2013
2012
-
"Rückkehr des Untoten." In NRW gilt
Ex-Ministerpräsident Peer Steinbrück noch immer als
Grünenfresser. Von einer Ampel mit der FDP wollen die Grünen
schon gar nichts wissen (taz, Oktober 2012)
-
Auf der fetten Weide. Die SPD glaubt nicht an einen
Sieg bei den nächsten Bundestagswahlen, sonst hätte sie nicht
Peer Steinbrück zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht (Jungle
World, Oktober 2012)
-
SPD-Mann mit „neuem Stil“. Rund zwei Jahre nach der
Loveparade-Katastrophe von Duisburg bekommt die Stadt einen
neuen OB. Der kommt von der SPD, ist kommunikativ – und farblos
(taz, Juli 2012)
-
Der
Sound hat sich verändert. Die rot-grünen
Koalitionsverhandlungen gehen in die Verlängerung. Viele
Streitpunkte sind noch offen, der finanzielle Spielraum für die
Regierung ist eng (taz, Juni 2012)
-
KOMMENTAR:
Hinter den
Kulissen knirscht es (taz, Juni 2012)
-
Das entscheidende Prozent. Die Piraten neu im
Landtag, die FDP wieder. Wenn auch noch die Linke einzieht, wird
es eng für Rot-Grün (taz, Mai 2012)
-
Der
selbstverliebte Herr Röttgen. Norbert Röttgen tritt
im TV-Duell gegen Hannelore Kraft auf wie ein unangenehmer
Klassenstreber. Das reicht nicht im inhaltlichen Schlagabtausch
mit Kraft, die souveräner wirkt (taz, Mai 2012)
-
Ein
mächtiges Tandem. Das Duo Kraft-Löhrmann hat
bewiesen: In Deutschland kann eine Minderheitsregierung
funktionieren. Dafür winkt Rot-Grün nun der Wahlsieg (der
Freitag, März 2012)
-
Regierung profitiert vom Umsturz. Die rot-grüne
Minderheitsregierung platzt, weil die FDP dem Etat nicht
zustimmt. Neuwahl dürfte Rot-Grün stärken. FDP und Linken droht
das Aus (taz, März 2012)
2011
-
PORTRÄT:
Er liebt es diplomatisch (taz, September
2011)
-
Troika der Verlierer. In der SPD formiert sich ein
neues Führungstrio. Die besten Aussichten, zum Kanzlerkandidaten
gewählt zu werden, hat derzeit Peer Steinbrück (Jungle World,
August 2011)
-
Rot-Grün kippt die Schule für Alle. Schulkonsens in
Nordrhein-Westfalen: SPD, Grüne und CDU erfinden eine weitere
Schulform. Gegliedertes System kommt in die Verfassung (taz,
Juli 2011)
-
Stabil mit Schrammen: Kraft zieht Jahresbilanz. Zum
Jubiläum steht Rot-Grün einigermaßen erfolgreich da. Doch ist
nicht alles Gold, was glänzt (taz, Juli 2011)
-
Rot-Grün in NRW verliert Nimbus der Unbesiegbarkeit.
Das Parlament stimmt den rot-grünen Plänen, die WestLB zu einer
Sparkasse zu schrumpfen, erst im zweiten Anlauf zu. Die
Minderheitsregierung steckt damit die erste Niederlage ein. Von
Neuwahlen will sie aber nichts wissen. Sie seien "Quatsch" (taz,
Juli 2011)
-
Schlappe für rot-grüne Bankenpläne. In NRW droht
der Umbauplan der Regierung für die marode Landesbank zu
scheitern (taz, Juli 2011)
-
Erst der Auftrag, dann die Spende.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger vermittelte einem
Rechtsanwalt lukrative Aufträge. Kurz danach trudelten Spenden
der Sozietät bei der SPD Duisburg ein. Nur ein Zufall? (taz,
Juni 2011)
-
Spende wird für Innenminister zur Bürde. Hat
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger als Duisburger
SPD-Chef einem Parteifreund Aufträge zugeschanzt? Die Opposition
meint ja und fordert bereits den Rücktritt (taz, Mai 2011)
-
KOMMENTAR:
Ein ganz falsches Signal (taz, Mai 2011)
-
Steinbrück will Kanzler werden. Der ehemalige
Finanzminister Peer Steinbrück bringt sich als Kanzlerkandidat
der SPD ins Gespräch. Generalsekretärin Andrea Nahles ist
empört. Parteirechte freut sich (taz, Mai 2011)
-
NRW-SPD rudert zurück. SPD-Fraktionschef Norbert
Römer will doch keine vorgezogenen Neuwahlen angekündigt haben.
Die Opposition freut die Debatte (taz, März 2011)
-
Viele Wege führen zu Rot-Grün. Ministerpräsidentin
Kraft spielt auf Zeit. Denn die Haushaltsschlappe vor dem
Verfassungsgericht könnte SPD und Grünen zu einer Mehrheit
verhelfen (taz, Januar 2011)
2010
-
Rot-Grün bringt Haushalt durch. In
Nordrhein-Westfalen wollen CDU und FDP gegen den jetzt
beschlossenen Etat klagen. Die Fraktion der Linken war weder für
noch gegen den Nachtragshaushalt (taz, Dezember 2010)
-
Kraftmeierei in Düsseldorf. Die
Linkspartei droht, den Haushaltsentwurf der rot-grünen
Minderheitsregierung abzulehnen. Die Grünen halten dagegen
und drohen mit Neuwahlen (taz, November 2010)
-
"Integrationspolitik von unten."
Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider
(SPD) wirft der Union Stammtischparolen vor - und ist selbst
gegen eine Zuwanderung per Punktesystem (taz, Oktober 2010)
-
Fast ein Fehlstart für rot-grüne Minderheitsregierung.
