Thema: Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD


2013


2012

  • "Rückkehr des Untoten." In NRW gilt Ex-Ministerpräsident Peer Steinbrück noch immer als Grünenfresser. Von einer Ampel mit der FDP wollen die Grünen schon gar nichts wissen (taz, Oktober 2012)

  • Auf der fetten Weide. Die SPD glaubt nicht an einen Sieg bei den nächsten Bundestagswahlen, sonst hätte sie nicht Peer Steinbrück zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht (Jungle World, Oktober 2012)

  • SPD-Mann mit „neuem Stil“. Rund zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe von Duisburg bekommt die Stadt einen neuen OB. Der kommt von der SPD, ist kommunikativ – und farblos (taz, Juli 2012)

  • Der Sound hat sich verändert. Die rot-grünen Koalitionsverhandlungen gehen in die Verlängerung. Viele Streitpunkte sind noch offen, der finanzielle Spielraum für die Regierung ist eng (taz, Juni 2012)

  • KOMMENTAR: Hinter den Kulissen knirscht es (taz, Juni 2012)

  • Das entscheidende Prozent. Die Piraten neu im Landtag, die FDP wieder. Wenn auch noch die Linke einzieht, wird es eng für Rot-Grün (taz, Mai 2012)

  • Der selbstverliebte Herr Röttgen. Norbert Röttgen tritt im TV-Duell gegen Hannelore Kraft auf wie ein unangenehmer Klassenstreber. Das reicht nicht im inhaltlichen Schlagabtausch mit Kraft, die souveräner wirkt (taz, Mai 2012)

  • Ein mächtiges Tandem. Das Duo Kraft-Löhrmann hat bewiesen: In Deutschland kann eine Minderheitsregierung funktionieren. Dafür winkt Rot-Grün nun der Wahlsieg (der Freitag, März 2012)

  • Regierung profitiert vom Umsturz. Die rot-grüne Minderheitsregierung platzt, weil die FDP dem Etat nicht zustimmt. Neuwahl dürfte Rot-Grün stärken. FDP und Linken droht das Aus (taz, März 2012)


2011

  • PORTRÄT: Er liebt es diplomatisch (taz, September 2011)

  • Troika der Verlierer. In der SPD formiert sich ein neues Führungstrio. Die besten Aussichten, zum Kanzlerkandidaten gewählt zu werden, hat derzeit Peer Steinbrück (Jungle World, August 2011)

  • Rot-Grün kippt die Schule für Alle. Schulkonsens in Nordrhein-Westfalen: SPD, Grüne und CDU erfinden eine weitere Schulform. Gegliedertes System kommt in die Verfassung (taz, Juli 2011)

  • Stabil mit Schrammen: Kraft zieht Jahresbilanz. Zum Jubiläum steht Rot-Grün einigermaßen erfolgreich da. Doch ist nicht alles Gold, was glänzt (taz, Juli 2011)

  • Rot-Grün in NRW verliert Nimbus der Unbesiegbarkeit. Das Parlament stimmt den rot-grünen Plänen, die WestLB zu einer Sparkasse zu schrumpfen, erst im zweiten Anlauf zu. Die Minderheitsregierung steckt damit die erste Niederlage ein. Von Neuwahlen will sie aber nichts wissen. Sie seien "Quatsch" (taz, Juli 2011)

  • Schlappe für rot-grüne Bankenpläne. In NRW droht der Umbauplan der Regierung für die marode Landesbank zu scheitern (taz, Juli 2011)

  • Erst der Auftrag, dann die Spende. Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger vermittelte einem Rechtsanwalt lukrative Aufträge. Kurz danach trudelten Spenden der Sozietät bei der SPD Duisburg ein. Nur ein Zufall? (taz, Juni 2011)

  • Spende wird für Innenminister zur Bürde. Hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger als Duisburger SPD-Chef einem Parteifreund Aufträge zugeschanzt? Die Opposition meint ja und fordert bereits den Rücktritt (taz, Mai 2011)

  • KOMMENTAR: Ein ganz falsches Signal (taz, Mai 2011)

  • Steinbrück will Kanzler werden. Der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück bringt sich als Kanzlerkandidat der SPD ins Gespräch. Generalsekretärin Andrea Nahles ist empört. Parteirechte freut sich (taz, Mai 2011)

  • NRW-SPD rudert zurück. SPD-Fraktionschef Norbert Römer will doch keine vorgezogenen Neuwahlen angekündigt haben. Die Opposition freut die Debatte (taz, März 2011)

  • Viele Wege führen zu Rot-Grün. Ministerpräsidentin Kraft spielt auf Zeit. Denn die Haushaltsschlappe vor dem Verfassungsgericht könnte SPD und Grünen zu einer Mehrheit verhelfen (taz, Januar 2011)


2010

  • Rot-Grün bringt Haushalt durch. In Nordrhein-Westfalen wollen CDU und FDP gegen den jetzt beschlossenen Etat klagen. Die Fraktion der Linken war weder für noch gegen den Nachtragshaushalt (taz, Dezember 2010)

  • Kraftmeierei in Düsseldorf. Die Linkspartei droht, den Haushaltsentwurf der rot-grünen Minderheitsregierung abzulehnen. Die Grünen halten dagegen und drohen mit Neuwahlen (taz, November 2010)

  • "Integrationspolitik von unten." Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) wirft der Union Stammtischparolen vor - und ist selbst gegen eine Zuwanderung per Punktesystem (taz, Oktober 2010)

  • Fast ein Fehlstart für rot-grüne Minderheitsregierung. SPD und Grüne kabbeln sich mit der Linken - ausgerechnet beim Thema Studiengebühren (taz, Juli 2010)

  • Krafts Quotenkabinett. Sechs Männer, sechs Frauen - stolz präsentiert Hannelore Kraft ihre "paritätisch besetzte" Regierung. Drei der Ressorts bekommen die Grünen (taz, Juli 2010)

  • KOMMENTAR: Und nun zu den Inhalten (taz, Juli 2010)

  • Blütenträume im Bundestag. SPD und Grüne versuchen, die Linkspartei strategisch in die Enge zu treiben. Das zeigte nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auch die Wahl des Bundespräsidenten. Die Freunde eines rot-rot-grünen Bündnisses scheinen an Boden verloren zu haben (Jungle World, Juli 2010)

  • Linke gibt Rot-Grün eine Chance. Überraschend deutlich unterstützt der Parteitag der Linken den Regierungswechsel in Düsseldorf (taz, Juli 2010)

  • Kinder, Kommunen, Kohlendioxid. Der Koalitionsvertrag liest sich weithin so, als gehe es um die Rückabwicklung von Schwarz-Gelb - nur nicht ganz beim Klimaschutz (taz, Juli 2010)

  • Rolle rückwärts. SPD und Grüne wollen nun doch eine Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen bilden und geraten damit in Abhängigkeit von der Linkspartei. CDU und FDP kündigen eine Fundamentalopposition an (Jungle World, Juni 2010)

  • Regieren: schwierig, aber nicht unmöglich. Die Ausgangslage für Hannelore Kraft (SPD) ist besser als seinerzeit in Hessen für Andrea Ypsilanti (taz, juni 2010)

  • CDU ärgert sich schwarz. Kraft mache sich zur Geisel der Linkspartei, wirft Ministerpräsident Rüttgers der SPD-Chefin vor. SPD und Grüne wollen möglichst rasch ein Regierungsprogramm erarbeiten (taz, Juni 2010)

  • Die Knackpunkte. Minderheitsregierung in NRW: Was kann sie durchsetzen? Was macht die Linkspartei mit? (taz, Juni 2010)

  • Ein Land im Wartestand. Warum Hannelore Kraft nicht in die Staatskanzlei will, Jürgen Rüttgers den Übervater gibt und die Grünen und die Linkspartei in der Opposition bleiben werden. Vier Fragen - vier Antworten (taz, Juni 2010)

