinweise auf das Motiv (taz,
Juni 2004)
-
Großes
Rätseln um die Täter.
Auf
der Keupstraße macht sich nach dem Anschlag vom Mittwoch
Ratlosigkeit breit. Warum jemand eine solche Tat verüben
sollte, können sich die Anwohner nicht erklären. Kölner
Polizei ermittelt noch (taz köln, Juni 2004)
-
Kein Kopftuch
auf der Richterbank.
Der Kölner Richterrat sieht durch
eine muslimische Referendarin, die auf ihrem Kopftuch
besteht, die Neutralität des Gerichts gefährdet. Seine
Empfehlung ist aber nicht bindend (taz köln, Mai 2004)
-
Abzocke
im Namen Allahs.
Tausende gläubige Muslime wollten
islamisch-korrekt bei der Yimpas-Holding Geld anlegen.
Dabei verloren viele türkischstämmige Kölner ihre
Ersparnisse. An wen und warum zeigt eine WDR-Doku (taz
köln, Mai 2004)
-
Domstadt kann von der Türkei lernen.
Kölns Regierungspräsident Roters will den bilingualen
deutsch-türkischen Unterricht ausbauen. Pilot-Projekt
"Koala" wird auch vom türkischen Generalkonsul
unterstützt (taz köln, Mai 2004)
-
Gesetzlose
Grüne.
Kaum haben sie die Gespräche über das
Zuwanderungsgesetz abgesagt, wollen die Grünen wieder
verhandeln (Jungle World, Mai 2004)
-
Nicht
nur gegen die Kälte.
Über
3.000 Musliminnen und Muslime demonstrieren am Kölner Dom für
das Recht von Frauen islamischen Glaubens, jederzeit
Kopftuch zu tragen. Dies sei keineswegs "Symbol der
Unterdrückung" (taz köln, Januar 2004)
-
KOMMENTAR:
Kein
Symbol für Emanzipation
(taz
köln, Januar 2004)
2003
-
KOMMENTAR:
Höchste Zeit für Richtungswechsel
(taz
köln, Dezember 2003)
-
KOMMENTAR:
Perverse Logik (taz köln, Dezember 2003)
-
"Solingen
ist meine Heimat".
Zehn Jahre nachdem beim
Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç in Solingen
fünf Menschen umkamen, sind die ersten Täter wieder
frei. Sie sind zurückgekehrt, jederzeit kann die Familie
ihnen begegnen. Von Gençs kommt kein aggressives Wort (taz,
Mai 2003)
2002
-
Aktivisten
hängen sich rein.
Aktivisten hängen sich rein Das
umstrittene "Flüchtlingsschiff" ist in Köln
angekommen. Und wurde mit Protest empfangen:
Menschenrechtler blockierten den Anlegeplatz. In
Düsseldorf spitzt sich die Situation für Roma zu (taz
köln, Dezember 2002)
-
"Vorlage
für Neonazis."
Der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge
(52) über die Folgen von Raus Unterschrift und die
Zuwanderung im Wahlkampf (taz, Juni 2002)
-
Stoiber
steuert nicht.
Wenn
es gegen Ausländer und um den Wahlsieg geht, stimmt die
Union sogar gegen die eigenen Konzepte (Jungle World, März
2002)
-
Asylverfahren mit
Penisbeschau.
Sachbearbeiter der
Trierer Ausländerbehörde hat bei einem Exsowjetbürger
geprüft, ob er beschnitten ist. Dadurch sollten Religion
und Nationalität des Asylbewerbers geklärt werden.
Kritik von Pro Asyl und der Ausländerbeauftragten Beck (taz,
Februar 2002)
2001
-
"Haltlose
Vorwürfe."
Christoph
Meertens, Vorsitzender der „Iranischen Flüchtlingskinderhilfe“,
zur Razzia gegen seinen Verein (taz köln, Dezember 2001)
-
Schlag
am Morgen.
Hilfsverein
für iranische Flüchtlingskinder durchsucht. Verdacht:
Sozialhilfe für politische Zwecke verwendet (taz, Dezember
2001)
-
Rot-Grün
hält dicht.