SPD und Grüne kabbeln sich mit der Linken - ausgerechnet beim
Thema Studiengebühren (taz, Juli 2010)
-
Krafts Quotenkabinett. Sechs Männer, sechs Frauen -
stolz präsentiert Hannelore Kraft ihre "paritätisch besetzte"
Regierung. Drei der Ressorts bekommen die Grünen (taz, Juli
2010)
-
KOMMENTAR:
Und
nun zu den Inhalten (taz, Juli 2010)
-
Blütenträume im Bundestag. SPD und Grüne versuchen,
die Linkspartei strategisch in die Enge zu treiben. Das zeigte
nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auch die Wahl des
Bundespräsidenten. Die Freunde eines rot-rot-grünen Bündnisses
scheinen an Boden verloren zu haben (Jungle World, Juli 2010)
-
Linke gibt Rot-Grün eine Chance. Überraschend
deutlich unterstützt der Parteitag der Linken den
Regierungswechsel in Düsseldorf (taz, Juli 2010)
-
Kinder, Kommunen, Kohlendioxid. Der
Koalitionsvertrag liest sich weithin so, als gehe es um die
Rückabwicklung von Schwarz-Gelb - nur nicht ganz beim
Klimaschutz (taz, Juli 2010)
-
Rolle rückwärts. SPD und Grüne wollen nun doch eine
Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen bilden und geraten
damit in Abhängigkeit von der Linkspartei. CDU und FDP kündigen
eine Fundamentalopposition an (Jungle World, Juni 2010)
-
Regieren: schwierig, aber nicht unmöglich. Die
Ausgangslage für Hannelore Kraft (SPD) ist besser als seinerzeit
in Hessen für Andrea Ypsilanti (taz, juni 2010)
-
CDU
ärgert sich schwarz. Kraft mache sich zur Geisel
der Linkspartei, wirft Ministerpräsident Rüttgers der SPD-Chefin
vor. SPD und Grüne wollen möglichst rasch ein Regierungsprogramm
erarbeiten (taz, Juni 2010)
-
Die
Knackpunkte. Minderheitsregierung in NRW: Was kann
sie durchsetzen? Was macht die Linkspartei mit? (taz, Juni 2010)
-
Ein
Land im Wartestand. Warum Hannelore Kraft nicht in
die Staatskanzlei will, Jürgen Rüttgers den Übervater gibt und
die Grünen und die Linkspartei in der Opposition bleiben werden.
Vier Fragen - vier Antworten (taz, Juni 2010)
-
SPD setzt aufs Zermürben. Die Grünen
wollen schnellstmöglich eine rot-grüne Minderheitsregierung.
Doch die SPD scheut das Risiko und will den Politikwechsel
aus dem Parlament heraus betreiben (taz, Juni 2010)
-
Hessische Verhältnisse in Düsseldorf.
Die Koalitions-Absage der SPD enttäuscht CDU, Grüne und
Linke. Grüne fordern Minderheitsregierung (taz, Juni 2010)
-
Beständiges Werben um die Ampelkoalition. SPD und
Grüne bemühen sich weiterhin darum, die FDP ins Boot zu holen.
Doch die bleibt stur (taz, Mai 2010)
-
Sozialdemokraten setzen auf große Koalition.
SPD-Chefin Kraft lädt CDU zu Gesprächen ein. Ministerpräsident
Rüttgers sagt umgehend und gut gelaunt zu (taz, Mai 2010)
-
Rot-Grün zieht Schlussstrich in NRW. Sondierung mit
der Linken gescheitert. Keine Chance mehr für
Regierungsbeteiligung der Grünen (taz, Mai 2010)
-
Woran Rot-Rot-Grün wirklich scheiterte. Fünf
Stunden verhandelten SPD und Grüne mit der Linken über eine
Koalition in Nordrhein-Westfalen - bis Rot-Grün der Kragen
platzte. Grund dafür waren vor allem drei Punkte (taz, Mai 2010)
-
Zwischen Skepsis und Hoffnung. SPD und Grüne
sprechen am Donnerstag erstmals mit der Linkspartei über die
Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung. Bei den Linken
herrscht Misstrauen (taz, Mai 2010)
-
Neue Chance für Rot-Rot-Grün. Die FDP sagt
Sondierungen mit SPD und Grünen endgültig ab. Die Linke nimmt
die Einladung an und stellt Bedingungen: Sie fordert etwa den
Ausschluss von Sozialabbau (taz, Mai 2010)
-
Die neue Führungs-Kraft. SPD-Spitzenkandidatin
Kraft jubelt: "Die SPD ist wieder da." Doch Gewinner dieser Wahl
sind die Grünen (taz, Mai 2010)
-
"Jeder drückt sich rum." Bildung und Arbeit waren
die großen Themen der WDR-Fernsehdebatte am Mittwochabend. Die
Runde aller Spitzenkandidaten war deutlich lebhafter als das
TV-Duell (taz, April 2010)
-
Keiner geht k.o.. Bei ihrem TV-Duell mit Jürgen
Rüttgers ist die SPD-Frontfrau Hannelore Kraft zwar die
angriffslustigere Person. Doch insgesamt bleibt die Debatte
erstaunlich moderat (taz, April 2010)
-
Kein Vulkanausbruch am Rhein. In der Kölner
Vulkanhalle versuchen sich Hannelore Kraft (SPD) und Jürgen
Rüttgers (CDU) in einer TV-Debatte. Dabei zeigt sich Kraft
angriffslustig, ihr Kontrahent angespannt (taz, April 2010)
-
Zwei Farben Rau. In Nordrhein-Westfalen regieren
seit fast 45 Jahren eine rechte Sozialdemokratie und der Filz.