  • SPD setzt aufs Zermürben. Die Grünen wollen schnellstmöglich eine rot-grüne Minderheitsregierung. Doch die SPD scheut das Risiko und will den Politikwechsel aus dem Parlament heraus betreiben (taz, Juni 2010)

  • Hessische Verhältnisse in Düsseldorf. Die Koalitions-Absage der SPD enttäuscht CDU, Grüne und Linke. Grüne fordern Minderheitsregierung (taz, Juni 2010)

  • Beständiges Werben um die Ampelkoalition. SPD und Grüne bemühen sich weiterhin darum, die FDP ins Boot zu holen. Doch die bleibt stur (taz, Mai 2010)

  • Sozialdemokraten setzen auf große Koalition. SPD-Chefin Kraft lädt CDU zu Gesprächen ein. Ministerpräsident Rüttgers sagt umgehend und gut gelaunt zu (taz, Mai 2010)

  • Rot-Grün zieht Schlussstrich in NRW. Sondierung mit der Linken gescheitert. Keine Chance mehr für Regierungsbeteiligung der Grünen (taz, Mai 2010)

  • Woran Rot-Rot-Grün wirklich scheiterte. Fünf Stunden verhandelten SPD und Grüne mit der Linken über eine Koalition in Nordrhein-Westfalen - bis Rot-Grün der Kragen platzte. Grund dafür waren vor allem drei Punkte (taz, Mai 2010)

  • Zwischen Skepsis und Hoffnung. SPD und Grüne sprechen am Donnerstag erstmals mit der Linkspartei über die Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung. Bei den Linken herrscht Misstrauen (taz, Mai 2010)

  • Neue Chance für Rot-Rot-Grün. Die FDP sagt Sondierungen mit SPD und Grünen endgültig ab. Die Linke nimmt die Einladung an und stellt Bedingungen: Sie fordert etwa den Ausschluss von Sozialabbau (taz, Mai 2010)

  • Die neue Führungs-Kraft. SPD-Spitzenkandidatin Kraft jubelt: "Die SPD ist wieder da." Doch Gewinner dieser Wahl sind die Grünen (taz, Mai 2010)

  • "Jeder drückt sich rum." Bildung und Arbeit waren die großen Themen der WDR-Fernsehdebatte am Mittwochabend. Die Runde aller Spitzenkandidaten war deutlich lebhafter als das TV-Duell (taz, April 2010)

  • Keiner geht k.o.. Bei ihrem TV-Duell mit Jürgen Rüttgers ist die SPD-Frontfrau Hannelore Kraft zwar die angriffslustigere Person. Doch insgesamt bleibt die Debatte erstaunlich moderat (taz, April 2010)

  • Kein Vulkanausbruch am Rhein. In der Kölner Vulkanhalle versuchen sich Hannelore Kraft (SPD) und Jürgen Rüttgers (CDU) in einer TV-Debatte. Dabei zeigt sich Kraft angriffslustig, ihr Kontrahent angespannt (taz, April 2010)

  • Zwei Farben Rau. In Nordrhein-Westfalen regieren seit fast 45 Jahren eine rechte Sozialdemokratie und der Filz. Eine kleine Geschichte von Johannes Rau bis Jürgen Rüttgers, die zwangsläufig über Bodo Hombach führt und zu der auch ein Medienkonzern und ein Nachrichtenmagazin gehören (Jungle World, April 2010)

  • Comeback von Rot-Grün. Nur wenige Wochen vor der Landtagswahl ist plötzlich möglich, was längst vergessen schien: eine rot-grüne Koalition. Dabei ist die gemeinsame Vergangenheit längst nicht aufgearbeitet (taz, April 2010)


2009

  • "Rüttgers-Gate" in NRW. Die CDU in Nordrhein-Westfalen ließ SPD-Spitzenfrau Hannelore Kraft bei öffentlichen Auftritten filmen. Die Staatskanzlei soll verbotenerweise geholfen haben (taz, September 2009)

  • Ein rot-grüner Wahlsieger (taz, September 2009)

  • SPD noch schlechter, Linke mäßig. Obwohl die SPD die einige Rathäuser zurückeroberte, hat sich ihr Gesamtergebnis weiter verschlechtert. Linke blieb dennoch unter 5 Prozent. Grüne stärker, in Köln gar mit 21,7 Prozent (taz, August 2009)

  • Sozialdemokrat erfreut Rechtsradikale. Bei Köln wirbt ein langjähriger Bundestagsabgeordneter der SPD mit markigen Sprüchen im Kommunalwahlkampf. Dafür schätzen ihn die lokalen Rechten. Die eigene Partei zeigt sich zerknirscht (taz, August 2009)

  • Jetzt nur keine Fehler mehr. Der Oberbürgermeister-Wahlkampf in Köln läuft für die SPD glänzend. CDU-Kandidat Peter Kurth – Berliner, schwul und weltoffen – ringt verzweifelt mit dem eigenen Lager (der Freitag, Juli 2009)

  • Ein SPD-Kandidat mit Chancen. Bei der Oberbürgermeisterwahl könnte sich Ende August ein sozialdemokratischer Expolizeichef gegen zwei bürgerliche Schwule und einen Rechtsextremen durchsetzen (taz, Juli 2009)

  • KOMMENTAR: In die Falle der CDU getappt. Über die "Kraftilanti"-Kampagne in Nordrhein-Westfalen (taz, Juli 2009)

  • Die Frau mit der Postkarte (taz, Juli 2009)

  • Die Angstbeißer. Weil den SPD-Politikern die Argumente gegen die Linkspartei ausgegangen sind, bleiben ihnen nur wüste Beschimpfungen (Jungle World, Februar 2009)


2008

  • Der kurze Sommer der Sozialdemokratie. Das kurze Aufleben der Sozialdemokratie in den neunziger Jahren nutzten die roten Parteien europaweit dazu, sich selbst in die Krise zu regieren (Jungle World, Dezember 2008)

  • Rhetorische Verbeugung. Nach der Erklärung des Ex-Wirtschaftsministers sehnen sich linke wie rechte SPDler nach einem Ende des Parteistreits (taz, August 2008)

  • Es geht nur mit links. Die Empörung in der SPD über Kurt Becks Annäherung an die Partei »Die Linke« ist groß. Doch der vermeintliche Linksschwenk ist nur ein Zeichen pragmatischer Machtpolitik. Denn ohne die Linkspartei wird es für die SPD in Zukunft schwer sein, wieder regieren zu können (Jungle World, März 2008)


2007

  • Gewerkschafter: Servus, SPD. Weil 60 Betriebsräte und Gewerkschafter zur "Linken" überlaufen, wütet SPD-Fraktionschef Struck. Die Konkurrenzpartei rechnet mit weiteren Übertritten (taz, Juli 2007)

  • Nordrhein-Westfalens SPD offen für Rot-Rot. Fraktionschefin Kraft schließt - anders als SPD-Mehrheit - Bündnis mit der verhassten neuen Partei nicht aus (taz, Juli 2007)

  • Die Hessen-Hillary. Für die SPD ist Andrea Ypsilanti eine Linke, für die Linke ist sie vor allem pragmatisch. Ein Porträt (Jungle World, Januar 2007)


2006

  • Nie mehr Kamelle für alle. Beim politischen Aschermittwoch der NRW-SPD in Köln rechtfertigt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück unpopuläre Vorhaben der Bundesregierung und lässt seiner Abneigung gegen den früheren grünen Koalitionspartner freien Lauf (taz nrw, März 2006)


2005

  • Ende einer langen Hassliebe. Der Kölner Politikprofessor Christoph Butterwegge erklärt seinen Austritt aus der SPD (taz, November 2005)

  • Fliegender Wechsel. 30 SPD-Linke erklären in Köln ihren Parteiaustritt. Nun kann sich die WASG auf neue Mitglieder freuen (taz nrw, November 2005)

  • Andrea Nahles wagt und siegt (taz, November 2005)