Die Union empört sich über Schilys neues
Einwanderungsgesetz. Warum eigentlich? (Jungle World,
November 2001)
-
Kommentar:
Christen
endlich wie Muslime behandeln (taz köln, November 2001)
-
Schulen
ohne Koran.
Vorerst gibt es keinen Islamunterricht in NRW. Gericht:
Die Antragsteller Zentralrat der Muslime und Islamrat sind
keine Religionsgemeinschaften (taz, November 2001)
-
Wer
Deutscher ist, darf bleiben.
Auch mit dem "Sicherheitspaket II" zur Terrorprävention
der Bundesregierung können islamistische Extremisten
nicht generell ausgewiesen werden (taz, November 2001)
-
"Jetzt
kommt es auf die Gerichte an."
Anna
Büllesbach, Asylexpertin vom UNHCR, bewertet Schilys
Zuwanderungsvorschläge vorsichtig positiv (taz, Oktober
2001)
-
Auf
Bewährung frei.
Höhere Strafen im Prozess um Anschlag auf Synagoge, aber
Sozialprognose bewahrt einen Täter vor Gefängnis (taz,
Oktober 2001)
-
Willkommen
in Köln-Kalk.
Flüchtlinge
sollen auf dem Gelände der ehemaligen Chemischen Fabrik
Kalk konzentriert werden. Stadt will für Flüchtlingsabschreckung
Millionen springen lassen. SPD, Grüne und PDS
protestieren (taz köln, Oktober 2001)
-
Die
Bronx am Rhein.
Köln will für Flüchtlinge so unattraktiv wie möglich
werden und sie deshalb am Stadtrand kasernieren (Jungle
World, September 2001)
-
Ein
Zerrbild namens "Kölner Bronx".
Köln-Porz:
Die NRW-Landesregierung plant hier eine forensische
Klinik, die Stadt will außerdem 600 Flüchtlinge
kasernieren. Zur Protestdemo riefen neben Lokalgrößen
von SPD und FDP auch Rechte auf - und haben trotz fragwürdiger
Parolen Erfolg (taz, August 2001)
-
Hier
spielt die Volksmusik.
Im Protest gegen Flüchtlingsheim marschieren CDU, FDP und
SPD in Porz einträchtig mit der rechten "Bürgerbewegung
pro Köln". Deren Vorsitzende dankt den
"Alt-Parteien" für die Demo-Anmeldung (taz
köln,
August 2001)
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Heimathirsche
machen mobil.
Mit einer "Großdemonstration" wollen Bürgervereine
in Köln-Porz gegen die Unterbringung von Flüchtlingen vor
ihrer Haustür protestieren. Die Stadtverwaltung will mit
einem "Beratungs- und Hilfsangebot" die Unerwünschten
reduzieren - per "Dringlichkeitsentscheidung" (taz
köln,
August 2001)
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Ghetto
statt Integration.
Kasernenhaltung in Köln-Porz für 600 Flüchtlinge geplant (taz
köln, August 2001)
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Beamte
bei Diskriminierungen besonders eifrig.
Neue
Studie: Migranten fühlen sich vor allem in staatlichen Behörden
oft schlecht behandelt. Auch deutscher Pass schützt nicht vor
Diskriminierung (taz, Juli 2001)
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Deutsch
im Sonderangebot.
NRW-Innenminister Behrens präsentiert Eckpunkte zur
Zuwanderung. Für Deutschkurse keine Strafmaßnahmen geplant.
Parteienkonsens nach niederländischem Vorbild rückt immer näher
(taz, Mai 2001)
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Kölner
Gen-Test gegen Rassismus.
Gefälschter Aufruf mit Stadtwappen verunsicherte
Bevölkerung. Anonyme Absender melden sich bei
der taz köln und erklären ihren
"Aprilscherz" als Entlarvung
rassistischer Kontrollen (taz köln, April 2001)
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Brandanschlag
auf Bewährung.
Wegen
des Anschlages auf die Düsseldorfer Synagoge wurde Belal
T. zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ein zu mildes
Urteil? Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Berufung
eingelegt (taz köln, März 2001)
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Mildes
Urteil.