Eine kleine Geschichte von Johannes Rau bis Jürgen Rüttgers, die
zwangsläufig über Bodo Hombach führt und zu der auch ein
Medienkonzern und ein Nachrichtenmagazin gehören (Jungle World,
April 2010)
-
Comeback von Rot-Grün. Nur wenige Wochen vor der
Landtagswahl ist plötzlich möglich, was längst vergessen schien:
eine rot-grüne Koalition. Dabei ist die gemeinsame Vergangenheit
längst nicht aufgearbeitet (taz, April 2010)
2009
-
"Rüttgers-Gate" in NRW. Die CDU in
Nordrhein-Westfalen ließ SPD-Spitzenfrau Hannelore Kraft bei
öffentlichen Auftritten filmen. Die Staatskanzlei soll
verbotenerweise geholfen haben (taz, September 2009)
-
Ein rot-grüner Wahlsieger (taz, September
2009)
-
SPD noch schlechter, Linke mäßig. Obwohl die SPD die einige
Rathäuser zurückeroberte, hat sich ihr Gesamtergebnis weiter
verschlechtert. Linke blieb dennoch unter 5 Prozent. Grüne
stärker, in Köln gar mit 21,7 Prozent (taz, August 2009)
-
Sozialdemokrat
erfreut Rechtsradikale. Bei Köln wirbt ein langjähriger
Bundestagsabgeordneter der SPD mit markigen Sprüchen im
Kommunalwahlkampf. Dafür schätzen ihn die lokalen Rechten. Die
eigene Partei zeigt sich zerknirscht (taz, August 2009)
-
Jetzt nur keine Fehler mehr. Der
Oberbürgermeister-Wahlkampf in Köln läuft für die SPD glänzend.
CDU-Kandidat Peter Kurth – Berliner, schwul und weltoffen –
ringt verzweifelt mit dem eigenen Lager (der Freitag, Juli 2009)
-
Ein
SPD-Kandidat mit Chancen. Bei der Oberbürgermeisterwahl
könnte sich Ende August ein sozialdemokratischer Expolizeichef
gegen zwei bürgerliche Schwule und einen Rechtsextremen
durchsetzen (taz, Juli 2009)
-
KOMMENTAR:
In die Falle der CDU
getappt. Über die "Kraftilanti"-Kampagne in Nordrhein-Westfalen
(taz, Juli 2009)
-
Die Frau mit der Postkarte (taz, Juli 2009)
-
Die Angstbeißer. Weil den
SPD-Politikern die Argumente gegen die Linkspartei ausgegangen
sind, bleiben ihnen nur wüste Beschimpfungen (Jungle World,
Februar 2009)
2008
-
Der kurze Sommer der
Sozialdemokratie. Das kurze Aufleben der Sozialdemokratie in den
neunziger Jahren nutzten die roten Parteien europaweit dazu,
sich selbst in die Krise zu regieren (Jungle World, Dezember
2008)
-
Rhetorische Verbeugung. Nach der Erklärung des
Ex-Wirtschaftsministers sehnen sich linke wie rechte SPDler nach
einem Ende des Parteistreits (taz, August 2008)
-
Es geht nur mit links. Die Empörung
in der SPD über Kurt Becks Annäherung an die Partei »Die Linke«
ist groß. Doch der vermeintliche Linksschwenk ist nur ein
Zeichen pragmatischer Machtpolitik. Denn ohne die Linkspartei
wird es für die SPD in Zukunft schwer sein, wieder regieren zu
können (Jungle World, März 2008)
2007
-
Gewerkschafter: Servus, SPD. Weil 60
Betriebsräte und Gewerkschafter zur "Linken"
überlaufen, wütet SPD-Fraktionschef Struck. Die
Konkurrenzpartei rechnet mit weiteren Übertritten (taz, Juli
2007)
-
Nordrhein-Westfalens SPD offen für Rot-Rot.
Fraktionschefin Kraft schließt - anders als SPD-Mehrheit -
Bündnis mit der verhassten neuen Partei nicht aus (taz, Juli
2007)
-
Die Hessen-Hillary.
Für die SPD ist Andrea Ypsilanti eine Linke, für die Linke ist
sie vor allem pragmatisch. Ein Porträt (Jungle World, Januar
2007)
2006
2005
-
Ende
einer langen Hassliebe.
Der
Kölner Politikprofessor Christoph Butterwegge erklärt
seinen Austritt aus der SPD (taz, November 2005)
-
Fliegender
Wechsel.
30
SPD-Linke erklären in Köln ihren Parteiaustritt. Nun kann
sich die WASG auf neue Mitglieder freuen (taz nrw, November
2005)
-
Andrea
Nahles wagt und siegt
(taz,
November 2005)
-
Clement soll
gehen, Steinbrück kommen.
Kein Wahlkreis frei: Mit dem
Ende von Rot-Grün dürfte auch die bundespolitische
Karriere des einstigen "Superministers" Wolfgang
Clement zu Ende gehen. Der NRW-Wahlverlierer Peer
Steinbrück dagegen gilt in der SPD als neue Wunderwaffe (taz,
Juni 2005)
-
Ein Schritt
zurück in die Realität.
Die SPD in Nordrhein-Westfalen
wagt einen personellen Neuanfang. Landeschef Schartau
räumt seinen Platz (taz, Mai 2005)
-
Selbstkritik? Fehlanzeige.
Der Niedergang
der NRW-SPD hat mehr Gründe als die politische
Großwetterlage. Doch damit will sich die Partei nicht
befassen (taz, Mai 2005)
-
Zwei
Neue in der Gefühlssache.
Die
SPD war einmal die Partei der Jugend. Dann kamen Helmut
Schmidt und die Grünen. Doch noch immer entscheiden sich
junge Menschen für die SPD (taz köln, Mai 2005)
-
Rüttgers
übt den Landesvater.
Beim
NRW-Fernsehduell gibt sich der Herausforderer schon mal ganz
staatsmännisch (taz, Mai 2005)
-
Das
Titanic-Feeling.
Am 22. Mai ist Landtagswahl in NRW. Für
die SPD sieht es schlecht aus in ihrem angeblichen
Kernland. Trotzdem hat Pascal Beucker zwei junge Menschen
gefunden, die ausgerechnet jetzt Mitglied bei den Jusos
geworden sind (StadtRevue, Mai 2005)
-
NRW-SPD hinkt
vor Wahlen mit wundem Fuß.
Der erneut für den Landtag
kandidierende Hardy Fuß soll wegen Untreue angeklagt
werden. Verstrickt in den Fall Trienekens? (taz, April
2005)
-
Achillesferse namens Fuß.
SPD-Parlamentarier aus Frechen droht Anklage (taz köln,
April 2005)
-
Ermittler ärgern Abgeordneten
(taz köln,
April 2005)
-
Bewegtes
Vorleben könnte Kandidatur vermasseln.