  • Clement soll gehen, Steinbrück kommen. Kein Wahlkreis frei: Mit dem Ende von Rot-Grün dürfte auch die bundespolitische Karriere des einstigen "Superministers" Wolfgang Clement zu Ende gehen. Der NRW-Wahlverlierer Peer Steinbrück dagegen gilt in der SPD als neue Wunderwaffe (taz, Juni 2005)

  • Ein Schritt zurück in die Realität. Die SPD in Nordrhein-Westfalen wagt einen personellen Neuanfang. Landeschef Schartau räumt seinen Platz (taz, Mai 2005)

  • Selbstkritik? Fehlanzeige. Der Niedergang der NRW-SPD hat mehr Gründe als die politische Großwetterlage. Doch damit will sich die Partei nicht befassen (taz, Mai 2005)

  • Zwei Neue in der Gefühlssache. Die SPD war einmal die Partei der Jugend. Dann kamen Helmut Schmidt und die Grünen. Doch noch immer entscheiden sich junge Menschen für die SPD (taz köln, Mai 2005)

  • Rüttgers übt den Landesvater. Beim NRW-Fernsehduell gibt sich der Herausforderer schon mal ganz staatsmännisch (taz, Mai 2005)

  • Das Titanic-Feeling. Am 22. Mai ist Landtagswahl in NRW. Für die SPD sieht es schlecht aus in ihrem angeblichen Kernland. Trotzdem hat Pascal Beucker zwei junge Menschen gefunden, die ausgerechnet jetzt Mitglied bei den Jusos geworden sind (StadtRevue, Mai 2005)

  • NRW-SPD hinkt vor Wahlen mit wundem Fuß. Der erneut für den Landtag kandidierende Hardy Fuß soll wegen Untreue angeklagt werden. Verstrickt in den Fall Trienekens? (taz, April 2005)

  • Achillesferse namens Fuß. SPD-Parlamentarier aus Frechen droht Anklage (taz köln, April 2005)

  • Ermittler ärgern Abgeordneten (taz köln, April 2005)

  • Bewegtes Vorleben könnte Kandidatur vermasseln. Dem Frechener SPD-Landtagsabgeordneten Hardy Fuß droht eine Anklage wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in Schmiergeldgeschäfte. Der sieht sich zu Unrecht unter Verdacht und will wieder ins Düsseldorfer Parlament (taz köln, April 2005)

  • Herzflimmern in Nordrhein-Westfalen. SPD und CDU starten in die heiße Phase des Landtagswahlkampfs. Die Genossen wollen kämpfen bis zum Ende. Doch viele SPD-Mitglieder glauben nicht mehr an eine Wende. Die CDU liegt in der SPD-Hochburg vorn und ist im Siegesrausch (taz, April 2005)

  • KOMMENTAR: Eine Partei gibt sich auf. Beim Wahlkampfauftakt in NRW zeigt die SPD, wie ausgebrannt sie ist (taz, April 2005)

  • Steinbrück macht sich Mut. Beim Arbeitnehmerempfang der Porzer Sozialdemokraten stimmt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident sich und seine Genossen auf den beginnenden Landtagswahlkampf ein (taz köln, April 2005)

  • Von Kiel nach Düsseldorf. Nach dem Debakel in Schleswig-Holstein droht dem rot-grünen Bündnis ein Desaster in Nordrhein-Westfalen (Jungle World, März 2005)

  • Von altem Schrot und Korn. Arschloch musst du heißen, wenn du nach vorn willst, hatte ihm Herbert Wehner einst beschieden. Aber Hans-Jürgen Wischnewski wurde was, nicht nur in der SPD. Er verhandelte mit Guerilleros und mischte in der Kölner SPD mit. Nun ist der "Held von Mogadischu" gestorben. Ein Nachruf (taz, Februar 2005)

  • Gerd ist beleidigt wegen Edmund. Der Bundeskanzler schimpft am politischen Aschermittwoch der SPD in Köln auf den bayrischen Ministerpräsidenten und dessen "Pfeifen im dunklen Keller" (taz, Februar 2005)


2004

  • SPD bekommt Quittung. Im Kölner SPD-Spendenskandal bereitet die Staatsanwaltschaft Anklagen gegen die Genossen vor, die nicht freiwillig Geldbußen zahlen wollen. Dazu gehört auch Ex-Oberbürgermeister Burger (taz köln, Dezember 2004)

  • SPD in der Zwickmühle. Der Ausstand in Bochum stürzt die Sozialdemokraten in die Krise. Bundeswirtschaftsminister Clement fordert Wiederaufnahme der Arbeit. Vor Ort aber unterstützen nicht nur Lokalpolitiker den Streik (taz, Oktober 2004)

  • Sozialdemokratie soll sich wieder lohnen. Öffentlich zieren sich die Kölner SPD-Spitzen Jochen Ott und Martin Börschel zur Zeit noch, mit den Christdemokraten in die Koalitionswanne zu steigen. Intern jedoch halten viele Genossen Schwarz-Rot für die beste Variante: zur Pfründesicherung (taz köln, Oktober 2004)

  • Die herbeigeredete Wende. Die SPD wird neuen Optimismus verbreiten - obwohl die CDU die meisten Bürgermeisterstühle vermutlich verteidigen wird (taz, September 2004)

  • SPD im Westen sieht Ende des Tiefs. Die Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen seien ermutigend, findet Harald Schartau, SPD-Chef in NRW. Auch Ministerpräsident Steinbrück fühlt sich in seinem Kurs bestätigt. Die CDU ist besorgt über das schlechte Abschneiden (taz, September 2004)

  • Für die SPD ist das Glas halb voll. Peer Steinbrück sieht Kölns Sozialdemokraten im Aufwärtstrend. Eine Umfrage bestätigt den Ministerpräsidenten. Für Schwarz-Grün weist das Stimmungsbarometer nichts Gutes aus (taz köln, September 2004)

  • SPD in NRW blickt durch rosarote Brille. Die Wut auf die Regierung entlädt sich in Ostdeutschland bei den Montagsdemonstrationen. Wie groß der Unmut im Westen ist, wird die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zeigen - Ausreden hat sich die SPD bereits zurecht gelegt (taz, September 2004)

  • Vager Kurswechsel. Die Initiatoren der SPD-Kettenbriefe wollen Kanzler Schröder stürzen, aber keine neue Partei gründen (taz, August 2004)

  • SPD ziemlich verschämt. Beim NRW-Wahlkampf will so mancher Sozialdemokrat sich vom "Trend abkoppeln" und verschweigen, dass er für die SPD kandidiert (taz, August 2004)

  • Wehmütiger Abschied nach einer langen Liebe zur Partei. Gewerkschafter und ehemalige Sozialdemokraten wollen in Köln eine Dependance der "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit" aufbauen. Die SPD zu verlassen, fällt vielen nicht leicht. Doch das Interesse an Alternativen scheint groß. Und Wahlforscher prognostizieren gute Chancen (taz köln, Juli 2004)

  • SPD weicht Beamten-Ärger aus. SPD legt Abschaffung des Beamtentums auf Eis: Eine Reform wollen die Genossen dem Bundesrat überlassen. NRW-Grüne kritisieren Entscheidung: "Müssen endlich zu konkreten Schritten kommen" (taz köln, Juli 2004)

  • Parole: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Im Kölner Haus Wolkenburg spricht Franz Müntefering den hoffnungslosen Parteimitgliedern Mut für die Kommunalwahl zu. Zur Aufmunterung hat der SPD-Vorsitzende allerdings nur angestaubte Fußballerweisheiten zu bieten. Der Glaube daran fehlt (taz köln, Juli 2004)

  • NRW schont Clement. Bundesminister Clement bleibt ein peinlicher Prozess um Pleiten aus seiner Zeit in der NRW-Landespolitik erspart (taz, Juni 2004)

  • Bochumer Märchentage. Die Genossen vermittelten Geschlossenheit, aber die Aussichten bleiben schlecht (Jungle World, Februar 2004)