Beim Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf seien
akute Emotionen im Spiel gewesen, befand das Gericht (taz,
März 2001)
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Prozess
gegen Brandstifter beginnt.
Wenige Monate nachdem in Düsseldorf Brandflaschen gegen
die Synagoge flogen, stehen die beiden mutmaßlichen Täter
vor Gericht. Nur ein Verhandlungstag wurde angesetzt. Ein
rechtsradikaler Hintergrund bei der Tat scheint
ausgeschlossen (taz, März 2001)
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Und
plötzlich bist du Terrorist.
Schon als politischer Flüchtling anerkannt, soll
Haydar Siginak jetzt doch abgeschoben werden. Und
auf den Menschrechtler Akin Birdal wartet das
Gericht, wenn er in die Türkei zurückkehrt (taz köln, Februar 2001)
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Gericht
macht Grüne froh.
Politikerinnen Lütkes und Müller siegen gegen
"Focus" im Streit um Iranhilfe-Verein
(taz, Januar 2001)
2000
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Streit
um Calhans ärztliches Gutachten.
Expertisen sollen helfen, den abgeschobenen
Friedenspreisträger Hüseyin Calhan wieder
zurückzubringen (taz, Dezember 2000)
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No
Hell Below Us.
Anschlag auf Düsseldorfer Synagoge als Racheakt
gegen Staat Israel: Zwei Geständige verhaftet.
Zentralratspräsident Spiegel nicht erleichtert
(taz, Dezember 2000)
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Gefängnis
nach Abschiebung.
Mehmet Kilic nach Abschiebung in Türkei von
Polizei misshandelt. Kritik der Grünen an
Flüchtlingspolitik (taz, November 2000)
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KOMMENTAR:
Aufruf
zur Unanständigkeit
(taz köln, November 2000)
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Friedenspreisträger
fliegt raus.
Proteste konnten NRW-Innenminister nicht
umstimmen: Der Kurde Hüseyin Calhan, Sprecher
des Wanderkirchenasyls, wurde gestern in die
Türkei abgeschoben (taz, November 2000)
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Freiflug
wohin?
Aachener Friedenspreisträger vor der
Abschiebung. Grass kritisiert barbarische
Behördenpraxis in NRW (taz, Oktober 2000)
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Kommentar:
Zum
Alltag zurückgekehrt
(taz, September 2000)
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Rassismus
im Amt.
Drei betrunkene Polizisten verprügeln in Köln
tunesischen Taxifahrer, weil der nicht fünf
Leute auf einmal mitnehmen will. Sofortige
Suspendierung (taz, September 2000)
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Schutzengel
auf dem Flughafen.
Aktion gegen Kindersextourismus angelaufen
(Aachener Nachrichten, September 2000)
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Volksmudschaheddin
als Wahlkampfthema in Köln.
Kurz vor der OB-Wahl streiten SPD und Grüne
über "Iranische
Flüchtlingskinderhilfe". Grüne Müller und
Lütkes ziehen sich aus Vereinsvorstand zurück
(taz, August 2000)
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"Wir
sind ganz normal erzogen worden."
Wurden iranische Flüchtlingskinder von Kölner
Verein indoktriniert und misshandelt? Jetzt
melden sich die Betroffenen zu Wort (taz köln,
August 2000)
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"Unterstellungen
entbehren jeder Grundlage." Die
schleswig-holsteinische Justizministerin Anne
Lütkes zu den Vorwürfen gegen die Iranische
Flüchtlingskinderhilfe Köln (taz köln, Juli
2000)
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Schwere
Vorwürfe.
Staatsanwaltschaft überprüft die "Iranische
Flüchtlingskinderhilfe" zweier grüner
Politikerinnen (taz, Juli 2000)
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"Wie
die Festnahme flüchtiger Terroristen." Zum
ersten Mal hat die Polizei ein Kirchenasyl im
Bereich der Rheinischen Landeskirche gewaltsam
beendet. Ralph Giordano protestiert (taz köln,
Juli 2000)
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Asyl
auf Abruf. Der
Kampf um das wirtschaftsfreundlichste
Einwanderungsgesetz hat begonnen: Kommende Woche
verknüpft der Bundesrat die Green-Card-Debatte
mit der Einschränkung des Grundrechts auf Asyl
(Jungle World, Juli 2000)
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"Bedenkliche
Ignoranz". Die
Roma-Familie Zumberov lebt seit 1988 in Duisburg.