Dem Frechener
SPD-Landtagsabgeordneten Hardy Fuß droht eine Anklage
wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in
Schmiergeldgeschäfte. Der sieht sich zu Unrecht unter
Verdacht und will wieder ins Düsseldorfer Parlament (taz
köln, April 2005)
-
Herzflimmern
in Nordrhein-Westfalen.
SPD und CDU starten in die heiße
Phase des Landtagswahlkampfs. Die Genossen wollen kämpfen
bis zum Ende. Doch viele SPD-Mitglieder glauben nicht mehr
an eine Wende. Die CDU liegt in der SPD-Hochburg vorn und
ist im Siegesrausch (taz, April 2005)
-
KOMMENTAR:
Eine
Partei gibt sich auf.
Beim Wahlkampfauftakt in NRW zeigt
die SPD, wie ausgebrannt sie ist (taz, April 2005)
-
Steinbrück macht sich Mut.
Beim
Arbeitnehmerempfang der Porzer Sozialdemokraten stimmt der
nordrhein-westfälische Ministerpräsident sich und seine
Genossen auf den beginnenden Landtagswahlkampf ein (taz
köln, April 2005)
-
Von Kiel nach
Düsseldorf.
Nach dem Debakel in Schleswig-Holstein droht
dem rot-grünen Bündnis ein Desaster in
Nordrhein-Westfalen (Jungle World, März 2005)
-
Von altem
Schrot und Korn.
Arschloch musst du heißen, wenn du nach
vorn willst, hatte ihm Herbert Wehner einst beschieden.
Aber Hans-Jürgen Wischnewski wurde was, nicht nur in der
SPD. Er verhandelte mit Guerilleros und mischte in der
Kölner SPD mit. Nun ist der "Held von
Mogadischu" gestorben. Ein Nachruf (taz, Februar
2005)
-
Gerd ist
beleidigt wegen Edmund.
Der Bundeskanzler schimpft am
politischen Aschermittwoch der SPD in Köln auf den
bayrischen Ministerpräsidenten und dessen "Pfeifen
im dunklen Keller" (taz, Februar 2005)
2004
-
SPD bekommt
Quittung.
Im Kölner SPD-Spendenskandal bereitet die
Staatsanwaltschaft Anklagen gegen die Genossen vor, die
nicht freiwillig Geldbußen zahlen wollen. Dazu gehört
auch Ex-Oberbürgermeister Burger (taz köln, Dezember
2004)
-
SPD in der
Zwickmühle.
Der Ausstand in Bochum stürzt die
Sozialdemokraten in die Krise. Bundeswirtschaftsminister
Clement fordert Wiederaufnahme der Arbeit. Vor Ort aber
unterstützen nicht nur Lokalpolitiker den Streik (taz,
Oktober 2004)
-
Sozialdemokratie
soll sich wieder lohnen.
Öffentlich
zieren sich die Kölner SPD-Spitzen Jochen Ott und Martin
Börschel zur Zeit noch, mit den Christdemokraten in die
Koalitionswanne zu steigen. Intern jedoch halten viele
Genossen Schwarz-Rot für die beste Variante: zur Pfründesicherung
(taz köln, Oktober 2004)
-
Die
herbeigeredete Wende.
Die
SPD wird neuen Optimismus verbreiten - obwohl die CDU die
meisten Bürgermeisterstühle vermutlich verteidigen wird
(taz, September 2004)
-
SPD
im Westen sieht Ende des Tiefs.
Die
Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen seien
ermutigend, findet Harald Schartau, SPD-Chef in NRW. Auch
Ministerpräsident Steinbrück fühlt sich in seinem Kurs
bestätigt. Die CDU ist besorgt über das schlechte
Abschneiden (taz, September 2004)
-
Für die SPD
ist das Glas halb voll.
Peer Steinbrück sieht Kölns
Sozialdemokraten im Aufwärtstrend. Eine Umfrage
bestätigt den Ministerpräsidenten. Für Schwarz-Grün
weist das Stimmungsbarometer nichts Gutes aus (taz köln,
September 2004)
-
SPD in NRW blickt durch rosarote Brille.
Die Wut auf
die Regierung entlädt sich in Ostdeutschland bei den
Montagsdemonstrationen. Wie groß der Unmut im Westen ist,
wird die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zeigen -
Ausreden hat sich die SPD bereits zurecht gelegt (taz,
September 2004)
-
Vager
Kurswechsel.
Die
Initiatoren der SPD-Kettenbriefe wollen Kanzler Schröder stürzen,
aber keine neue Partei gründen (taz, August 2004)
-
SPD ziemlich
verschämt.
Beim NRW-Wahlkampf will so mancher
Sozialdemokrat sich vom "Trend abkoppeln" und
verschweigen, dass er für die SPD kandidiert (taz, August
2004)
-
Wehmütiger
Abschied nach einer langen Liebe zur Partei.
Gewerkschafter und ehemalige Sozialdemokraten wollen in
Köln eine Dependance der "Wahlalternative Arbeit und
soziale Gerechtigkeit" aufbauen. Die SPD zu
verlassen, fällt vielen nicht leicht. Doch das Interesse
an Alternativen scheint groß. Und Wahlforscher
prognostizieren gute Chancen (taz köln, Juli 2004)
-
SPD weicht Beamten-Ärger
aus.
SPD legt Abschaffung des Beamtentums auf Eis: Eine
Reform wollen die Genossen dem Bundesrat überlassen.
NRW-Grüne kritisieren Entscheidung: "Müssen endlich
zu konkreten Schritten kommen" (taz köln, Juli 2004)
-
Parole: Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Im Kölner
Haus Wolkenburg spricht Franz Müntefering den
hoffnungslosen Parteimitgliedern Mut für die Kommunalwahl
zu. Zur Aufmunterung hat der SPD-Vorsitzende allerdings
nur angestaubte Fußballerweisheiten zu bieten. Der Glaube
daran fehlt (taz köln, Juli 2004)
-
NRW
schont Clement.
Bundesminister
Clement bleibt ein peinlicher Prozess um Pleiten aus seiner
Zeit in der NRW-Landespolitik erspart (taz, Juni 2004)
-
Bochumer
Märchentage.