  • Der "Schicksalsgemeinschaft" ist bange. Die NRW-SPD demonstriert in Bochum Geschlossenheit - aus nackter Existenzangst. Unmut über Wolfgang Clement (taz, Februar 2004)

  • KOMMENTAR: In Bochum zeigen sich die Sozialdemokraten erleichtert - aber nicht optimistisch (taz, Februar 2004)

  • Benni, der Bürgerschreck. Klaus Uwe Benneter wird der neue Generalsekretär der SPD. Auch Vertreter des früheren Stamokap-Flügels können offenbar in der Partei Karriere machen (Jungle World, Februar 2004)

  • KOMMENTAR: Der überschätzte Macher. Filz in NRW: Wolfgang Clement klingt wie Gerster bei Christiansen (taz, Januar 2004)


2003

  • "Ein Wahlprogramm von unten." Kölns SPD-Chef Jochen Ott erklärt im taz-Gespräch, wie seine Partei die Stadt aus den Veedeln heraus handlungsfähig machen will. Und verspricht, im Falle eines Wahlsiegs das Geld besser zu verteilen (taz köln, Dezember 2003)

  • SPD-Spendenskandal: Nicht alle sagen Danke. Kölner Staatsanwaltschaft will die Verfahren gegen die SPD-Spendenquittungsempfänger sowie Ex-SPD-Schatzmeister Biciste mit Geldbuße einstellen. Doch die Kölner Landtagsabgeordnete Annelie Kever-Henseler will nicht zahlen (taz köln, Dezember 2003)

  • SPD-Reformer ohne Nachwuchs. Allein in Köln haben über 300 Sozialdemokraten in den letzten sechs Monaten der SPD den Rücken gekehrt. SPD-Chef Ott erklärt die Austrittswelle mit "Enttäuschung einer politischen Generation" (taz köln, Dezember 2003)

  • KOMMENTAR: Aufräumen mit dem Clement-Erbe. NRW: Auch ohne Korruption ist die SPD-Misswirtschaft teuer genug (taz, Oktober 2003)

  • ich-ag der-woche: Realer Stamokappes (Jungle World, August 2003)

  • Wundenlecken vor heißem Herbst. Parteitage von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen segnen Koalitionseinigung ab. Während sich Ministerpräsident Peer Steinbrück Kritik anhören muss, fühlen sich Grüne als Sieger. Doch schon protestieren Polizisten, Lehrer und Feuerwehrleute (taz, Juli 2003)

  • Sie bleiben doch zusammen. Die Koalitionskrise in NRW ist beigelegt. Was bleibt, ist ein Sieg für die Grünen. Und die Frage: Was wollte Peer Steinbrück (SPD) eigentlich erreichen? (taz, Juli 2003)

  • Rot-Grün lebt doch. Regen in Düsseldorf kann Koalitionsverhandlung nicht trüben: Nach Annäherung bei Metrorapid und Flughafenausbau ist Einigung in Sicht (taz, Juli 2003)

  • Metro rapid verabschiedet. SPD in Düsseldorf verzichtet auf den Bau des Metrorapid. Stattdessen kommt jetzt eine S-Bahn von Köln nach Dortmund. Grüne begrüßen Entscheidung. Aber noch kein Ende der rot-grünen Koalitionskrise. FDP ist beleidigt und will nicht mehr mitregieren (taz, Juni 2003)

  • KOMMENTAR: Magnetbahn peerdü. Das Unsinnsprojekt geht, die Koalition bleibt (taz, Juni 2003)

  • Rot-Grün in NRW ruckelt weiter vor sich hin. Peer Steinbrück und Bärbel Höhn wollen die Krisengespräche über die dritte Runde am Freitag hinaus ausdehnen (taz, Juni 2003)

  • Dauerkrise dauert. Auf drei Sitzungen allein in dieser Woche wollen die rot-grünen Koalitionäre in NRW ihre Probleme pflegen (taz, Juni 2003)

  • CDU: Steinbrück droht U-Ausschuss (taz, Juni 2003)

  • Weiter Streit um Subventionen für Kohle. Rot-grüne Koalitionskrise in Nordrhein-Westfalen: SPD-Ministerpräsident Peer Steinbrück gibt sich milder (taz, Juni 2003)

  • Angst vor blau-gelber Gurkentruppe. Bietet Rot-Grün in NRW ein "Bild der Handlungsunfähigkeit und Inkompetenz"? Ministerpräsident Peer Steinbrück wettert auf dem SPD-Landesparteitag mal wieder gegen die Grünen. Allein, er vergisst die Basis: Die Genossen scheuen die Alternative FDP (taz, Juni 2003)

  • KOMMENTAR: Aufgezehrt und ideenlos. Die Probleme der NRW-SPD bestehen auch ohne Bärbel Höhn weiter (taz, Juni 2003)

  • Ein Spieler, entnervt. Er hat von "Mehltau" gesprochen, von "Bremsklötzen" und "quälenden Prozessen". Peer Steinbrück hat sich in der rot-grünen Koalitionskrise in Nordrhein-Westfalen den Ruf erworben, ein Grünenfresser zu sein. Hat er wirklich persönlich etwas gegen die Partei? Oder ist alles nur Taktik? (taz, Juni 2003)

  • Müll erreicht Aachen. Als Folge der Kölner Korruptionsaffäre durchsuchen Fahnder das Büro des Aachener Oberbürgermeisters (taz, Juni 2003)

  • Der Sprengstoff liegt in der Verkehrspolitik. Auch nach dem Koalitionsgespräch zu Pfingsten schwelt die rot-grüne Krise in Nordrhein-Westfalen weiter. Entscheidung bis Anfang Juli (taz, Juni 2003)

  • Eingriffe zu Lasten der Grünen. NRW-SPD legt Positionspapier im Koalitionsstreit vor. Von Autobahnen bis Steinkohle: Arbeitsplätze wichtiger als Naturschutz. Grüne MinisterInnen Höhn und Vesper spielen Forderungskatalog herunter, grüne Parteichefs nennen Situation "sehr ernst" (taz, Juni 2003)

  • KOMMENTAR: Mit den Genossen in die 70er. Das Positionspapier der NRW-SPD ist ein Dokument des Scheiterns (taz, Juni 2003)

  • Rot-Grün ungewiss. Koalitionskrise in NRW: SPD und Grüne verhandeln in diversen Arbeitsgruppen über die Maximalforderungen des Ministerpräsidenten (taz, Juni 2003)

  • Kennt keiner, will keiner. Koalitionskrise in Nordrhein-Westfalen (Jungle World, Juni 2003)

  • NRW-Spitze wackelt weiter - bis Juli. Bundeskanzler Schröder konnte NRW-Ministerpräsident Steinbrück beim Krisentreffen am Mittwoch offenbar nicht beeindrucken: Die Koalition an Rhein und Ruhr befinde sich weiter in einem "ergebnisoffenen Klärungsprozess", so Steinbrück (taz, Mai 2003)

  • Wer ist eigentlich der Bremser in Düsseldorf. Mit den Fundi-Grünen kann man nicht regieren, sagt die SPD. Die SPD klebt zu sehr an der Kohle, sagen die Grünen (taz, Mai 2003)

  • Clement im Verdacht. Unterstützt der Exministerpräsident von Nordrhein-Westfalen den drohenden Koalitionsbruch von Rot-Grün im größten Bundesland? (taz, Mai 2003)

  • Vorspiel zum drohenden Absturz. In NRW liebäugelt Peer Steinbrück (SPD) mit Rot-Gelb, um Wahldebakel abzuwenden (taz, Mai 2003)

  • Krise in NRW bedroht Rot-Grün im Bund. Führende Sozialdemokraten warnen vor den Folgen eines Koalitionsbruchs in Düsseldorf für Schröder und Fischer (taz, Mai 2003)

  • Bei Rot-Grün blüht nur der Spaltpilz. Die Koalition in NRW galt als Modell für den Bund. Doch seit die Genossen Peer Steinbrück zum Ministerpräsidenten machten, fühlen die Grünen sich unerwünscht. Der Regierungschef liebäugelt mit der FDP - mit ungewissen Konsequenzen für Berlin (taz, Mai 2003)