Jetzt soll sie abgeschoben werden, weil sie wider
Willen zwei Jahre in der Heimat war (taz, April
2000)
1999
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Menschenliebe
darf nicht bestraft werden.
Norbert Römisch gab bosnischen Flüchtlingen
eine Garantieerklärung. Als er deren Unterhalt
nicht mehr tragen konnte, verklagte ihn das
Sozialamt. Das Gericht urteilte mild (taz,
November 1999)
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Islamische
Traditionen auf Deutsch.
Duisburger
Modellversuch: Um keine Schwierigkeiten mit
islamistischen Gruppen zu bekommen, wird
Islamkunde als eigenständiges Fach angeboten -
auf Deutsch (taz, November 1999)
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Ein
Bericht für alle Fälle. In
seinem neuen Lagebericht entdeckt das Auswärtige
Amt keinen Anlass für ein generelles
Abschiebeverbot in die Türkei, sondern nur
tragische Einzelschicksale (Jungle World,
Oktober 1999)
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Verhaften
statt prüfen.
Kurdischem Flüchtling aus dem Wanderkirchenasyl
droht Abschiebung (taz ruhr,
Oktober 1999)
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Viel
Druck im Kessel.
Die
PKK bleibt den deutschen Strafverfolgern auch
ohne Krawalle der Feind Nummer eins (Jungle
World, Juli 1999)
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Illegal
und ehrenwert.
Hartnäckig blockiert das Auswärtige Amt die
Aufnahme von Kriegsdienstverweigerern und
Deserteuren aus Kriegsgebieten (Jungle World,
Juli 1999)
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"Die
Grünen sind nicht mehr unsere Freunde."
Hungerstreikende Flüchtlinge aus grünem Büro
geräumt (ak - analyse & kritik,
Juli 1999)
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"Die
Grünen sind nicht mehr unsere Freunde".
Seit
acht Jahren lebt Viraj Mendis aus Sri Lanka in
der BRD. Doch Asyl bekommt der 43jährige nicht.
Auch nicht bei den Kölner Grünen, die ihn und
13 weitere Mitglieder der "Karawane für die
Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen"
aus ihrem Büro räumen ließen (taz ruhr, Juni
1999)
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Und
tschüß ... Die
Kölner Grünen entledigen sich ungebetener
ausländischer Gäste, wie es sich für eine
"Menschenrechtspartei" gehört: Sie
lassen von der Polizei räumen (taz ruhr,
Juni 1999)
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Flüchtlinge:
Hungern nach Gerechtigkeit.
Mindestens bis zum Weltwirtschaftsgipfel ist das
Kölner Büro der Grünen besetzt (taz ruhr,
Juni 1999)
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Gerichte
vom anderen Stern?
Interview
mit Siegfried Martsch, MdL NRW, Bündnis 90 / Die
Grünen (taz ruhr, März 1999)
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Wanderkirchenasyl:
Perspektive Einzelfallprüfung.
(Jungle World, Februar 1999)
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Flucht
in die Kirche (taz, Januar 1999)
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Kirchenasyl:
NRW-Grüne in der Zwickmühle.
Seit über einer Woche ist das Landesbüro der
Grünen von kurdischen Flüchtlingen besetzt
(taz, Januar 1999)
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Kein
Mensch ist legal.
Auch nach einem Jahr
"Wanderkirchenasyl" verweigert die
NRW-Landesregierung eine Gruppenlösung für
kurdische Flüchtlinge (Jungle World, Januar
1999)
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Grüne:
Besetztes Asyl.
Kurdische Flüchtlinge halten die grüne
Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf besetzt, um
gegen die Abschiebungspolitik der
NRW-Landesregierung zu protestieren (taz ruhr,
Januar 1999)
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Ein
Türke auf dem Hellweg.
Dem
21jährigen Bochumer Bertan Aygün droht die
Abschiebung (Jungle World, Januar 1999)
1998
1997
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