Die Genossen vermittelten Geschlossenheit,
aber die Aussichten bleiben schlecht (Jungle World,
Februar 2004)
-
Der
"Schicksalsgemeinschaft" ist bange.
Die NRW-SPD
demonstriert in Bochum Geschlossenheit - aus nackter
Existenzangst. Unmut über Wolfgang Clement (taz, Februar
2004)
-
KOMMENTAR:
In Bochum zeigen sich die Sozialdemokraten
erleichtert - aber nicht optimistisch
(taz, Februar
2004)
-
Benni, der
Bürgerschreck.
Klaus Uwe Benneter wird der neue
Generalsekretär der SPD. Auch Vertreter des früheren
Stamokap-Flügels können offenbar in der Partei Karriere
machen (Jungle World, Februar 2004)
-
KOMMENTAR:
Der überschätzte Macher.
Filz in NRW: Wolfgang
Clement klingt wie Gerster bei Christiansen
(taz, Januar 2004)
2003
-
"Ein
Wahlprogramm von unten."
Kölns SPD-Chef Jochen Ott erklärt im taz-Gespräch, wie
seine Partei die Stadt aus den Veedeln heraus handlungsfähig
machen will. Und verspricht, im Falle eines Wahlsiegs das
Geld besser zu verteilen (taz köln, Dezember 2003)
-
SPD-Spendenskandal: Nicht alle sagen Danke.
Kölner
Staatsanwaltschaft will die Verfahren gegen die
SPD-Spendenquittungsempfänger sowie Ex-SPD-Schatzmeister
Biciste mit Geldbuße einstellen. Doch die Kölner
Landtagsabgeordnete Annelie Kever-Henseler will nicht
zahlen (taz köln, Dezember 2003)
-
SPD-Reformer
ohne Nachwuchs. Allein in Köln haben über 300
Sozialdemokraten in den letzten sechs Monaten der SPD den
Rücken gekehrt. SPD-Chef Ott erklärt die Austrittswelle
mit "Enttäuschung einer politischen Generation"
(taz köln, Dezember 2003)
-
KOMMENTAR:
Aufräumen mit dem Clement-Erbe.
NRW: Auch ohne Korruption
ist die SPD-Misswirtschaft teuer genug (taz, Oktober 2003)
-
ich-ag
der-woche: Realer Stamokappes
(Jungle World, August 2003)
-
Wundenlecken
vor heißem Herbst.
Parteitage
von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen segnen
Koalitionseinigung ab. Während sich Ministerpräsident Peer
Steinbrück Kritik anhören muss, fühlen sich Grüne als
Sieger. Doch schon protestieren Polizisten, Lehrer und
Feuerwehrleute (taz, Juli 2003)
-
Sie
bleiben doch zusammen.
Die
Koalitionskrise in NRW ist beigelegt. Was bleibt, ist ein
Sieg für die Grünen. Und die Frage: Was wollte Peer
Steinbrück (SPD) eigentlich erreichen? (taz, Juli 2003)
-
Rot-Grün
lebt doch.
Regen
in Düsseldorf kann Koalitionsverhandlung nicht trüben:
Nach Annäherung bei Metrorapid und Flughafenausbau ist
Einigung in Sicht (taz, Juli 2003)
-
Metro
rapid verabschiedet.
SPD
in Düsseldorf verzichtet auf den Bau des Metrorapid.
Stattdessen kommt jetzt eine S-Bahn von Köln nach Dortmund.
Grüne begrüßen Entscheidung. Aber noch kein Ende der
rot-grünen Koalitionskrise. FDP ist beleidigt und will
nicht mehr mitregieren (taz, Juni 2003)
-
KOMMENTAR:
Magnetbahn
peerdü.
Das
Unsinnsprojekt geht, die Koalition bleibt (taz, Juni 2003)
-
Rot-Grün
in NRW ruckelt weiter vor sich hin.
Peer
Steinbrück und Bärbel Höhn wollen die Krisengespräche über
die dritte Runde am Freitag hinaus ausdehnen (taz, Juni
2003)
-
Dauerkrise dauert.
Auf drei Sitzungen allein in
dieser Woche wollen die rot-grünen Koalitionäre in NRW
ihre Probleme pflegen (taz, Juni 2003)
-
CDU:
Steinbrück droht U-Ausschuss
(taz, Juni 2003)
-
Weiter Streit
um Subventionen für Kohle.
Rot-grüne Koalitionskrise in
Nordrhein-Westfalen: SPD-Ministerpräsident Peer
Steinbrück gibt sich milder (taz, Juni 2003)
-
Angst vor
blau-gelber Gurkentruppe.
Bietet Rot-Grün in NRW ein
"Bild der Handlungsunfähigkeit und
Inkompetenz"? Ministerpräsident Peer Steinbrück
wettert auf dem SPD-Landesparteitag mal wieder gegen die
Grünen. Allein, er vergisst die Basis: Die Genossen
scheuen die Alternative FDP (taz, Juni 2003)
-
KOMMENTAR:
Aufgezehrt und ideenlos.
Die Probleme der NRW-SPD bestehen
auch ohne Bärbel Höhn weiter (taz, Juni 2003)
-
Ein Spieler,
entnervt.
Er hat von "Mehltau" gesprochen, von
"Bremsklötzen" und "quälenden
Prozessen". Peer Steinbrück hat sich in der
rot-grünen Koalitionskrise in Nordrhein-Westfalen den Ruf
erworben, ein Grünenfresser zu sein. Hat er wirklich
persönlich etwas gegen die Partei? Oder ist alles nur
Taktik? (taz, Juni 2003)
-
Müll
erreicht Aachen.
Als
Folge der Kölner Korruptionsaffäre durchsuchen Fahnder das
Büro des Aachener Oberbürgermeisters (taz, Juni 2003)
-
Der
Sprengstoff liegt in der Verkehrspolitik.
Auch
nach dem Koalitionsgespräch zu Pfingsten schwelt die rot-grüne
Krise in Nordrhein-Westfalen weiter. Entscheidung bis Anfang
Juli (taz, Juni 2003)
-
Eingriffe
zu Lasten der Grünen.