  • Nur die Angst hält Rot-Grün in NRW zusammen. Düsseldorfer Koalition stolpert von einer Krise in die nächste. Grüne: SPD sucht Sündenbock für Stimmungstief im Land (taz, Mai 2003)

  • Stopp dem Rasenmäher. SPD-Ministerpräsident Steinbrück ist sauer, weil die CDU seine Subventionskoalition mit Roland Koch ausbremst (taz, Mai 2003)

  • Wildes, wildes Weidenpesch. Hundekot auf dem Grabstein meines Mannes: Für die Weidenpescher SPD steht der Hauptfeind in der eigenen Partei. Jetzt ist Anke Brunn ins Kreuzfeuer geraten. Ob zu unrecht, klärt vielleicht ein Gericht (taz köln, Mai 2003)

  • Brüder, zur Sonne! Das Aufbegehren der SPD-Basis gegen die geplanten unsozialen Reformen hält sich in Grenzen. Die Parteidisziplin wird groß geschrieben (Jungle World, April 2003)

  • Scholz einsam stark vor roten Nelken. Kritik und Selbstkritik bei der Kölner SPD: Delegierte bereiten sich auf Widerstand gegen Schröders Reformen vor (taz köln, März 2003)

  • Politik ohne Kind. Ministerpräsident Steinbrück setzt Grünen-Politikerin samt Baby vor die Tür. Jetzt gilt er als Frauenfeind (taz, Februar 2003)


2002

  • Parteispender verurteilt, Empfänger frei. Gericht lässt Wuppertals OB Kremendahl wieder regieren. Geldspende keine Korruption - für den Gönner aber strafbar (taz, Dezember 2002)

  • Ballast der Republik. Weil die Bundesregierung den Sozialstaat nicht noch entschiedener abbauen will, versuchen die Union und die Vertreter der Wirtschaft, den Volkszorn zu wecken (Jungle World, Dezember 2002)

  • Ehrenburger wird 70. Norbert Burger arbeitete für Willy Brandt, amtierte länger als alle anderen Kölner Oberbürgermeister - und würde das Jahr 2002 lieber vergessen (taz köln, November 2002)

  • Herz für Steinbrück. Auch zwei Angeordnete von CDU oder FDP stimmen für neuen SPD-Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen (taz, November 2002)

  • Biciste und Rüther wollen nicht zahlen. Im Kölner SPD-Spendenskandal verlangt die Bundespartei jetzt Schadenersatz für ihre Strafzahlungen an Thierse (taz, Oktober 2002)

  • Kremendahl beteuert seine Unschuld. Der ehemalige Wuppertaler SPD-Oberbürgermeister vor Gericht: Gar nicht korrupt, nur immer investitionsfreundlich (taz, Oktober 2002)

  • Der Mann ohne Fähigkeiten. Wolfgang Clement, der künftige Minister für Wirtschaft und Arbeit, ist ein typischer sozialdemokratischer Biedermann mit konservativen Gesellschafts- und neoliberalen Wirtschaftsvorstellungen (Jungle World, Oktober 2002)

  • Ein Fischkopp als Ministerpräsident. Der designierte NRW-Landeschef Peer Steinbrück gilt als wirtschaftspolitischer Modernisierer - und "Grünenfresser" (taz, Oktober 2002)

  • Kommentar: Neuer Kopf mit altem Inhalt . Die SPD wagt im Westen nichts Neues (taz, Oktober 2002)

  • Die stille Macht vom Rhein. Clements Karriere vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten zum Berliner "Superminister" - und warum das keine Erfolgsgeschichte ist (taz, Oktober 2002)

  • Clement geht, wer kommt? Personalien in NRW (taz, Oktober 2002)

  • Schröder will Clement als Superminister. Wolfgang Clement (SPD) soll bundesweit für Arbeit und Wirtschaft zuständig werden. Grüne angeblich einverstanden (taz, Oktober 2004)

  • Clement in NRW kaum ersetzbar. Kann schon sein, dass der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen als "Superminister" nach Berlin geht. Aber wen bloß sollen die Sozialdemokraten auf seinen Stuhl setzen? Das Problem: Wer regieren will, muss Mitglied des Landtags sein (taz, Oktober 2004)

  • Kommentar: Vom Politcholeriker zum Türöffner. Wolfgang Clement in Berlin wäre ein Glücksfall für Rot-Grün in NRW (taz, Oktober 2004)

  • Sozialdemokratisches Zittern im Westen. SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder kämpft im Endspurt vor der Bundestagswahl mit vergessen geglaubten Parolen wie „Gerechtigkeit“ und „Gemeinsinn“ um die Stammwählerschaft. Aber sein NRW-Ministerpräsident macht Sorgen (taz köln, September 2002)

  • Rücktritt auf Raten. Wuppertaler OB Kremendahl reagiert auf drohendes Disziplinarverfahren, indem er sich selbst beurlaubt (taz, Juli 2002)

  • Korrumpel mit Berliner Ausbildung. Hans Kremendahl, Wuppertaler Oberbürgermeister, weist alle Rücktrittsgerüchte und -gelüste weiter von sich (taz, Juli 2002)

  • Verlorene Clementmüh. Der NRW-Regierungschef Wolfgang Clement (SPD) ist mit seinen Stützversuchen gescheitert (taz, Juli 2002)

  • Kremendahl angeklagt. Wuppertals Oberbürgermeister (SPD) muss sich wegen Verdachts der Vorteilnahme vor Gericht verantworten (taz, Juli 2002)

  • Der Genosse der Gosse. Wegen des Kölner Müllskandals sitzt Karl Wienand wieder in Haft. Er war einmal ein wichtiger Mann in der SPD. Ein Porträt (Jungle World, Juni 2002)

  • Müllmann Rüther. Kölns SPD-Ratsfraktionschef Norbert Rüther nahm nicht nur Spenden vom Müllmann Trienekens, er stand sogar auf dessen Honorarliste (taz, Juni 2002)

  • Kölner Schmiergeldzahler hat gesungen. Eisermann gegen Kaution und Aussage auf freiem Fuß: Er belastet Kölner SPD-Fraktionschefs der 90er-Jahre schwer (taz, Juni 2002)

  • Kölner Schmierer ausgetauscht (taz, Juni 2002)

  • Steckt Holzmann mit im Schmiergeschäft? Die Kölner Gerüchteküche brodelt: Der Frankfurter Baukonzern war an diversen Großprojekten auffällig beteiligt (taz, Juni 2002)

  • Stiefel im Kölner Schmiergeldsumpf. SPD-General Müntefering beteuert weiter, dass die Partei mit dem Spenden-etc.-Skandal am Rhein nichts mehr zu tun habe. Staatsanwaltschaft betrachtet inzwischen auch den früheren Kölner Obergenossen Heugel als "Beschuldigten" (taz, Juni 2002)

  • Schmerzhafte Klarheit. Kölner SPD ist geschockt über die Verhaftungen der eigenen Genossen im Spendenskandal. Wischnewski: "Ganz ernster Vorgang". Der nordrhein-westfälische SPD-Landeschef Schartau befürchtet Imageschäden für den Bundestagswahlkampf (taz, Juni 2002)

  • Der "Kanalarbeiter" versackt im Müll. Karl Wienand, sozialdemokratisches Urgestein, auf Bewährung frei, sitzt in U-Haft (taz, Juni 2002)

  • Müllmann in Haft. Kölner Staatsanwalt setzt Ex-DDR-Spion und SPD-Mann Wienand hinter Gitter. Er soll in Korruptionsfall bei Müllentsorgung verwickelt sein (taz, Juni 2002)

  • Drei Kölner Müll-Klüngler verhaftet. Müllkönig Trienekens und zwei SPD-Größen kommen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit ins Gefängnis (taz, Juni 2002)

  • SPD-Abgeordnete aus Köln entlastet (taz, Juni 2002)

  • Aussätzige Genossen machen SPD Ärger. Im Spendenskandal Beschuldigte wehren sich gegen Parteiordnungsverfahren und drohen mit Schadenersatzklage (taz, Juni 2002)

  • Aufstand der Angeklagten. In der Kölner SPD-Spendenaffäre zeigen sich viele Beschuldigte eher rebellisch als reuig (taz, Juni 2002)

  • Jubel für "Held von Mogadischu". Exstaatsminister Wischnewski macht gute Stimmung bei der Kölner SPD. Man will Entschuldigungsanzeige schalten (taz, Mai 2002)

  • "Ne jode Fründ." Mit Hilfe der schwarzen Kasse halfen die SPD-Fraktionschefs im Kölner Stadtrat klammen Parteifreunden aus. 98.642,44 Mark fehlen spurlos (taz, Mai 2002)

  • Dem Morgenrot entgegen. Am 22. Mai wollen sich Partei und Fraktion aus dem Spendensumpf ziehen. Die Wahl von Martin Börschel zum neuen SPD-Fraktionschef gilt als sicher (taz köln, Mai 2002)

  • Die Affäre ist noch nicht zu Ende. Neue Enthüllungen belasten den SPD-Wahlkampf im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Auf einem schwarzen Konto der Kölner SPD-Ratsfraktion fehlen mehrere zehntausend Mark (taz, Mai 2002)

  • NRW-SPD will Schlussstrich ziehen. Letzte "Sofortmaßnahme" nach Kölner Spendenskandal: Parteiordnungsverfahren gegen weitere vierzehn Genossen. Damit sieht SPD-Landeschef Schartau die Arbeit des Vorstands als erledigt an. Sparkassen-Chef kommt Parteiausschluss zuvor (taz, Mai 2002)

  • Kommentar: Lieber Dortmund als Köln (taz, Mai 2002)

  • SPD-Regierungspräsident ermittelt gegen SPD-OB. Druck auf Wuppertals Bürgermeister Kremendahl nimmt zu. Sein Wahlhelfer aus der Baubranche soll auch in Brandenburg SPDler gesponsert haben (taz, April 2002)

  • Düsseldorf überprüft Köln. Eine „Task Force“ soll landesweit die Genehmigungsverfahren für Müllverbrennungsanlagen überprüfen. Die Kölner SPD-Ratsfraktion bangt unterdessen um weitere spendierfreudige Genossen (taz köln, April 2002)

  • Großer Kehraus. In der Kölner Spendenaffäre werden 13 Parteischiedsverfahren eingeleitet, weitere Fälle sind offen. Mehrere Beschuldigte betonen allerdings, die Quittung nicht bemerkt oder gleich vernichtet zu haben (taz, April 2002)

  • Wer geht, wer bleibt? SPD in Nordrhein-Westfalen berät heute über personelle Konsequenzen aus dem Kölner Spendenskandal. Biciste-System undurchsichtig (taz, April 2002)

  • Bürgermeister in Not. Bezirksregierung Düsseldorf will Disziplinarverfahren gegen OB Kremendahl eröffnen. Grüne fordern Rücktritt (taz, April 2002)

  • Es war einmal ein harter Aufklärer. Die Vorwürfe, SPD-Generalsekretär Franz Müntefering habe im Untersuchungsausschuss gelogen, beschädigen sein Image - egal, ob sie stimmen oder nicht. Müntefering bestreitet jede Falschaussage und hält das Ganze für einen Sturm im Wasserglas (taz, April 2002)

  • Rätsel um SPD-Spenderliste. CDU wirft Müntefering Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss vor. Spenderliste war der SPD am 14. März zugeschickt worden. Müntefering wusste selbst am 21. März von nichts (taz, April 2002)

  • Rheinische Anwälte sind für alle da. SPD-General Müntefering wegen Kölner Müllklüngel in Verlegenheit: Hat er dem Untersuchungsausschuss die Namen der vermeintlichen Spender verheimlicht? Und: Warum vertreten die SPD-Anwälte auch Leute, die in den Skandal verwickelt sind? (taz, April 2002)

  • Glosse: Was macht eigentlich ... Annelie Kever-Henseler? (taz köln, April 2002)

  • Kommentar: Vorurteil und Desinteresse. Spenden: Die SPD stellt in Nordrhein-Westfalen die falschen Fragen (taz, März 2002)

  • Geschäftsführer packt im Müllsumpf aus. Für die Firma Steinmüller ergatterte Sigfrid Michelfelder den Bau der Kölner MVA - und soll kräftig geschmiert haben (taz, März 2002)

  • SPD-Frau wehrt sich gegen den Pranger. Die NRW-Landtagsabgeordnete Kever-Henseler weigert sich, heute vor der SPD-Wahrheitskommission zu erscheinen (taz, März 2002)

  • Ostereier schrecken SPD. Seit der Kölner Spendenskandal auch den vergötterten Exoberbürgermeister Burger erreicht hat, trauen sich viele Ortsvereine kaum mehr auf die Straße (taz, März 2002)

  • Burger strauchelt. Knapp am Debakel vorbei: Kandidat für SPD-Untersuchungskommission erhielt Spendenquittung (taz, März 2002)

  • Ehre der SPD auf dem Prüfstand. SPD-Landesvorstand berät Konsequenzen aus dem Kölner Parteispendenskandal (taz, März 2002)

  • Spender wollen keine Spender sein. Das Kölner Klüngelkarussell dreht sich weiter: Die "Danke-schön"-Spender sagen, sie haben kein Geld an die SPD gegeben. Wie ist die Genehmigung der umstrittenen Müllverbrennungsanlage zustande gekommen? Keine europaweite Ausschreibung (taz, März 2002)

  • Dankbare Spender jetzt öffentlich. Liste der Spender im Kölner SPD-Skandal ist jetzt bekannt. Wofür sie Geld gaben, bleibt noch unklar. SPD-Kommission will sich heute zu den fingierten Spendenquittungen an "verdiente Parteimitglieder" äußern. Deren Namen sind noch unter Verschluss (taz, März 2002)

  • SPD kassiert und dankt. "Danke-schön-Leistung" nennt die Kölner SPD ihr System aus Korruption und Spende. Der frühere Fraktionschef Rüther gibt in einem Brief an die Partei erstmals die Namen der Spender preis (taz, März 2002)

  • In Köln sagt man kräftig Danke. Staatsanwaltschaft bestätigt, dass Müllentsorger politische Entscheidungen mit Geld belohnt haben - nachträglich, als Spende an die Sozialdemokraten. Im Mittelpunkt des Schmiersystems: Der ehemals starke Mann der Kölner SPD Klaus Heugel (taz, März 2002)

  • Köln ist Vertrauenssache. Staatsanwaltschaft will früheren OB-Kandidaten Heugel vernehmen. SPD verklagt jetzt auch Exschatzmeister Biciste. Empfänger illegaler Spendenquittungen waren angeblich informiert (taz, März 2002)

  • Es mieft an Rhein und Ruhr. Die Bonner CDU möchte nicht in den Kölner Müll-Spendenskandal verstrickt werden und überprüft Zusage an zwielichtige Unternehmer. Unsauberkeiten auch in Mülheim, Oberhausen und Duisburg (taz, März 2002)

  • Aufklärung mit Schwierigkeiten. Anklagen und Parteiverfahren: Die SPD greift durch, um ihren Kölner Spendenskandal aufzuklären. Nun stellt sich heraus, dass die Spendenquittungsliste des Ex-Schatzmeisters Biciste keine gute Grundlage zur Wahrheitsfindung sein könnte - sie ist fingiert (taz, März 2002)

  • Kölner Genossen auf harten Stühlen. Nach Auffliegen ihres Korruptionsskandals sehen die Kölner Delegierten auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischen SPD blass aus. Ehrenerklärungen müssen für Familien mit abgegeben werden. Kölner Bundestagskandidat von der Liste gekippt (taz, März 2002)