NRW-SPD
legt Positionspapier im Koalitionsstreit vor. Von Autobahnen
bis Steinkohle: Arbeitsplätze wichtiger als Naturschutz. Grüne
MinisterInnen Höhn und Vesper spielen Forderungskatalog
herunter, grüne Parteichefs nennen Situation "sehr
ernst" (taz, Juni 2003)
-
KOMMENTAR:
Mit
den Genossen in die 70er.
Das
Positionspapier der NRW-SPD ist ein Dokument des Scheiterns
(taz, Juni 2003)
-
Rot-Grün
ungewiss.
Koalitionskrise in NRW: SPD und Grüne
verhandeln in diversen Arbeitsgruppen über die
Maximalforderungen des Ministerpräsidenten (taz, Juni
2003)
-
Kennt
keiner, will keiner.
Koalitionskrise
in Nordrhein-Westfalen (Jungle World, Juni 2003)
-
NRW-Spitze wackelt weiter - bis Juli.
Bundeskanzler Schröder konnte NRW-Ministerpräsident
Steinbrück beim Krisentreffen am Mittwoch offenbar nicht
beeindrucken: Die Koalition an Rhein und Ruhr befinde sich
weiter in einem "ergebnisoffenen
Klärungsprozess", so Steinbrück (taz, Mai 2003)
-
Wer
ist eigentlich der Bremser in Düsseldorf.
Mit den
Fundi-Grünen kann man nicht regieren, sagt die SPD. Die
SPD klebt zu sehr an der Kohle, sagen die Grünen (taz,
Mai 2003)
-
Clement im
Verdacht.
Unterstützt der Exministerpräsident von
Nordrhein-Westfalen den drohenden Koalitionsbruch von
Rot-Grün im größten Bundesland? (taz, Mai 2003)
-
Vorspiel
zum drohenden Absturz.
In
NRW liebäugelt Peer Steinbrück (SPD) mit Rot-Gelb, um
Wahldebakel abzuwenden (taz, Mai 2003)
-
Krise
in NRW bedroht Rot-Grün im Bund.
Führende
Sozialdemokraten warnen vor den Folgen eines
Koalitionsbruchs in Düsseldorf für Schröder und Fischer (taz,
Mai 2003)
-
Bei
Rot-Grün blüht nur der Spaltpilz.
Die
Koalition in NRW galt als Modell für den Bund. Doch seit
die Genossen Peer Steinbrück zum Ministerpräsidenten
machten, fühlen die Grünen sich unerwünscht. Der
Regierungschef liebäugelt mit der FDP - mit ungewissen
Konsequenzen für Berlin (taz, Mai 2003)
-
Nur die Angst
hält Rot-Grün in NRW zusammen.
Düsseldorfer Koalition
stolpert von einer Krise in die nächste. Grüne: SPD
sucht Sündenbock für Stimmungstief im Land (taz, Mai
2003)
-
Stopp dem Rasenmäher.
SPD-Ministerpräsident Steinbrück ist sauer, weil die CDU
seine Subventionskoalition mit Roland Koch ausbremst (taz,
Mai 2003)
-
Wildes,
wildes Weidenpesch.
Hundekot
auf dem Grabstein meines Mannes: Für die Weidenpescher SPD
steht der Hauptfeind in der eigenen Partei. Jetzt ist Anke
Brunn ins Kreuzfeuer geraten. Ob zu unrecht, klärt
vielleicht ein Gericht (taz köln, Mai 2003)
-
Brüder,
zur Sonne!
Das
Aufbegehren der SPD-Basis gegen die geplanten unsozialen
Reformen hält sich in Grenzen. Die Parteidisziplin wird groß
geschrieben (Jungle World, April 2003)
-
Scholz einsam
stark vor roten Nelken.
Kritik und Selbstkritik bei der
Kölner SPD: Delegierte bereiten sich auf Widerstand gegen
Schröders Reformen vor (taz köln, März 2003)
-
Politik ohne
Kind. Ministerpräsident Steinbrück setzt
Grünen-Politikerin samt Baby vor die Tür. Jetzt gilt er
als Frauenfeind (taz, Februar 2003)
2002
2001
-
Adieu,
Westliches Westfalen!
Der
Landesparteitag hat es geschafft: Nach 55 Jahren vollzieht
die SPD in Nordrhein-Westfalen die Konstituierung ihres
Bundeslandes nach. Die Bezirke wurden aufgelöst, der neue
Landesvorsitzende gleich mit einem Besen ausgestattet (taz,
Dezember 2001)
-
Ohne
Ochsentour.
Der
Exgewerkschafter Harald Schartau wird mit einem
Traumergebnis neuer Landesvorsitzender der NRW-SPD (taz,
Dezember 2001)
-
Der
Aussteiger. Der Kulturmanager Karl Heinz
Pütz war das Enfant terrible in der SPD-Ratsfraktion: ein linker
Quereinsteiger mit eigenem Kopf und großer Abneigung gegen
provinziellen Mief. Jetzt hat er sein Mandat zurückgegeben. Er hat
keine Lust mehr auf den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner
werden" (taz köln, Juni 2001)
-
Jusos pflegen Streitkultur.
Auf ihrem Bundeskongress in Köln wählten die Jusos den
Hamburger Niels Annen zum neuen Chef. Er wird die
verschiedenen Flügel unter einen Hut bringen müssen (taz,
Juni 2001)
-
Behler
meidet offenen Konflikt mit Clement.
Sie soll wütend gewesen sein. Doch die
NRW-Forschungsministerin Behler hielt sich gestern mit
Kritik am Gen-Kurs des Ministerpräsidenten zurück (taz,
Juni 2001)
-
List
und Tücke im Düsseldorfer Dosendrama.
Aus
Protest lässt der Naturschutzbund Getränkedosen an den
Wirtschaftsminister schicken. Der droht mit Rücksendung -
und trifft den Falschen (taz, Juni 2001)
-
Gen-Idee
nützt Clement nix.
Auch zu Hause in NRW kommt Wolfgang Clements Plädoyer für
Stammzellenimporte schlecht an. Erstmals gibt es wieder Ärger
bei Rot-Grün. Nur Möllemann lobt - und steht für eine
Koalition bereit (taz, Juni 2001)
-
Kommentar:
Inkonsequente
Reform.