  • Korruptionsbilanz statt Wahltag. Die SPD in Nordrhein-Westfalen wollte heute eine strahlende Kandidatenkür zur Bundestagswahl vornehmen. Nun muss sie die Genossen einzeln auf Korruption abklopfen. Ministerpräsident Clement: Es geht um den Ruf und die Ehre der SPD (taz, März 2002)

  • Die Kölner Seilschaft. Tag für Tag muss die Kölner SPD neue Hiobsbotschaften überbringen. Nicht 340.000 Mark, wie bisher angenommen, sondern mindestens 511.000 Mark hat der frühere Chef der Ratsfraktion an seine Partei weitergeleitet. Von einem "Tal der Tränen" reden die gebeutelten Genossen (taz, März 2002)

  • Kommentar: Gebremster Aufklärungseifer (taz köln, März 2002)

  • Teurer Klüngel für die SPD. Bundes-SPD drohen Strafzahlungen wegen illegaler Spendenpraxis in der Kölner SPD. CDU will Affäre vor den Untersuchungsausschuss des Bundestages bringen. Grüne beklagen "gesetzwidrige Energie" (taz, März 2002)

  • Müllverbrenner ruiniert Kölns SPD. Schmiergeld und Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft vermutet, dass beim Bau einer Kölner Müllverbrennungsanlage 14,5 Millionen Euro illegal geflossen sind. Seitdem der Chef des Unternehmens geplaudert hat, sieht die Kölner SPD blass aus (taz, März 2002)

  • Ende einer Kölner Karriere. Spendenfilz: SPD-Multifunktionär Norbert Rüther tritt von allen Ämtern zurück (taz, März 2002)

  • Möllemann zu allem bereit. Die Gerüchteküche im Landtag brodelt: Plant die NRW-SPD vor der Bundestagwahl den Partnertausch? Umfrage sieht keine Mehrheit mehr für Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen (taz köln, Januar 2002)

  • Walskens Spardebakel. SPD-Landtagsfraktionsvize hat mit seiner Kritik an den Grünen, sie blockierten sozialdemokratisch geforderten sozialen Kahlschlag, ein Eigentor geschossen (taz köln, Januar 2002)

  • Glosse: Was macht eigentlich ... Bodo Hombach? (taz köln, Januar 2002)


2001

  • Adieu, Westliches Westfalen! Der Landesparteitag hat es geschafft: Nach 55 Jahren vollzieht die SPD in Nordrhein-Westfalen die Konstituierung ihres Bundeslandes nach. Die Bezirke wurden aufgelöst, der neue Landesvorsitzende gleich mit einem Besen ausgestattet (taz, Dezember 2001)

  • Ohne Ochsentour. Der Exgewerkschafter Harald Schartau wird mit einem Traumergebnis neuer Landesvorsitzender der NRW-SPD (taz, Dezember 2001)

  • Der Aussteiger. Der Kulturmanager Karl Heinz Pütz war das Enfant terrible in der SPD-Ratsfraktion: ein linker Quereinsteiger mit eigenem Kopf und großer Abneigung gegen provinziellen Mief. Jetzt hat er sein Mandat zurückgegeben. Er hat keine Lust mehr auf den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" (taz köln, Juni 2001)

  • Jusos pflegen Streitkultur. Auf ihrem Bundeskongress in Köln wählten die Jusos den Hamburger Niels Annen zum neuen Chef. Er wird die verschiedenen Flügel unter einen Hut bringen müssen (taz, Juni 2001)

  • Behler meidet offenen Konflikt mit Clement. Sie soll wütend gewesen sein. Doch die NRW-Forschungsministerin Behler hielt sich gestern mit Kritik am Gen-Kurs des Ministerpräsidenten zurück (taz, Juni 2001)

  • List und Tücke im Düsseldorfer Dosendrama. Aus Protest lässt der Naturschutzbund Getränkedosen an den Wirtschaftsminister schicken. Der droht mit Rücksendung - und trifft den Falschen (taz, Juni 2001)

  • Gen-Idee nützt Clement nix. Auch zu Hause in NRW kommt Wolfgang Clements Plädoyer für Stammzellenimporte schlecht an. Erstmals gibt es wieder Ärger bei Rot-Grün. Nur Möllemann lobt - und steht für eine Koalition bereit (taz, Juni 2001)

  • Kommentar: Inkonsequente Reform. SPD-Landesparteitag verabschiedete Strukturreform (taz köln, April 2001)

  • Alle hören auf den Chef. In NRW entmachten sich die SPD-Bezirke selbst. Damit Landeschef Müntefering als einzige Stimme sprechen kann. Nur spärliche Kritik zielte auf den Obergenossen (taz, April 2001)

  • Kommentar: Eine alte Tante aus Bebels Zeiten. SPD in NRW wird reformiert. Macht das die Partei attraktiv? (taz, April 2001)

  • Dreßlers große Wende. Ein Porträt des deutschen Botschafters in Israel, der die Öffentlichkeit mit dem Ratschlag brüskierte, Jerusalem unter internationale Verwaltung zu stellen (Jungle World, Januar 2001)


2000

  • Kommentar: SPD-Parteireform: Demokratie? Nein, danke! (taz köln, Dezember 2000)

  • Genossen fürs Leben. Generalsekretär Müntefering will den größten Landesverband der SPD umstrukturieren. Doch die nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten wehren sich noch (Jungle World, September 2000)

  • Müntefering weicht der eigenen Basis. SPD-Generalsekretär muss dem Druck der Genossen in NRW nachgeben und verschiebt die Parteireform (taz, September 2000)

  • Ex-Finanzminister Heinz Schleußer ist tot. Elf Jahre war er im Kabinett von Nordrhein-Westfalen. Bekannter wurde er erst durch die Düsseldorfer Flugaffäre (taz, Juli 2000)

  • Unerwartete Unterstützung. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement erhielt bei seiner Wiederwahl auch eine Stimme aus den Reihen der Oppositionsparteien (taz, Juni 2000)

  • Rote Pfeile ins grüne Herz. Die SPD schreibt sich den Frust von der Seele. Die Grünen schmollen ob der Provokationen. Hat sich Clement etwa schon für die FDP entschieden? (taz, Mai 2000)

  • Appetit aus Sozialliberal. FDP-Landeschef Möllemann speiste mehrfach mit NRW-Ministerpräsident Clement (SPD). Grüne Umweltministerin Höhn befürchtet eine sozialliberale Koalition in Düsseldorf Hat sich Clement etwa schon für die FDP entschieden? (taz, Mai 2000)

  • Clement hat sich durchgemogelt. Er leistete sich einen Skandal nach dem anderen. Vom illegalen Superministerium bis zur Flugaffäre. Trotz allem wird NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement am Sonntag wahrscheinlich wieder gewählt. Eine Bilanz seiner Amtszeit (taz, Mai 2000)

  • SPD-Rebellen werden abgemeiert. Kanzler Schröder weist die Kritik von SPD-Linken an seinem Regierungsstil zurück. Diese sollten sich mehr mit Sachverhalten als mit Briefeschreiben beschäftigen. Andrea Nahles beklagt die "Entparlamentarisierung" der Politik (taz, April 2000)

  • Unser Münte. Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD wurde fast einstimmig wieder gewählt, weil er der Biedermann der Partei ist (taz, März 2000)


1999

  • Loch im Arsch? Die Chancen, dass dem Niederrhein das RWE-Projekt Garzweiler II doch noch erspart bleibt, stehen nicht schlecht - trotz Rot-Grün (Jungle World, Dezember 1999)

  • Der Stasi-Skat. Ein Historiker der Gauck-Behörde beschuldigt Ex- und Noch-SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende, Kontakte zur DDR-Staatssicherheit unterhalten zu haben. Die sehen sich politisch verleumdet (taz ruhr, November 1999)

  • Scheindebatte um neue Ökosteuer. Diskussion um die vom Bundestag beschlossene Steuerbefreiung für Gaskraftwerke bringt NRW-SPD in die Bredouille. Grüne wollen "Kohle-Ajatollahs" nicht nachgeben (taz, November 1999)