SPD-Landesparteitag verabschiedete Strukturreform
(taz köln, April 2001)
-
Alle
hören auf den Chef. In NRW entmachten sich die
SPD-Bezirke selbst.
Damit Landeschef Müntefering als einzige Stimme
sprechen kann. Nur spärliche Kritik zielte auf
den Obergenossen (taz, April 2001)
-
Kommentar:
Eine
alte Tante aus Bebels Zeiten. SPD
in NRW wird reformiert. Macht das die Partei
attraktiv? (taz, April 2001)
-
Dreßlers
große Wende. Ein
Porträt des deutschen Botschafters in Israel,
der die Öffentlichkeit mit dem Ratschlag
brüskierte, Jerusalem unter internationale
Verwaltung zu stellen (Jungle World, Januar 2001)
2000
-
Kommentar:
SPD-Parteireform:
Demokratie? Nein, danke!
(taz köln, Dezember 2000)
-
Genossen
fürs Leben.
Generalsekretär Müntefering will den größten
Landesverband der SPD umstrukturieren. Doch die
nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten wehren
sich noch (Jungle World, September 2000)
-
Müntefering
weicht der eigenen Basis.
SPD-Generalsekretär muss dem Druck der Genossen
in NRW nachgeben und verschiebt die Parteireform
(taz, September 2000)
-
Ex-Finanzminister
Heinz Schleußer ist tot. Elf
Jahre war er im Kabinett von Nordrhein-Westfalen.
Bekannter wurde er erst durch die Düsseldorfer
Flugaffäre (taz, Juli 2000)
-
Unerwartete
Unterstützung. Der
nordrhein-westfälische Ministerpräsident
Wolfgang Clement erhielt bei seiner Wiederwahl
auch eine Stimme aus den Reihen der
Oppositionsparteien (taz, Juni 2000)
-
Rote
Pfeile ins grüne Herz. Die
SPD schreibt sich den Frust von der Seele. Die
Grünen schmollen ob der Provokationen. Hat sich
Clement etwa schon für die FDP entschieden?
(taz, Mai 2000)
-
Appetit
aus Sozialliberal.
FDP-Landeschef Möllemann speiste mehrfach mit
NRW-Ministerpräsident Clement (SPD). Grüne
Umweltministerin Höhn befürchtet eine
sozialliberale Koalition in Düsseldorf Hat sich Clement etwa schon für die FDP entschieden?
(taz, Mai 2000)
-
Clement
hat sich durchgemogelt. Er
leistete sich einen Skandal nach dem anderen. Vom
illegalen Superministerium bis zur Flugaffäre.
Trotz allem wird NRW-Ministerpräsident Wolfgang
Clement am Sonntag wahrscheinlich wieder
gewählt. Eine Bilanz seiner Amtszeit (taz, Mai
2000)
-
SPD-Rebellen
werden abgemeiert.
Kanzler Schröder weist die Kritik von SPD-Linken
an seinem Regierungsstil zurück. Diese sollten
sich mehr mit Sachverhalten als mit
Briefeschreiben beschäftigen. Andrea Nahles
beklagt die "Entparlamentarisierung"
der Politik (taz, April 2000)
-
Unser
Münte. Der
Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD
wurde fast einstimmig wieder gewählt, weil er
der Biedermann der Partei ist (taz, März 2000)
1999
-
Loch
im Arsch? Die
Chancen, dass dem Niederrhein das RWE-Projekt
Garzweiler II doch noch erspart bleibt, stehen
nicht schlecht - trotz Rot-Grün (Jungle World,
Dezember 1999)
-
Der
Stasi-Skat. Ein
Historiker der Gauck-Behörde beschuldigt Ex- und
Noch-SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende, Kontakte
zur DDR-Staatssicherheit unterhalten zu haben.
Die sehen sich politisch verleumdet (taz ruhr,
November 1999)
-
Scheindebatte
um neue Ökosteuer.
Diskussion um die vom Bundestag beschlossene
Steuerbefreiung für Gaskraftwerke bringt NRW-SPD
in die Bredouille. Grüne wollen
"Kohle-Ajatollahs" nicht nachgeben (taz,
November 1999)
-
Landes-Grüne
hoffen wieder: Rote Karte für Braunkohle.
RWE-Manager
und NRW-Sozis fürchten: Die 2. Stufe der
Ökosteuerreform könnte das Aus für den
Braunkohlentageabbau Garzweiler II bedeuten. (taz
ruhr, November 1999)
-
Die
rote Sonne geht unter.
Auch die Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen
zeigen, dass die SPD nichts mehr zu sagen hat. An
die neuen Verhältnisse können sich die Genossen
aber nur sehr langsam gewöhnen (taz,
September 1999)
-
Durchmarsch
oder Schadensbegrenzung?
Kommunale Stichwahlen in NRW: Ob die
Ex-SPD-Hochburg morgen völlig schwarz wird,
hängt auch von den grünen Wählern ab (taz,
September 1999)
-
Kölner
SPD springt über ihren Schatten.
Nach
einer Woche im Schmollwinkel ringen sich die
Kölner Sozis durch, zur Wahl der grünen
OB-Kandidatin aufzurufen (taz, September 1999)
-
Selbst_schuld@SPD-nrw.de.
Die
Sozialdemokraten an Rhein und Ruhr erlebten am
Sonntag ein Wahldesaster. Die Niederlage in ihrer
für uneinnehmbar gehaltenen Festung ist
historisch - und verdient (taz ruhr, September
1999)
-
Eine
Hochburg war eine Hochburg.
Land
unter für die Sozialdemokraten in
Nordrhein-Westfalen: Die Kommunen werden jetzt
von schwarz-gelben Gemeinderäten regiert (taz,
September 1999)
-
Kommentar:
Klüngel
parteiübergreifend.
Köln:
SPD am Ende, Grüne mit Aussichten (taz,
September 1999)
-
Prinz
Charles von der Saar.
Die
SPD streitet um die Neue Mitte: Der
saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt
und die Parteilinke greifen den
wirtschaftsliberalen Kurs von Bundeskanzler
Gerhard Schröder an (Jungle World, August 1999)
-
"In
dieser Vielzahl deprimierend".
Friedhelm
Farthmann, lange Jahre SPD-Fraktionschef im
NRW-Landtag, über den Kölner Klüngel,
Machtarroganz und einen Ausweg aus dem Sumpf
(taz, August 1999)
-
Der
Konter von links fehlt.
Juso-Spielführer Benjamin Mikfeld über das
Formtief der SPD (taz ruhr, August 1999)
-
Ende
der Politik auf kölsche Art. In
Köln geht eine Ära zu Ende. Nach 43 Jahren wird
der kommende Oberbürgermeister kein
Sozialdemokrat sein. Klaus Heugel, der Kandidat
der Kölner SPD, warf, nachdem er wegen illegaler
Insidergeschäfte in Verruf gekommen war, das
Handtuch. Aus und vorbei für einen Politiker, zu
dessen herausragendsten Eigenschaften das
"Klüngeln" gehörte
(taz,
August 1999)
-
Der
jähe Sturz des Kandidaten. Die
SPD rückt vom Kölner OB-Kandidaten Klaus Heugel
wegen dessen Insidergeschäften ab. Genossen
diskutieren, zur Wahl der Grünen Anne Lütkes
aufzurufen
(taz,
August 1999)
-
Heugel:
Vom Insider zum Outsider.
Wird der SPD-Kandidat Klaus Heugel bei der
Kölner Oberbürgermeisterwahl nur den dritten
Platz belegen? Vieles spricht dafür (taz ruhr,
August 1999)
-
Brachialer
Populismus.
Landtagswahlkampf an der Saar: Sozialdemokraten,
die sich gegen ihren Kanzler profilieren müssen,
und Grüne, die einen Aufwärtstrend herbeireden
(Jungle World,
August 1999)
-
Der
alte Chef als neuer Star.
Für seine nachdenkliche Rede gegen den
Kosovo-Krieg erntete Oskar Lafontaine am 1. Mai
stürmischen Beifall. Sein einstiger Rivale,
Verteidigungsminister Scharping, wurde
ausgepfiffen (Jungle World,
Mai 1999)
-
"Man
kann nicht so schnell gucken, wie die die Kurve
kriegen".
Interview
mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr.
Friedhelm Farthmann (taz ruhr, April 1999)
-
"Der
gesellschaftliche Druck fehlt".
Interview mit Benjamin Mikfeld, Mitglied des
SPD-Parteivorstands (taz ruhr, April 1999)
-
Die
Verantwortung ist los.
Schlechte Karten für Kriegsgegner: Mit großer
Mehrheit entscheiden sich die Sozialdemokraten
auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für den Kurs
der NATO (Jungle World, April 1999)
-
Hombachs
günstiger Marmor.
(Jungle
World,
Februar 1999)
-
Alles
Müller, oder was? Der
neue Bundeswirtschaftsminister kommt aus dem Pott
und hat ein Herz für Kumpel und Konzerne (taz
ruhr, Januar 1999)
1998
-
Ein
streitlustiger Sozialdemokrat.
Zum
Tode des ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden
Klaus Matthiesen (taz ruhr, 1998)
-
Lewer
dood as grön. Vom
Parteilinken zum rechten Einzelkämpfer - mit
Klaus Matthiesen starb ein Sozialdemokrat, der
die Grünen hasste wie kaum ein anderer (Jungle
World, Dezember 1998)
-
Unsanft
gestoppt.
Gemeine
Genossen: SPD-Kandidat Franz-Josef Drabig bei der
Dortmunder Oberbürgermeisterwahl durchgefallen
(taz ruhr, Dezember 1998)
-
Der
Mann am Trampolin. Von
Dutschke zu Erhard: Wie kein anderer verkörpert
Schröders designierter Kanzleramtsminister Bodo
Hombach dessen New SPD (Jungle World, Oktober
1998)
-
Troubleshooter
ohne Schießkuli.
Hamburgs Polizeipräsident Ernst Uhrlau soll für
die Sozialdemokraten das Image der Geheimdienste
aufpolieren (Jungle World, November 1998)
-
Ein
Kessel Buntes.
Draußen Regen und Bambule, drinnen Sekt und
Eintracht: Während sich Grüne und SPD zu
Parteitagen trafen, marschierte die NPD durch
Bonns Straßen (Jungle World, Oktober 1998)
-
Ottos
Motor. Der
designierte Innenminister des Bundeskanzlers in
spe hat Manfred Kanther längst rechts überholt
(KONKRET, September 1998)
-
Schroeder
ohne Peanuts. Mit
Besuchen bei Staatsoberhäuptern in aller Welt
versucht der SPD-Kanzlerkandidat den
Weltpolitiker Kohl auszustechen - mit der
außenpolitischen Maxime "Ändern wird sich
nichts" (Jungle World, August 1998)
-
Vom
Nebenzimmer ins Haupthaus. Der
Lebensweg seines Schatteninnenministers Otto
Schily ist ganz nach dem Geschmack von Gerhard
Schröder (Jungle World, Juli 1998)
-
Ein
moderner Patriarch.
Streit um Kandidat Jost Stollmann: Die
Gewerkschaften halten Schröders künftigen
Wirtschaftsminister für untragbar (Jungle World,
Juli 1998)
-
Flotter
Dreier.
Gerhard Schröder hat im Kampf um die
Kanzlerschaft zwei Genossen, die auch nichts
anderes im Kopf haben als er: die Karriere
(KONKRET 7/98)
-
Sind
die Grünen die neuen Jusos?
Interview
mit dem stellv. Juso-Bundesvorsitzenden Heiko
Kretschmer (Jungle World, 1998)
-
Regierungsjugend
trainiert. Auf
ihrem Essener Bundeskongress stellten die Jusos
fast perfekt eine richtige Partei dar. Der
Kanzlerkandidat war zwar verhindert, aber
immerhin kam ein echter Parteichef (Jungle World,
April 1998)
-
Vom
ehrlichen Makler zum Angstgegner.
Wolfgang Clement sorgt dafür, dass die Grünen
der SPD in NRW nicht ins Handwerk pfuschen
(Jungle World, Februar 1998)
1996

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