  • Landes-Grüne hoffen wieder: Rote Karte für Braunkohle. RWE-Manager und NRW-Sozis fürchten: Die 2. Stufe der Ökosteuerreform könnte das Aus für den Braunkohlentageabbau Garzweiler II bedeuten. (taz ruhr, November 1999)

  • Die rote Sonne geht unter. Auch die Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass die SPD nichts mehr zu sagen hat. An die neuen Verhältnisse können sich die Genossen aber nur sehr langsam gewöhnen (taz, September 1999)

  • Durchmarsch oder Schadensbegrenzung? Kommunale Stichwahlen in NRW: Ob die Ex-SPD-Hochburg morgen völlig schwarz wird, hängt auch von den grünen Wählern ab (taz, September 1999)

  • Kölner SPD springt über ihren Schatten. Nach einer Woche im Schmollwinkel ringen sich die Kölner Sozis durch, zur Wahl der grünen OB-Kandidatin aufzurufen (taz, September 1999)

  • Selbst_schuld@SPD-nrw.de. Die Sozialdemokraten an Rhein und Ruhr erlebten am Sonntag ein Wahldesaster. Die Niederlage in ihrer für uneinnehmbar gehaltenen Festung ist historisch - und verdient (taz ruhr, September 1999)

  • Eine Hochburg war eine Hochburg. Land unter für die Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen: Die Kommunen werden jetzt von schwarz-gelben Gemeinderäten regiert (taz, September 1999)

  • Kommentar: Klüngel parteiübergreifend. Köln: SPD am Ende, Grüne mit Aussichten (taz, September 1999)

  • Prinz Charles von der Saar. Die SPD streitet um die Neue Mitte: Der saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt und die Parteilinke greifen den wirtschaftsliberalen Kurs von Bundeskanzler Gerhard Schröder an (Jungle World, August 1999)

  • "In dieser Vielzahl deprimierend". Friedhelm Farthmann, lange Jahre SPD-Fraktionschef im NRW-Landtag, über den Kölner Klüngel, Machtarroganz und einen Ausweg aus dem Sumpf (taz, August 1999)

  • Der Konter von links fehlt. Juso-Spielführer Benjamin Mikfeld über das Formtief der SPD (taz ruhr, August 1999)

  • Ende der Politik auf kölsche Art. In Köln geht eine Ära zu Ende. Nach 43 Jahren wird der kommende Oberbürgermeister kein Sozialdemokrat sein. Klaus Heugel, der Kandidat der Kölner SPD, warf, nachdem er wegen illegaler Insidergeschäfte in Verruf gekommen war, das Handtuch. Aus und vorbei für einen Politiker, zu dessen herausragendsten Eigenschaften das "Klüngeln" gehörte (taz, August 1999)

  • Der jähe Sturz des Kandidaten. Die SPD rückt vom Kölner OB-Kandidaten Klaus Heugel wegen dessen Insidergeschäften ab. Genossen diskutieren, zur Wahl der Grünen Anne Lütkes aufzurufen (taz, August 1999)

  • Heugel: Vom Insider zum Outsider. Wird der SPD-Kandidat Klaus Heugel bei der Kölner Oberbürgermeisterwahl nur den dritten Platz belegen? Vieles spricht dafür (taz ruhr, August 1999)

  • Brachialer Populismus. Landtagswahlkampf an der Saar: Sozialdemokraten, die sich gegen ihren Kanzler profilieren müssen, und Grüne, die einen Aufwärtstrend herbeireden (Jungle World, August 1999)

  • Der alte Chef als neuer Star. Für seine nachdenkliche Rede gegen den Kosovo-Krieg erntete Oskar Lafontaine am 1. Mai stürmischen Beifall. Sein einstiger Rivale, Verteidigungsminister Scharping, wurde ausgepfiffen (Jungle World, Mai 1999)

  • "Man kann nicht so schnell gucken, wie die die Kurve kriegen". Interview mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Friedhelm Farthmann (taz ruhr, April 1999)

  • "Der gesellschaftliche Druck fehlt". Interview mit Benjamin Mikfeld, Mitglied des SPD-Parteivorstands (taz ruhr, April 1999)

  • Die Verantwortung ist los. Schlechte Karten für Kriegsgegner: Mit großer Mehrheit entscheiden sich die Sozialdemokraten auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für den Kurs der NATO (Jungle World, April 1999)

  • Hombachs günstiger Marmor. (Jungle World, Februar 1999)

  • Alles Müller, oder was? Der neue Bundeswirtschaftsminister kommt aus dem Pott und hat ein Herz für Kumpel und Konzerne (taz ruhr, Januar 1999)


1998

  • Ein streitlustiger Sozialdemokrat. Zum Tode des ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Matthiesen (taz ruhr, 1998)

  • Lewer dood as grön. Vom Parteilinken zum rechten Einzelkämpfer - mit Klaus Matthiesen starb ein Sozialdemokrat, der die Grünen hasste wie kaum ein anderer (Jungle World, Dezember 1998)

  • Unsanft gestoppt. Gemeine Genossen: SPD-Kandidat Franz-Josef Drabig bei der Dortmunder Oberbürgermeisterwahl durchgefallen (taz ruhr, Dezember 1998)

  • Der Mann am Trampolin. Von Dutschke zu Erhard: Wie kein anderer verkörpert Schröders designierter Kanzleramtsminister Bodo Hombach dessen New SPD (Jungle World, Oktober 1998)

  • Troubleshooter ohne Schießkuli. Hamburgs Polizeipräsident Ernst Uhrlau soll für die Sozialdemokraten das Image der Geheimdienste aufpolieren (Jungle World, November 1998)

  • Ein Kessel Buntes. Draußen Regen und Bambule, drinnen Sekt und Eintracht: Während sich Grüne und SPD zu Parteitagen trafen, marschierte die NPD durch Bonns Straßen (Jungle World, Oktober 1998)

  • Ottos Motor. Der designierte Innenminister des Bundeskanzlers in spe hat Manfred Kanther längst rechts überholt (KONKRET, September 1998)

  • Schroeder ohne Peanuts. Mit Besuchen bei Staatsoberhäuptern in aller Welt versucht der SPD-Kanzlerkandidat den Weltpolitiker Kohl auszustechen - mit der außenpolitischen Maxime "Ändern wird sich nichts" (Jungle World, August 1998)

  • Vom Nebenzimmer ins Haupthaus. Der Lebensweg seines Schatteninnenministers Otto Schily ist ganz nach dem Geschmack von Gerhard Schröder (Jungle World, Juli 1998)

  • Ein moderner Patriarch. Streit um Kandidat Jost Stollmann: Die Gewerkschaften halten Schröders künftigen Wirtschaftsminister für untragbar (Jungle World, Juli 1998)

  • Flotter Dreier. Gerhard Schröder hat im Kampf um die Kanzlerschaft zwei Genossen, die auch nichts anderes im Kopf haben als er: die Karriere (KONKRET 7/98)

  • Sind die Grünen die neuen Jusos? Interview mit dem stellv. Juso-Bundesvorsitzenden Heiko Kretschmer (Jungle World, 1998)

  • Regierungsjugend trainiert. Auf ihrem Essener Bundeskongress stellten die Jusos fast perfekt eine richtige Partei dar. Der Kanzlerkandidat war zwar verhindert, aber immerhin kam ein echter Parteichef (Jungle World, April 1998)

  • Vom ehrlichen Makler zum Angstgegner. Wolfgang Clement sorgt dafür, dass die Grünen der SPD in NRW nicht ins Handwerk pfuschen (Jungle World, Februar 1998)


1996

  • Zu den SPD-Akten. Vor 15 Jahren wurde der SPD-Linke Karl-Heinz Hansen aus der Partei ausgeschlossen. Heute fragt er sich, ob seine Kritik scharf genug war (junge Welt, Dezember 1996)

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